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„KSYCHA“ – ÄTNA veröffentlichen ihre Version vom Martin Kohlstedt Song

„KSYCHA“ – ÄTNA veröffentlichen ihre Version vom Martin Kohlstedt Song

. Martin Kohlstedt geht es immer um den Diskurs, die Transformation und Spiegelungen. Bereits die ersten beiden Alben des deutschen Pianisten – TAG und NACHT – wurden in die Hände von begnadeten Musikern gegeben. Nun bekommen auch die Stücke von STROM und STRÖME besondere Begleiter.


Unter dem Titel RECURRENTS erscheint – Song für Song – eine Kollektion von Neubearbeitungen der Originale. Die beteiligten Musiker, allesamt Weggefährten von Martin Kohlstedt, konnten aus einem reichen Fundus schöpfen: Die für das Originalalbum entstandenen Aufnahmen mit dem Gewandhauschor, die Klavierspuren und elektronischen Landschaften standen als Schatzkiste zur Verfügung. Bei ÄTNA – aktuell wohl der spannendste deutsche Indie Act – wird die Kontemplation und Kraft von KSYCHA zum ebenso extrovertierten wie deepen Alt-Pop-Hit.

Das auf Kodak Super8 im Schiefergebirge in Süd-Thüringen gedrehte Video zeigt eine Gruppe von Freunden in einer vergangenen analogen Zeit, kollektiv und doch vereinzelt: Das Cruisen im VW Santana, das unbestimmte Verfliessen von Zeit, das Nach-nichts-suchen. Das von Nous Film produzierte Video fügt Ästhetik und Referenzen an Film Noir und Hollywood-Klassiker und die aus der Zeit gefallenen ostdeutschen Landschaften zu einem neuen Ganzen zusammen. Die treibende Kraft des Songs erhält einen kongenialen visuellen Partner.

Bislang erschienen: JINGOL (Henrik Schwarz Recurrent) / THIPHY (Peter Broderick Reimagining) / SENIMB (Robag Wruhme Mahowk Rehand).

Martin Kohlstedt über Ätna

“Kennt ihr das? Ihr streift unverhofft eine neue Band auf einem Festival, die erste Sekunde macht bereits erschreckend viel Eindruck. Viel zu viel. Energisch versucht der Kopf noch hinter das Geheimnis zu kommen, da hat dich das Geheimnis schon am Haken, der Kopf geht aus und man lässt sich komplett mitreißen. So ging es mir mit der Dresdner Band ÄTNA auf den XJazz Festival in Istanbul. Rein gewaschen vom eigenen Auftritt haben mich die Beiden mit ihrem Ritual haushoch wieder aufgefüllt. Wir verbrachten die nächsten Tage noch gemeinsam in der Stadt, lernten uns kennen und schworen uns das, was sich Musiker immer schwören: “Wir machen mal etwas zusammen!”. Und da in unseren ostdeutschen Gefilden noch kollektivistische Tugenden walten, hielten wir unser Versprechen: Inez Schäfer und Demian Kappenstein haben sich mein Stück KSYCHA einverleibt, es umwerfend umgeworfen und als konsequenten Hit wiedergeboren. Ich verbeuge mich!”

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Ätna über die Arbeit am Track

“We have chosen KSYCHA for our rework that turns out to become a thrilling trippy track with a taste of Big Beat. Just one question left: ‚who are you?‘ “


Presse: Beats International

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