Die 31-jährige Britin Kate Nash ist nicht nur eine hervorragende Musikerin, die sich nach ihren ersten Erfolgen komplett von der klassischen Musikindustrie emanzipiert hat, um voll und ganz ihr eigenes Ding zu machen – sie ist überhaupt ein Vorbild für junge, selbstbewusste Frauen, ganz auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Mit ihrem neuen Album „Yesterday Was Forever“ kommt Kate Nash nun endlich wieder auf die Livebühnen zurück und hat neben all ihren Klassikern neue Musik im Gepäck.

Dabei stets beseelt von der eigenen Kunstaffinität und inspiriert von den unterschiedlichsten Quellen. Wie sich etwa aktuell an ihrem letzten und vierten Album „Yesterday Was Forever“ zeigt, das im vergangenen Jahr erschien und das Kate Nash trotz zahlreicher Angebote von großen Plattenfirmen lieber komplett autark via Crowdfunding finanzierte.


24.09.2019 Köln – Bürgerhaus Stollwerck
25.09.2019 Heidelberg – Karlstorbahnhof
27.09.2019 Berlin – Astra
28.09.2019 Leipzig – Täubchenthal
29.09.2019 München – Strom


Dabei wollte die 1987 in London geborene Tochter einer sehr musikaffinen Familie – ihr Bruder ist Mitglied der Indierocker Bombay Bicycle Club – ursprünglich Schauspielerin werden, nachdem sie ihren Abschluss an der BRIT School erhalten hatte; verpatzte Aufnahmeprüfungen verhinderten diesen Weg jedoch – zunächst. Ein komplizierter Beinbruch, der sie für mehrere Wochen ans Bett fesselte, brachte sie zu dem Entschluss, es mit dem Songwriting zu probieren, und hier stieß sie unmittelbar auf mächtigen Erfolg: Gleich ihre erste Single „Foundations“ kletterte bis auf Platz 2 der UK-Charts, das begleitende Debütalbum „Made of Bricks“ brachte es sogar bis an die Spitze der englischen Hitlisten.

Mit den weiteren Alben „My Best Friend Is You“ (2010), mit dem sie u.a. auch in Deutschland in die Top Ten einstieg, sowie „Girl Talk“ (2013) manifestierte sich ihr internationaler Erfolg. Kate Nash stieg sukzessive auf zu einer Solokünstlerin, die mit geradezu blindem Selbstverständnis den passenden Ton traf, der Individualisten, Musikkritiker, Pophörer und Indie-Nerds zu gleichen Teilen ansprach.

Dank dieses Erfolges gelang ihr nun doch noch der Einstieg in die Schauspielerei – zwischen 2012 und 2015 spielte sie in fünf Spielfilmen mit, bevor sie 2017 die Rolle der Rhonda Richardson in der seither mit großem Erfolg laufenden Netflix-Serie „Glow“ übernahm, für die unlängst eine weitere Staffel in Auftrag gegeben wurde. Neben der Schauspielerei etablierte Kate Nash noch weitere Aktivitäten von großer Nachhaltigkeit – so gründete sie unter dem Dach der Lobbygruppe Featured Artists Coalition ihren eigenen Kate Nash’s Rock’n’Roll For Girls After-School Music Club, mit dem sie junge Mädchen dazu animiert, das Selbstvertrauen zu entwickeln, um es als junge Solokünstlerin im schwierigen Musikmarkt zu probieren. Parallel etablierte sie mit ‚Have 10p Records‚ ihr eigenes Label zur Nachwuchsförderung, auf dem bereits einige Singles und Alben junger Künstler wie SUPERCUTE!, Brigitte Aphrodite und The Thin Kids erschienen.

Dass ihre Fans händeringend auf ihre Rückkehr auf die Livebühnen warteten, zeigte sich 2017, als Kate Nash eine Tour anlässlich des zehnten Jubiläums ihres Debütalbums „Made of Bricks“ spielte: Alle Konzerte waren restlos ausverkauft, und Kate Nash wurde gefeiert wie die große Rückkehrerin. Dabei war sie im Grunde niemals weg. Umso mehr darf man sich nun auf die anstehenden Konzerte freuen.



Presse: FKP Scorpio / Photocredit: Gina Canavan