Louis Berry ist einer der vielversprechendsten neuen Künstlern aus England. Ende Februar veröffentlichte er mit „Stumbling“ seine bisher persönlichste Single bei Ministry of Sound. Heute, am 29.03., wird das Video zu „Stumbling“ veröffentlicht. Mitte Mai kommt Louis Berry dann für vier Konzerte nach Deutschland. Sein Debütalbum wird noch dieses Jahr erscheinen.

Mit seinem Song „25 Reasons“ von seiner Debüt-EP „Rebel“ gelang Louis Berry bereits 2015 der Durchbruch in seiner britischen Heimat – seitdem wartet die Welt händeringend auf sein Debütalbum. Mit der Single „Stumbling“ erschien Ende Februar nun der erste musikalische Vorbote. „Der Song handelt von den Dingen, die du im Leben durchmachen musst, die vielen Rückschläge”, erklärt er. „Es geht um die Zielstrebigkeit und den Mut, den man haben muss, um weiter zu machen und die harten Zeiten zu überstehen, um am Ende dort anzukommen, wo man hinmöchte.“ Louis schrieb und produzierte das Stück zusammen mit Marcus Foster von der Band Seramic und dem kanadischen Grammy-Preisträger Koz, der u.a. an Kendrick Lamars „To Pimp A Butterfly“ und dem DUA LIPA-Debütalbum mitgearbeitet hatte.

Dieses Jahr soll nun endlich Louis Berrys Debütalbum erscheinen. „Ich habe den Großteil des vergangenen Jahres im Studio verbracht und an neuen Tracks gearbeitet”, erläutert Louis. „Ich habe mit Rudimental, Mojam und Koz gearbeitet, einem kanadischen Produzenten, der meinen Sound verstanden hat. Ich bin mit der Musik von 2Pac aufgewachsen, andererseits aber auch Fan von Johnny Cash. Koz half mir, diese beiden Einflüsse zusammen zu führen, das war sehr aufregend.“

„Louis‘ Stimme ist mir sofort aufgefallen“, sagt Koz. „Sie hat eine zeitlose und unverwechselbare Qualität, die man sehr selten findet. Man glaubt sofort jedes Wort, dass er singt.“ Neben Koz standen dem aus Liverpool stammenden Musiker u.a. Jacquire King (James Bay, Niall Horan, Kings of Leon) und Steve Fitzmaurice (Sam Smith) bei der Entstehung des Albums zu Seite.

Louis wird über seine Kindheit und Jugend sprechen, kein Problem für ihn. „Ich bin immer offen, und glücklich darüber,“ sagt er. „Ich werde nicht über mein Leben lügen. Zur gleichen Zeit muss aber die Musik an erster Stelle kommen“

Als Junge musste Louis einiges wegstecken: Sein Vater wurde Opfer harter Drogen, ebenso wie Louis selbst als Teenager. Dies brachte ihn bei vielen Gelegenheiten auf die falsche Seite des Gesetzes. Um den Kreisen, in denen er verkehrte zu entkommen, ging Louis für sechs Monate zu seinem Onkel nach Kanada, für ihn eine lebensverändernde Entscheidung.

„Ich war plötzlich in dieser völlig anderen Umgebung“, erinnert sich Louis, „mitten im Nirgendwo, ohne jemanden zu kennen, aber auch, weg vom Druck, von der Versuchung. Mein Onkel ist ziemlich gläubig, also kam ich mit, wenn sie in die Kirche gingen, hauptsächlich aus Respekt und, wenn ich ehrlich bin, um einfach mal das Haus zu verlassen. Es wäre unhöflich gewesen, es nicht zu tun; sie haben mich doch untergebracht. Und es gab etwas zu tun. Also saß ich auf der Kirchenbank und beobachtete natürlich die Mädchen.“

Louis gibt ein charakteristisch schiefes Gelächter von sich, während er dies sagt, aber, wie man aus der Zeit in seiner Gesellschaft lernt, existiert dieser dunkle, schelmische Sinn für Humor neben einer Seite, die viel empfindlicher, sogar verletzlich ist.

Seit er vor 18 Monaten aus Liverpool kam und bei Ministry of Sound unterschrieb, hat sich Louis Berry eine treue und wachsende Fangemeinde erarbeitet, wobei die Mundpropaganda über seine Live-Auftritte ein Schlüsselfaktor für sein Wachstum war. Die Veranstaltungsorte werden größer, die Tickets sind immer schneller ausverkauft. „Es ist großartig dabei zuzusehen“ sagt Louis. „Überall wo wir nun spielen, ist es rappelvoll“

Die Kombination aus seiner rauhen Stimme, der Rohheit und Seelenfülle seiner Lieder und der sprudelnden Energie seiner Shows ist ansteckend und nicht aufzuhalten. Letzten Sommer spielte er auf 18 europäischen Festivals, spielte den Support für Liam Gallagher in Dublin und Belfast und hatte über 270 Airplays auf BBC Radio 1, zu seinen Supportern dort zählen Zane Lowe, Annie Mac, Mistajam und Huw Stephens. Seine Songs wurden bisher über 10 Millionen Mal gestreamt.


15.05.18 – Köln, Blue Shell
16.05.18 – Hamburg, Nochtwache
18.05.18 – Berlin, Maze
19.05.18 – München, Kranhalle

Presse: Nordic By Nature

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