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„Ma“: Devendra Banhart kündigt sein neues Studioalbum an

„Ma“: Devendra Banhart kündigt sein neues Studioalbum an

Multitalent – Musiker, Maler, Lyriker und Fotograf – Devendra Banhart kündigt den Nachfolger zum in der Kritik wohl aufgenommenen letzten Album „Ape in Pink Marble“ an. Das neue multilinguale Werk trägt den schlichten Titel „Ma“ und ist ab dem 13. September über Nonesuch erhältlich.


Das Album enthält neben leichtfüßigen, humorvollen Tracks auch tief melancholische Ausflüge in das Thema Motherhood. Da Devendra in Venezuela aufwuchs und seine Muttersprache neben Englisch ebenfalls Spanisch ist, gibt es auf dem Album drei Tracks in letzterer Sprache. Außerdem singt er den Refrain von „Kantori Ongaku“ auf Japanisch und einen Track auf Portugisisch.


Ma is dedicated to motherhood. The title of the album comes from the realization that the word ‘Ma’ is a very good candidate for our first utterance and our very last whisper; the word itself means ‘Mother’ in countless languages.” – Devendra Banhart


Das Album, das nicht nur auf musikalischer Ebene zu seinen Intimsten zählt, streift neben autobiografischen Episoden ebenfalls Themen wie Mutterliebe, die Beziehung von Müttern zu ihren Kindern als auch dem Verlust dieser Verbindung. Organische Sounds machen „Ma“ zu einem Album, das nicht nur auf textlicher, sondern auch auf Soundebene eine größtmögliche Intimität schafft.

In der just veröffenltichen Single „Kantori Ongaku„, was übersetzt soviel wie „Country Music“ bedeutet, verweist er im Japanisch vorgetragenen Refrain auf die Experimental Pop Legende Haruomi Hosono, Gründungsmitglied von Yellow Magic Orchestra.

Das Video, umgesetzt von den Giraffe Studios, zeigt dabei einiges an Bildwelten – der Clip mäandert in grellen Farben irgendwo zwischen Fiebertraum, Fantasiewelt und sexueller Wunschvorstellung – oder um es mit einem Youtube Kommentar zu beschreiben: „It’s like Lou Reed and Mac Demarco smoked a hybrid and made love in Japan“.

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Presse / Photocredit: Warner Music Group

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