Now Reading
In der Hitze von Leipzig – Vök erwärmen das Neue(s) Schauspiel mit alten und neuen Tönen

In der Hitze von Leipzig – Vök erwärmen das Neue(s) Schauspiel mit alten und neuen Tönen

Volles Haus, tanzende Menschen und Isländer, die die Gemüter aller erwärmen. Vök zeigten im Neuen Schauspiel in Leipzig, das sie eines ganz Besonders können, nämlich ihre Fans bis ins Mark zu begeistern. Dass es dabei auch mal etwas schwitziger zugegehen kann, zeigte nur wieder, welche Energie vor und auf der Bühne sich entlud. Mit neuen Songs oder besser Album im Gepäck (In The Dark | VÖ 01/03) traf das Trio so wieder den Nagel auf den Kopf und fand mit ihren Tönen und ihrer Fannähe direkt Draht zu ihren Fans!


Ein Artikel von Nina Paul – Es gibt Konzerte auf die freut man sich sehr und dann gibt es für mich persönlich immer wieder Vök! Der Spruch man trifft sich nicht nur einmal im Leben trifft hier in seiner ganzen Klarheit zu.

So scheint es auch bei manch anderen der Anwesenden gewesen zu sein. Textsicher bei den älteren Stücken und neugierig auf die neuen Songs wurden Margrét Rán, Einar Stef und Bergur Einar vom ersten Ton an gefeiert. Diese haben auch visuell aufgestockt und so ihrer Bühnenpräsenz mit erweiterten Lichtinstallationen das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Von wegen Eiskälte …

Die Lokalität in Leipzig hatte sich schon nach wenigen Minuten in eine muckelige Sauna verwandelt. Mit „Breaking Bones“ und „BTO“ eröffnete das Trio das Set des Abends und zeigten schon dort, heute wird keiner unterkühlt den Ort des Geschehens verlassen.

In den vorderen Reihen wurde getanzt, mitgesungen und vor allem der sonnige Montagabend gebührend gefeiert. Die guten Tanzschuhe kamen somit voll zu Nutze und konnten bei den teils 80er Jahre angehauchtem Sound richtig ausgenutzt werden.

Von „Before“ bis „In The Dark“

Mit reichlich Material im Gepäck, gab es eine großartige Mischung aus allen EPs und Alben zu hören. Die aktuelle Single vom gleichnamigen kommenden Album „In The Dark“ durfte da natürlich schon recht am Anfang nicht fehlen. Mit „Autopilot“, einer der Vorboten vom kommenden Werk und „Spend The Love“ sowie „Erase You“ gab es gleich auch direkt alle Vorabsingles auf die Ohren und auch live haben diese direkt überzeugt. Als dann noch bekannte Stücke, wie „Waterfalls“ oder „If I Was“ zum Besten getragen wurden, zeigte sich auch das Publikum vollends begeistert.

Überhaupt die Mischung machte es aus. In leichter besetzlicher Änderung und somit leichtem soundmäßigen Wechsel hatten Vök doch eines geschafft, durch Fannähe und viel Sympathie ihre Fans für sich zu gewinnen.

Musikalisch für mich immer persönlich ein Highlight sind die Songs der ersten Stunden. So gab es zur positiven Überraschung meinerseits mit „Before“, „Waiting“ und „Ég bíð þín“ gleich drei Zugaben, die für mich den Abend perfektionierten. Mit dieser Meinung schien ich auch nicht alleine gewesen zu sein, so kam gerade zu diesen Tracks noch einmal mehr Stimmung und Zufriedenheit auf.

Wenn Fannähe noch groß geschrieben wird …

hat das auch was mit der Liebe zur eigenen Musik zu tun. Genau das spricht für die drei Musiker von Vök. Nich nur während der Show zeigen sie sich stets in Kontakt mit den anwesenden Musikliebhabern, sondern auch nach dem Konzert sind sie nie abgeneigt hier und dort ein Pläuschchen zu halten, Alben etc zu signieren oder eben für Fotos zu posieren.

Vök sind noch bis Mitte April in Europa auf Tour, also genug Möglichkeiten den Sound der drei Isländer live zu erleben!


Deutschlandtermine:

01.04. Köln – Yuca
02.04. Hamburg – Knust
07.04. Berlin – Gretchen
08.04. München – Ampere


Scroll To Top