Mit seinem Debütalbum „Homotopia“ gelingt dem kanadischen Songschreiber Sam Vance-Law ein schwules Manifest und ein musikalisches Wunderwerk. Hinter dieser Bravourleistung stecken großes musikalisches Talent, eine beeindruckende Hartnäckigkeit – und ein bisschen Hilfe von Get Well Soon.

Bereits die Mutter spielte Klavier und Bratsche und auch der kleine Sam begann mit vier Bratsche und später Geige zu lernen. Sein Musiklehrer in Oxford entdeckte seine Stimme und brachte ihn in dem Chor unter. An die 15 Alben hat er über die Jahre mit dem Choir of New College Oxford aufgenommen. Es gab Tourneen durch ganz Europa und fünf Proben die Woche. Aber auch wenn Sam Vance-Law also einem musisch geprägten Bildungsbürgerhaushalt entstammt, war Pop durchaus präsent in dieser Kindheit. „Mein Vater mochte die Talking Heads und meine Mutter hörte Annie Lennox. Aber für mich war das die Musik meiner Eltern, während Klassik die meine war.“

Und das ist nun eben das Alleinstellungsmerkmal des Sam Vance-Law: Klassik als Rebellion, Revolte einmal andersrum – so kann es auch gehen. Einzige Ausnahme: Die Beatles. „Mit elf oder zwölf war ich riesengroßer Fan und konnte mir nicht vorstellen, dass es überhaupt irgendetwas Besseres als die Beatles geben könnte. Aber das war tatsächlich die einzige Pop-Band, die ich früher überhaupt gehört habe oder kannte.“

Nach einer weitestgehend ausverkauften Tour mit Get Well Soon in Deutschlands schönsten Klassikhäusern und einer nicht weniger gut besuchten, anschließenden Solotour, kehrt Sam Vance-Law im Januar und im Mai nächsten Jahres zurück auf die Bühnen der Republik.



SAM VANCE-LAW live

16.01.19: Bremen, Lagerhaus
17.01.19: Köln, Artheater
18.01.19: Essen, Hotel Shanghai
19.01.19: Münster, Gleis 22
02.05.19: Reutlingen, Franz K
03.05.19: Darmstadt, Centralstation @ „Sex In The City”
04.05.19: Potsdam, Waschhaus


Presse: Konzertbüro Schoneberg / Photocredit: J. Konrad Schmidt