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Im Wortwechsel mit SCHATZI

Im Wortwechsel mit SCHATZI

Gerade richten sich viele Augenpaare auf die Band SCHATZI, die vor ein paar Tagen erst ihre Debüt-EP „Animalia Parc“ veröffentlicht haben. Im Wortwechsel sprechen sie über bisher unaufgedeckte Geheimnisse, musikalische Einflüsse und die SCHATZI-Ästhetik.

Vom Spaß-Auftritt zur großen Hoffnung der Pop-Revolution: Wie geht es euch damit und wann habt ihr gemerkt, dass es doch was Ernsteres werden könnte?

SCHATZI: 

Ein halbes Jahr nachdem wir das Projekt begonnen hatten, saßen wir schon in den ersten Label-Treffen, was sich damals sehr unwirklich anfühlte. Ob wir jetzt den Pop-Begriff umdrehen oder die nächsten 10 Jahre Dorffeste spielen, wird dann die Zeit zeigen – sofern man überhaupt irgendwo spielen kann.

Was sollte man über SCHATZI wissen, was bisher unentdeckt geblieben ist?

SCHATZI: Wir haben versucht, die drei Video-Singles miteinander zu verknüpfen. Es gibt eine vage angedeutete Geschichte, die in Vroom endet. Und gerade im Video zu diesem Song haben wir uns Mühe gegeben, ein paar kompositorische Zitate zu platzieren, von Filmen, die wir sehr mögen.

Und was sollte man lieber nicht wissen?

SCHATZI: Das verraten wir lieber nicht, sonst würde man es dann ja wissen. Oder?

Ihr seid laut Pressetext „professionell gelangweilt“ – was kann ich mir darunter vorstellen?

SCHATZI: Durch das Internet entsteht schnell das Gefühl, dass man etwas schon mal gesehen oder gehört hat und vieles lebt gerade sehr von der Wiederholung. Vielleicht wirken wir deswegen etwas gelangweilt.

In einigen Tracks der EP verspüre ich einen Rap-Vibe, ohne, dass es Rap ist. Gibt es da persönliche Affinitäten und wieso habt ihr euch nicht für die Modus Mio-Karriere entschieden?

SCHATZI: Jeder bringt unterschiedliche musikalische Einflüsse mit in das Projekt, vielleicht ist Rap ein verbindendes Element. Aber unsere Welt bei Schatzi ist einfach eine andere, und wir versuchen auch nicht, unseren Kreativprozess zu limitieren. Es gibt da auch schon genug Andere, die Modus Mio sehr gut bedienen, viel besser als wir.

Die Herausforderung ist es, Schatzi als ganzheitliches Gefühl in allem, was veröffentlicht, wird zu prägen.

Ihr habt – in meinen Augen – ein wahnsinnig gutes Händchen für Ästhetik. Was bedeutet Ästhetik für euch und wie haltet ihr es im SCHATZI-Universum aufrecht?

SCHATZI: Das freut uns zu hören! Wir sind visuell inzwischen ein eingespieltes Team, wir verstehen uns als Kreis aus fünf, sechs Leuten, die für die Videos und Artworks verantwortlich sind.

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Die Herausforderung ist es, Schatzi als ganzheitliches Gefühl in allem, was veröffentlicht, wird zu prägen. Wir hatten einige konzeptionelle Gespräche ganz zu Beginn des Projekts, um unsere Grenzen abzustecken, um vor allem zu klären, was überhaupt nicht schatzi ist.

Ist „Animalia Parc“ eine Vorbereitung auf das, was da künftig von euch kommt – oder lasst ihr euch lieber nicht in eine klangliche Schublade stecken und überrascht uns mit dem nächsten Release?

SCHATZI: Wir haben lange an der EP gearbeitet, einige Songs stammen in Grundzügen noch aus der Anfangszeit. Daher verstehen wir “Animalia Parc” schon als eine Art Fundament.

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