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Jessica Pratt kündigt mit letztem Vorboten „Aeroplane“ ihr kommendes Album „Quiet Signs“ an

Jessica Pratt kündigt mit letztem Vorboten „Aeroplane“ ihr kommendes Album „Quiet Signs“ an

Nach „This Time Around“ und „Poly Blue“ gibt es heute mit „Aeroplane“ die dritte und letzte Auskopplung vor Veröffentlichung des neuen, dritten Albums der in Los Angeles lebenden Künstlerin. Dieses trägt den passenden Titel „Quiet Signs“ und erscheint am 08.02.2019. Gerade ist Jessica Pratt mit Kurt Vile durch die USA getourt und nach kurzer Verschnaufpause geht es demnächst schon auf Europatour. Alle Daten siehe unten.


„Aeroplane“ ist der abschließende Song auf „Quiet Signs“ und Jessica Pratt schwebt über uns, betrachtet die Lichter der Stadt und singt ganz sanft und beruhigend: „fate must be on my side,“ überzeugt und entschlossen, aber irgendwie auch zaghaft. Wir sind gefangen in ihrem einzigartigen, jenseitigen Traum und wollen, dass dieser niemals aufhört.

Jessica Pratt hat mit Quiet Signs ein unglaublich kraftvolles Album geschaffen. Steter Tropfen höhlt bekanntermassen den Stein, und so arbeitete sie vier Jahre daran, legte wie eine Bildhauerin, Schicht für Schicht die Form und Struktur der Songs frei und herausgekommen ist ein wirkliches Kleinod. Absolut zeitlose Songs, die das allerbeste kalifornischer und englischer Folk Elemente der Sechziger und Siebziger Jahre verbinden und trotzdem in ihrer Losgelöstheit im Hier und Jetzt verankert sind.

Jessica Pratt ist keine laute Performerin. Das muss sie auch nicht sein. Wer sie vielleicht schon einmal live gesehen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass sogar das Barpersonal äußerst leise ist und aufmerksam lauscht, während sie auf der Bühne steht. Quiet Signs fühlt sich an wie eine Destillation dieser Kraft. „On some level I considered an audience while making the last record (2015’s On Your Own Love Again),“ erklärt Pratt, „but my creative world was still very private then and I analysed the process less. This was the first time I approached writing with the idea of a cohesive record in mind.“

Es ist das erste Album, das komplett in einem professionellen Studio aufgenommen wurde, die Songs und Gitarrenarrangements wurden aufs Wesentliche reduziert, um wirklich nur das einzufangen, was wirklich essenziell ist und so den vollen Umfang ihrer Vision zu offenbaren. Quiet Signs ist die Reise einer Künstlerin, die aus der Dunkelheit ins Licht tritt, selbstbewusst nach vorne schreitet, als Einzelgängerin auf einer weitläufigen Bühne.

See Also


31.03.2019 Köln, Artheater
01.04.2019 Hamburg, Nochtspeicher
02.04.2019 Berlin, Heimathafen


Presse: City Slang / Foto: Guillaume Belvez

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