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„Like I Used To“: Sharon Van Etten & Angel Olsen im Duett

„Like I Used To“: Sharon Van Etten & Angel Olsen im Duett

Mit “Like I Used To” veröffentlichen Sharon Van Etten und Angel Olsen heute eine wahrhaftige Wucht an Song samt grandiosem Musikvideo. So startet das Lied mehr mit einem Krachen als mit einem Akkord und fordert sofort volle Aufmerksamkeit. “Like I Used To” reiht sich direkt zwischen den großen Hymnen ein – ein kraftvoller und frohmütiger Lobgesang darüber, seinen eigenen Raum und Platz bewusst wiederzugewinnen.

Van Ettens Troubadour-Charme ist dabei selbstsicher und imposant, während sich Olsens Gesang unausweichlich wohlklingend und durchdringend zugleich dazu gesellt. Es ist diese besondere Kombination ihrer beiden Stimmen, die so umwerfend und elektrisierend ist, dass das Resultat nahezu eine beruhigende Wirkung zeigt. Produziert wurde von John Congleton, der ein vertrauter Gefährte der beiden Musikerinnen ist: Neben Van Ettens aktuellen Album Remind Me Tomorrow begleitet der Produzent Olsens kreatives Schaffen bereits für eine Weile für die Alben Burn Your Fire for No Witness und All Mirrors.

Für das zugehörige wundervolle Musikvideo, das an verschiedenen Orten in Los Angeles und Joshua Tree gefilmt wurde, führte Kimberly Stuckwisch Regie.

Van Etten und Olsen sind schon seit langer Zeit gegenseitige Verehrerinnen des jeweils anderen musikalischen Schaffens aus der vertrauten Ferne des jeweiligen Tourlebens. Fragt man die beiden Musikerinnen nach dem Ursprung des Songs, hört man unabhängig voneinander die gleiche gegenseitige Bewunderung zueinander, die zu unserem Glück zu dieser Kollaboration führte.

Even though we weren’t super close, I always felt supported by Angel and considered her a peer in this weird world of touring. We highway high-fived many times along the way…I finally got the courage in June of 2020 to reach out to see if she would want to sing together. I got greedy and quickly sent her a track I had been working on,” erklärt Van Etten.

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I’ve met with Sharon here and there throughout the years and have always felt too shy to ask her what she’s been up to or working on,” verrät Olsen. “The song reminded me immediately of getting back to where I started, before music was expected of me, or much was expected of me, a time that remains pure and real in my heart.” 

Die Verbindung zwischen diesen beiden Meisterinnen magisch zu nennen wäre vielleicht zu einfach und naheliegend – doch mit jedem Hördurchgang wird klar, dass kein Wort es besser treffen könnte.

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