Nach zwei neuen Tracks in den letzten drei Monaten vermutete der ein oder andere sicher schon, dass bei unserem Lieblings Londoner Alt-Rock Trio Palace ein Longplayer nicht weit sein kann. Soeben hat die Band mit dem Song “Martyr“ eine weitere neue Single veröffentlicht und kündigt damit nun auch ihr neues Album “Life After“ für den 12. Juli 2019 an.

Mit ihrem zweiten Album gelingt Palace ein beachtlicher, über jegliche Zweifel erhabene Pop-Streich. Von Dunkelheit durchdrungene Lieder finden sich plötzlich im Licht wieder, aus einer scheinbar trostlosen Situation entspringt ein Neuanfang. Die Zukunft fühlt sich irgendwie heller und optimistischer an, wenn die atmosphärischen Alternative Sounds von Palace aus den Boxen schallen.

Lifer After” ist beides – sowohl ein Album über Verluste als auch eine Anleitung zum Aufstehen und Weitermachen. “I’m writing this song, to help you breathe again”, singt Frontmann Leo Wyndham auf dem ersten, dem Titeltrack der Platte. Spätestens nach dem siebenminütigen Epos “Heaven Up There” – eine schimmernde Ode ans Überleben – ist unmissverständlich klar, was zentrales Thema von “Lifer After” ist: “Hope”, sagt Leo.

Hope and positivity – seeing the light at the end of a long tunnel. It’s about going through tough times and coming out the other side.” – Leo Wyndham


Palace begannen die Arbeit an ihrem zweiten Album ohne im Vorhinein allzu viele Pläne geschmiedet zu haben. Basierend auf dem Erfolg ihres 2016er Debüts “So Long Forever”, das ihnen beinahe zwei Jahre lang ausverkaufte Headline Shows und Fans auf dem gesamten Globus verschaffte, hatte das Trio ehemaliger Schulfreunde ein Selbstbewusstsein gefunden, das so nie da gewesen war und das es nun auf Platte festzuhalten galt. Und genau dieses Selbstvertrauen war der Schlüssel zur reibungslosen Entstehung der Platte. Zum allerersten Mal schaffen es viele der ursprünglichen Demos aufs Album, das zum größten Teil von Catherine Marks (Producer of the Year 2018 – mit Referenzen wie St. Vincent, Wolf Alice und PJ Harvey) sowie Luke Smith (Foals, Slow Club) produziert wurde.



Presse: Caroline International / Photocredit: Palace