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Lui Hill präsentiert mit „Ancient Dust“ den nächsten Vorboten zum Album

Lui Hill präsentiert mit „Ancient Dust“ den nächsten Vorboten zum Album

Lui Hill veröffentlicht heute seine neue Single “ „Ancient Dust“. Der nächste Vorbote zum kommenden Album „Lui Hill“, welches am 10.08.18 bei der Filter Music Group veröffentlicht wird!

 
„Ancient Dust“ ist die nächste Single aus dem selbstbetitelten Album von LUI HILL, dessen Veröffentlichung schon am 10. August 2018 ansteht. Das neue Video dazu ist das letzte Kapitel einer fünfteiligen Geschichte, in der LUI HILL seine Version des Märchens von der „Kleinen Meerjungfrau“ erzählt. Eine düstere und David-Lynch-inspirierte Geschichte, gedreht an den dunkelsten Ecken von Los Angeles, unter der Regie von Christoph Varga.

Über seine neue Single „Ancient Dust“ sagt der aufstrebende Neo-Soul-Newcomer: “Ich habe versucht, die gute und die dunkle Seite des Mensch-Seins so greifbar wie möglich zu machen, während ich diesen Song schrieb und aufnahm. An einer bestimmten Stelle ändert sich die grundlegende Tonfolge von Moll zu Dur – dieses Element von Überraschungen beobachte ich auch in Leuten und wie sie reagieren.“

„Mein Vater wies mich immer wieder darauf hin, wie wichtig Reisen ist“, sagt LUI HILL. „Es zeigt einem, wie wunderschön und unheimlich vielfältig dieser Planet, dessen Bewohner und die verschiedenen Kulturen sind. Es hilft immer, offen und Neuem gegenüber aufgeschlossen zu bleiben. Und dabei wird einem sehr bewusst, was wir tatsächlich haben und was uns fehlt.“ Eine solche Sichtweise überrascht kaum, wenn man sich HILLs selbstbetiteltes Debütalbum anhört: Motive von Bewegung und Distanz ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Schon der Titel der ersten Single, „5000 Miles“ unterstrich dieses Thema. Tatsächlich ist die Reise das Herz seiner Musik.



Auch die Videos zu den bislang veröffentlichten vier Singles („5000 Miles“, „5000 Miles (Fye & Fennek Remix)“ und „Revolver“ sowie „Words Become Useless“) nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise – nach Los Angeles und vielleicht in die eigene Kindheit, denn es handelt sich um die Adaption eines Märchenklassikers – der „Kleinen Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen. Gedreht bei Nacht – und in den dunkelsten Orten von Los Angeles – geht es in der Video-Miniserie um Verlangen, um Gewalt – und um Distanz. „LA ist ein Ort, der deine Träume zum Strahlen bringt, aber auch ein Ort, der diese mit Leichtfertigkeit zerstört“, sagt HILL. „Die Meerjungfrau ist eine Träumerin, sie bricht aus. Sie liebte jemanden, hatte einen Traum und versuchte, ihn umzusetzen, auch wenn es unmöglich erschien. Und das passt zum Mythos Los Angeles, dem Ort, an den Träumer fliehen und wo ihnen die Herzen gebrochen werden. Die Geschichte erinnert uns daran, dass es – trotz Verlust und gebrochenen Herzen – nie ein wirkliches Ende gibt. Unsere Reise fängt immer wieder von vorne an.“

HILLs musikalische Reise begann in jungen Jahren, ermutigt durch seine Mutter, die Violine, Piano und Akkordeon spielte und sich niemals davor scheute, ihren Enthusiasmus zu teilen, egal ob für Beatles oder Bach. Mit zwölf Jahren war er Frontmann einer Punkband und sein acht Jahre älterer Bruder half, den musikalischen Horizont zu erweitern, indem er seine Funk-, Jazz- und Bluesplatten im Zimmer nebenan spielte. Sein Bruder ist auch verantwortlich für HILLs musikalischen Erleuchtungsmoment: Er nahm ihn zum Konzert des ‘Gangster Of Love’, Johnny ‘Guitar’ Watson mit und als wäre dies allein nicht erhellend genug, wurde der 14-jährige HILL spontan von seinem Helden gebeten, mit ihm zu singen. Wenige Jahre später griff HILL das erste Mal zu den Drumsticks. Ein entscheidender Moment, stand die Musik zu diesem Zeitpunkt noch in Konkurrenz mit den Leidenschaften für die Malerei oder das Skateboard – noch heute seine bevorzugte Fortbewegungsmethode, wenn er neue Städte erkundet. Doch die Begeisterung für die Drums ging so tief, dass er heute noch oft während seiner Shows zu den Stöcken greift (auch während er singt).

Während er seine Fähigkeiten auch an anderen Instrumenten weiter ausbaute, begann HILL zu schreiben. Sieht man sich HILLs Reiselust an, ist es nicht verwunderlich, dass sein Debüt während in einem fernen Land konkrete Formen annahm. Nach einer Reihe unseliger Ereignisse, einer nagenden Verbitterung durch den Zusammenbruch seiner Beziehung, einer nicht erfüllenden Zusammenarbeit mit einer Plattenfirma, versetzte ihn schließlich der Tod seines Vaters – dem Herz seiner Familie, welchem er einen wichtigen Blickwinkel aufs Leben verdankt – in eine Schockstarre, inklusive temporärem Hörsturz.

Anlass genug für HILL, seinen Kompass gen Südafrika zu richten. „Mein ursprünglicher Wunsch war es, meinen Schwierigkeiten mithilfe eines Flugtickets zu entgehen und mich in eine neue Umgebung zu stürzen“, gesteht HILL. „Ich wollte mich dem Gift meines Umfelds entziehen und einmal tief durchatmen.“

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HILL ist jedoch nicht hoffnungslos naiv und so ist der melancholische Tonus seines Debüts dem Fakt geschuldet, dass man sich seinen Problemen nicht einfach durch Flucht entwinden kann. „Probleme finden dich, egal an welch ungewöhnlichen Orten du dich versteckst“, fügt er hinzu. „Ich glaube nicht, dass Reisende versuchen, sich vor ihrer selbst zu verstecken. Ich behaupte, dass es hilft, zu einem selbst zu finden. Schafft man Entfernung, kommt man näher an den Kern der Dinge.“

Mit dem Schicksal wieder auf seiner Seite, wendete sich das Blatt für HILL. Und Südafrika inspirierte ihn nicht nur zu seinem Album, sondern ebnete auch gleich den Weg der Veröffentlichung. In Kapstadt traf HILL auf Tobias Herder von der Filter Music Group, der dort unterwegs war, um einen anderen Act zu signen. Stattdessen kehrte Herder, der seinerzeit Milky Chance entdeckte, mit der Unterschrift von HILL nach Deutschland zurück.

Jetzt ist das Debütalbum „Lui Hill“ bereit zur Veröffentlichung. Es lohnt sich, HILLs Welt zu entdecken und ihm auf seinem ersten Album für fast 40 Minuten lang Gesellschaft zu leisten – wie er einst von seinem Vater, kann man viel von ihm lernen.


02.10.18 Musik Und Frieden (Berlin)
04.10.18 Haekken (Hamburg)
12.10.18 Ampere (München)
16.10.18 Stereo Club (Nürnberg)
17.10.18 MTC (Köln)
19.10.18 Staatstheater (Darmstadt)
21.10.18 Groove Station (Dresden)


Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH / Foto: Simon Hegenberg

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