DO I SMELL CUPCAKES haben nicht nur den richtigen Riecher für amerikanisches Rührteiggebäck, sondern auch dafür, wie man einen kurzweiligen Hit backt. Das Berliner Trio aus Drums, Gitarre und Gesang versteht sich auf rhythmische Kunststücke und einfallsreiche Instrumentierung, ohne dabei den Song selbst aus dem Blick zu verlieren.

Abseits ausgetretener Powerpop-Pfade bewegt sich die Combo abwechslungsreich und voller Ideenreichtum sommersonnenwarm durch einen Klangkosmos, der trotz gelegentlich ungestüm rockender Gitarren einen merklichen Hang zur Epik aufweist. Eindrucksvoll in Szene gesetzt werden sie dabei von US-Produzent Chris Badami, der u.a. schon für Genregrößen wie Bonaparte oder Jennifer Rostock an den Reglern stand.


ALBUM: DO I SMELL CUPCAKES – MAKE THE BIG BOYS HIRE ME 

Die upbeat-betonten Titel pendeln zumeist – um sparsame Elektronik erweitert – zwischen flauschig knisterndem Pop-Appeal und schwer rockenden Akkordsalven. Im krassen Kontrast dazu stehen die zum Niederknien schönen Balladen. Um sich auf derart zerbrechlich-gefühlvolles Eis zu wagen, muss eine Breitwandrock-Band auch erst einmal die nötigen Eier haben.

ALIVE, die neue Single des Berliner Indie-Rock-Trios DO I SMELL CUPCAKES, ist die poppigste Perle auf ihrer Scheibe MAKE THE BIG BOYS HIRE ME (VÖ 09.02.18). Angetrieben vom geachtelten Staccato-Piano in den Strophen, begibt sich die Rhythmusgruppe hier steady aber dezent in den Hintergrund, um Platz zu schaffen für Can Monarcs eingängigen Refraingesang und das wabernde Arpeggio des Synthesizers.

Extrem hell kommt der Sound daher – im krassen Gegensatz zum Verhandelten im Text. Gefangen in der Routine des Immergleichen, will der Mensch endlich wieder etwas Leben um und in sich spüren. Die CUPCAKES sind deshalb kürzlich der Deutschen Winterlethargie entronnen und konnten auf Japan-Tour neue Energien für ihren Release tanken!


Hier könnt ihr DO I SMELL CUPCAKES live erleben:

03.02. Bad Neustadt, JUZE│10.02. Berlin, Musik und Frieden│16.02. Kiel, Schaubude│17.02. Leipzig, Poolgarden│17.03. München, Hofspielhaus│12.04. Hamburg, Pooca Bar│13.04. Dortmund, Subrosa│21.04. Dresden, Katy’s Garage


 

Presse: bangup bullet Foto: Viviane Wild

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