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Last Train stellen neues Video für „The Idea Of Someone“ vor und kündigen neues Album an

Last Train stellen neues Video für „The Idea Of Someone“ vor und kündigen neues Album an

Frankreich und Rockmusik? Da braucht es schon ein paar Gehirnwindungen, um auf hierzulande bekannte Bands zu kommen, die einem da einfallen. In jedem Fall dabei sein, sollten die Herren, die ich Euch heute vorstelle: LAST TRAIN. Mit ihrem Debüt tourten sie durch Japan, Indien, die USA und Europa, sammelten in vielen Ecken der Welt erste Fans und machten sich mit „Weathering“, so der Titel des Erstlings, einen Namen. Ihr Sound, der irgendwo zwischen Sunny Day Real Estate, den frühen Black Rebel Motorcycle Club und der Garagen-Romantik von Weezer liegt, ist sehr dynamisch und hat die Band über die letzten Jahre bis zu einem ausverkauften Pariser Bataclan gebracht. Für September stellen Last Train nun ihr zweites Album mit dem Titel „The Big Picture“ ins Aussicht und präsentieren heute ein erstes Video für die Single „The Idea of Someone“, das gerade bei den Kollegen vom VISIONS Magazin seine Premiere feierte.



Last Train wurden auf der Bühne zusammen gebaut, sind vom Rhythmus der Touren (mehr als 350 Konzerte) geprägt und schrieben das erste Kapitel ihrer Geschichte, „Weathering“, zwischen zwei Autobahnen. Vom Pariser Konzertsaal Bataclan bis zu den wichtigsten Festivals der Welt: die vier Bandmitglieder, Brüder im Geiste, haben den französischen Rock mit einem heißen Eisen gebrandmarkt.

Dann 2018 die Vollbremsung nach diesem hektischen Rennen, um Luft zu holen, die zurückgelegte Strecke zu messen und sich den weiteren Weg auszumalen. Sie nahmen sich ein Jahr, um den Nachfolger des ersten Albums reifen zu lassen, aber auch um selbst zu reifen. Die vier Jungs, die schneller als erwartet aus der Jugend in das Leben junger Erwachsener wechselten, entdeckten die Vorzüge der Zeit, die sie sich nie nehmen konnten. Zeit, um eine eigene Plattenfirma und Booking-Agentur aufzubauen; um ein Festival zu erschaffen, welches nach ihren Vorstellungen maßgeschneidert ist; aber auch – und vor allem – um ihrer Musik wieder einen Sinn zu geben. Sie umarmten die Klischees des Rock, um dessen reine Essenz zu freizulegen: eine unerschöpfliche Quelle von Wegen, die man bereisen kann.

„The Big Picture“ ist ein Fresko von Landschaften und Räumen ohne Grenzen. Es ist ein Blick auf das Ganze, die Illustration jenseits des Horizonts. Aber dieses Album ist auch das einer intimen Erkundung, eines Geständnisses. Es ist eine Selbstbeobachtung, geboren aus Melancholie, Wut und Nervenkitzel. Intensiv, fatal und immer aufrichtig sind die elf Tracks, aus denen sich dieses neue Kapitel zusammensetzt; sorgfältig und bewusst platziert, weniger hastig und endgültig angenommen. Es scheint fast so als hätte Norwegen, wo das Album aufgenommen wurde, ihm ein außergewöhnliches, verstohlenes und kraftvolles, majestätisches und kontrastreiches Licht mitgegeben.

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Presse: Radicalis GmbH

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