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„Love, Death & Dancing“: Jack Garratt ist zurück

„Love, Death & Dancing“: Jack Garratt ist zurück

Endlich ist er zurück, vier Jahre nach seinem erfolgreichen Debütalbum „Phase“. Das zweite Album des britischen Multiinstrumentalisten Jack Garratt trägt den Titel „Love, Death & Dancing“ und wird am 12.06.2020 erscheinen.


Für die Albumkampagne hat sich Jack Garratt etwas Besonderes überlegt: So ist gestern Abend nicht nur die erste offizielle Single „Time“ erschienen, sondern auch zwei weitere neue Tracks („Mara“ und „Return Them To The One“), die gemeinsam die EP „Love, Death & Dancing (Vol. 1)“ bilden. Bis zur Album-Veröffentlichung soll es drei weitere dieser „Volumes“ geben. Begleitet wird das Ganze von dem Kurzfilm „Love, Death & Dancing – a film by Jack Garratt“, dessen ersten Teil das Video zu „Time“ bildet.

„I wrote this album as someone – and for anyone – who likes dancing but doesn’t necessarily want to go out on a Saturday. It’s dance music for people who don’t want to go out! And that’s the music that I love: music that doesn’t care if you’re standing up or sitting down. It’s going to give it to you either way.”



Fast vier Jahre war es sehr still um den britischen Musiker gewesen. Hört man sich seine neuen Songs an, versteht man schnell, weshalb. Jack selbst spricht ebenfalls sehr offen darüber: Mit dem Erfolg seines ersten Albums „Phase“ konnte er nur schwer umgehen, er fiel in ein tiefes Loch, fühlte sich leer und allein. Seine Verzweiflung gipfelte an einem Theaterabend mit seiner Freundin in New York vor knapp zwei Jahren ins Unermessliche:

“Somehow, in the middle of all this joy – we went to the theatre, to Saturday Night Live, it was lovely, all these things I’d wanted to do, with the woman I love -this overwhelming thought came into my head. It was the first time I’d ever truly contemplated suicide. I was so taken with this moment, within the joy that I was feeling; that still, despite that, this arrow was able to find a way through it all and hit me, directly, square between the eyes. I just broke down. No love for myself existed in that moment. It was just all self-loathing.”



Er zog sich eine Zeit lang zurück und räumte sich und sein Leben auf. All diese Erfahrungen flossen in „Love, Death & Dancing“, das er gemeinsam mit den Produzenten Jacknife Lee und James Flannigan aufnahm.

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Auch musikalisch hört man dem Album an, dass es eine stürmische Phase in Jacks Leben widerspiegelt: Ruhige, wohlklingende Stücke wechseln sich mit solchen ab, die wild und ungestüm daherkommen. Man fühlt sich an Künstler*innen wie Fleetwood Mac, The Who, die Beach Boys, Daft Punk oder auch Cupid und Psyche 85 erinnert. Die einzige Konstante des Albums ist Jack Garratts soulig-bluesige Stimme.


JACK GARRATT

06.03.2020: Köln, Helios37
07.03.2020: Berlin, Silent Green



Presse: Universal Music / Photocredit: Jake Wangner

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