Au/Ra meldet sich heute mit der visuellen Umsetzung ihrer aktuellen Single „Stay Happy“ zu Wort! Was bedeutet Glücklichsein und gibt es da diesen einen bestimmten Trick, um es so unkompliziert und schnell zu werden?! Was hat das alles mit dem heutigen Social Media Druck und dem eigenen Sein zu tun? Jamie Lou Stenzel thematisiert ein sehr omnipräsentes Thema und spiegelt das in ihrem neuen Video genau wieder.


In „Stay Happy“ stellt Singer/Songwriterin Au/Ra die extrem relevante Frage: „Is there a shortcut to stay happy? I just want to have my glow back“ („Gibt es eine Abkürzung zum Glücklichsein? Ich will nur mein Leuchten wieder zurück“) – und formuliert damit ein allgegenwärtiges Gefühl ihrer Generation, welche in einer Social Media-Welt aufgewachsen ist, in welcher erwartet wird, dass man stets nur sein „bestes Ich“ präsentiert. „Ich habe ‚Stay Happy‘ geschrieben, als ich mich gerade sehr ‚grau‘ fühlte – nicht traurig, nicht glücklich, es war einfach ein eigenartiges, mittiges Gefühl. Ich habe mich gefragt, was es eigentlich bedeutet, glücklich zu sein, und der Text strömte nur so aus mir heraus und es hörte gar nicht mehr auf. In unserer Gesellschaft wird uns beigebracht, unsere Trauer zu verbergen, als wäre sie etwas Schlimmes – aber wie sollen wir ohne sie das Gute erkennen? Durch den Prozess des Schreibens dieses Songs begann ich zu verstehen, dass ich diese Gefühle viel mehr zulassen sollte und mich nicht dazu zwingen, eine glückliche Fassade aufrecht zu erhalten.“



Auch mit ihrer neuen Single knüpft die in Ibiza geborene Sängerin und Songwriterin an ihren thematischen roten Faden an: die Auseinandersetzung mit dem Dasein als Teenager im Jahr 2019 und die Anforderungen, die das Leben tagtäglich an die junge Generation stellt. Ihre Single „Assassin“ setzte sich mit den Herausforderungen auseinander, die ein Leben mit selbstzerstörerischen Gedanken mit sich bringt. Ihr Sommerhit „Panic Room“ (der u.a. von dem Underground-Duo CamelPhat remixed wurde und über achtzig Millionen Streams verzeichnet) widmet sich dem Thema Panikattacken und der Track „Emoji“ beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, die die heutige Kommunikation in einer Emoji-dominierten Online-Welt mit sich bringt. „Panic Room“ fand seinen Weg auf zahlreiche wichtige Radio-Playlisten in Großbritannien (u.a. Capitol und Kiss) und tummelte sich neun Wochen lang in den Top 40 der britischen Charts, war in den Top30 der Shazam Charts und entpuppte sich als Club-Dauerbrenner auf der #1 der Deutschen Club Charts. Ihre Single „Concrete Jungle“ kommt auf über 32 Millionen Streams und erhielt u.a. großartige Kritiken von The Line Of Best Fit, Wonderland, NME und PopJustice.

Viele ihrer extrem visuellen Texte widmen sich dem Thema Eskapismus und sind stark von ihrem Faible für Anime und Fantasy geprägt. Als lebenslanger Fan der Studio Ghibli-Filme war es schon immer ihr größter Wunsch, in die weichgezeichnete, ultrarealistische Welt der Miyazaki-Animationen einzutauchen und am liebsten darin zu verschwinden. Heute verwendet sie ein ähnliches Prinzip für ihre Musik. „Ich stelle mir meine Musik immer als Anime vor“, sagt sie. „Die Welt dieser Filme ist so anders und die Figuren haben so viele willkürliche Charaktereigenschaften, die sie einzigartig machen“.

Ihr wunderbarer Außenseiter-Pop, der oft als „nicht von dieser Welt“ beschrieben wird, hat deshalb eine wesentliche, universelle Botschaft: es ist vollkommen okay, anders zu sein. Au/Ra bietet allen Misfits einen Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen können und wo der Zuhörer für eine Minute durch die Linse einer Künstlerin blicken kann, die außerhalb des Systems aufgewachsen ist, aber damit gleichzeitig voll den Zeitgeist ihrer Generation trifft.


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