Es gibt News aus dem Hause Laura Gibson. Wir freuen uns heute ihr neues Album “ Goners“ für den 26.10.2018 anzukündigen und mit “ Tenderness“ einen ersten Song daraus vorzustellen. Außerdem gibt es eine Tour mit Dan Mangan im Herbst, die sie neben Köln, Berlin und Hamburg auch zum Rolling Stone Weekender und Rolling Stone Park führen wird (alle Daten unten).

„‚Tenderness‘ reflects on the ways we project pain, lash out, or become cracked open by the immediacy of another person. The act of holding each others‘ trauma and grief, is both miraculous and messy. When we’re young, we adopt certain strategies for seeking and receiving tenderness. Much of adulthood is spent dismantling those strategies, and drawing new ones. I wanted to write about that dismantlement,” so Laura Gibson.

Goners ist das fünfte Studioalbum der Songwriterin und Multiinstrumentalistin Laura Gibson. “If we’re already goners, why wait any longer, for something to crack open.” Diese erste Zeile findet sich nicht nur in den Lyrics des Titelsongs, sondern wurde für Laura Gibson auch zu einer Art Mantra. Eigentlich beschäftigt sich jeder Song, den sie je geschrieben hat auf die eine oder andere Art und Weise mit dem Thema Trauer, doch dieses Mal ging es noch einen Schritt weiter und Goners schien ein passender Titel dafür zu sein, da er sich sowohl auf die Vergangenheit als auch auf die Zukunft bezieht. Das Wort wird für zwei Arten von Menschen verwendet, diejenigen, die sich in denen verlieren, die sie lieben, und diejenigen, deren Tod unmittelbar bevorsteht.

Viele der Songs auf Goners handeln vom Verlust ihres Vaters, als sie noch ein Teenager war, sowie auch von der Entscheidung, ob sie selbst irgendwann gerne ein Elternteil sein möchte oder lieber nicht. “My days are charged. Potential future grief forces me to reckon with past grief. These were two points on a map of grief. I wanted to explore the territory between them,” so Gibson.

Ihre Sprache hat sich nie lebendiger angefühlt, ihre Geschichtenerzählung ist schärfer, ihre Vorstellungskraft lockerer. “I wanted to aim for wildness in my lyrics, not perfection. Trauma and grief are far messier than the stories we make of them. Despite this, we will forever keep telling our stories to each other.” Sie wollte, dass sich die Songs wie Fabeln anfühlen, und so wimmelt es auf dem Album nur so von Tieren, Transformation, Spuk und Vorahnungen. Frauen werden zu Wölfen, Männer verwandeln sich in Maschinen, Geisterkinder winken im Rückspiegel, eine Narbe wird zum Gedächtnisspeicher.

Für das neue Album engagierte Gibson eine Vielzahl befreundeter Musiker, darunter Death Cab For Cutie Gitarrist Dave Depper, Schlagzeuger und Perkussionist Dan Hunt (Neko Case) und Stand-up-Bassist Nate Query (The Decemberists); dazu bauten sie Horn- und Holzbläser-Arrangements mit Kelly Pratt (St. Vincent und David Byrne, Pater John Misty) und fantasievolle Streicherparts mit Kyleen King (Stephen Malkmus, Case/Lang/Veirs).

Das Album wurde gemeinsam mit Engineer und Freund John Askew in seinem Studio in Portland, OR, produziert, Askew und Gibson haben bereits auf ihrem 2016er Album Empire Builder zusammengearbeitet. Für etwa die Hälfte der Songs legte sie ihre Gitarre zur Seite und spielte stattdessen Klavier und Wurlitzer. “There was a lot of experimentation, stacking vocals and using tape loops to transform sounds. We were landing on arrangements that seemed impossible to recreate and so we kept moving forward.”


LAURA GIBSON LIVE mit DAN MANGAN:
07.11. DE Berlin, Festsaal Kreuzberg
08.11. DE Hamburg, Mojo
10.11. DE Weissenhaeuser Strand, Rolling Stone Weekender
11.11. DE Köln, Gebäude 9
12.11. BE Brüssel, Botanique Rotonde
13.11. UK London, Queen Elizabeth Hall @ Southbank Centre
15.11. NL Amsterdam, Paradiso Noord (Tuinzaal)
16.11. FR Paris, Petit Bain
17.11. DE Europa-Park Rust, Rolling Stone Park
20.11. CH Zürich, Bogen F
22.11. AT Wien, Bluebird Festival @ Porgy & Bess
23.11. AT Dornbirn, Conrad Sohm
24.11. CZ Prag, Meet Factory


Presse: City Slang / Foto: Parker Fitzgerald