Island ist musikalisch ja immer wieder für Überraschungen und talentierte Neuentdeckungen bekannt. Genauso ist es auch bei Rythmatik.

Die vier Isländer überzeugen schon seit ein paar Jahren auf ihrer Heimatinsel mit ihrem Mix aus Indie-Pop-Rock. Umso weniger war es erstaunlich, dass Àrni Freyr Jónsson, Hrafnkell Hugi Verharðsson, Pétur Òli Þorvaldsson und Valgeir Skorri Vernharðsson 2015 Músiktílraunir gewannen. Dieser Nachwuchswettbewerb hat unter anderem schon solche Namen wie Mammút, Vök, Of Monsters And Men und Agent Fresco den Weg geebnet.

Grin & Panic“ ist nun das Debütalbum und hatte vorab schon mit „Sleepyhead“ und „Brick Thief“ hervorragende Vorabsingles. 12 Songs erwarten einen, die vor allem eines machen, Spaß!

Mal etwas poppiger, mal etwas rockiger gehalten. Soundmäßig aber eines vor allem, immer etwas erinnernd an The Wombats oder Arctic Monkeys.

„Sugar Rush“ überzeugt dabei vor allem mit seiner Ehrlichkeit und der musikalischen Umsetzung. Hallo, Indie-Rock! Für mich persönlich einer der stärksten Tracks auf dem Album.

“ I´m the death of the party, heart ain´t beating it´s retreating. I´m the death of the party, lungs are empty breath has left me. I´m the death of the party. „

Voller Kraft und Worte aus dem Leben. „Death Of The Party“ zeigt das von seiner gesamten Seite. Der Nachfolgesong „Tiny Knots“ gehört definitiv mit zu meinen persönlichen Top 3 von „Grin & Panic“. Eine Melodie, die einem im Kopf bleibt mit einem Text, welcher zu Denken anregt und trotzdem irgendwie eine positive Stimmung versprüht.

„Alabaster“ überzeugt als letzter Track vom Album und rundet das gesamte Paket ab.

“ Your hands are shaking but you´re not cold. The walls are breaking, do what you´re told. Leave the house, you´re getting old. „

Grin & Panic“ – Ein Debütalbum mit Melodie, Kraft und intelligenten Texten. Rythmatik debütieren mit Stil. Panisch Grinsen sollten die vier Isländer vor Stolz!

Live vor kurzem noch bei Secret Solstice, sind Rythmatik im November mehrfach beim Iceland Airwaves auf den Bühnen.



Autorin: Nina Paul / Foto: Snorri Sigbjörn Jónsson