Madrugada sind zurück! Zum 20. Jubiläum ihres Debüt-Albums „Industrial Silence“ kehren die Norweger 2019 auf die Bühne zurück. Die Freude im In- und Ausland ist groß: Einige Konzerte sind bereits ausverkauft oder hochverlegt, erste Zusatzshows sind gebucht. Für Herbst 2019 ist eine weitere Tour in Planung.


Lieblingsbands hinterlassen oft schwarze Löcher, wenn sie verschwinden. Wie ein guter Freund, der in eine andere Stadt zieht. Umso größer ist die Freude, wenn man sich nach einiger Zeit endlich wiedersieht. Die Nachricht von Madrugadas überraschendem Comeback im Jahr 2019 hat daher eine ganze Welle an Freude bei ihren Fans im In- und Ausland ausgelöst.

Sivert Høyem: „The response we got from our fans when we announced these shows was overwhelming. We knew there was still some interest in our band, but we didn’t really know what to expect. The feedback we’re getting now from all over the world speaks of a band that’s been sorely missed. Also, it looks like the following has kept growing in the ten years we’ve been gone, which is fantastic. All of this is of course extremely gratifying, and humbling for all of us.“

Seit Madrugada in den 90ern Norwegens lebendiger Rockszene entsprangen, umgab die Band eine Aura der Zeitlosigkeit, als würde sie in ihrer eigenen Welt abseits von musikalischen Trends existieren. Die Intensität in ihrer melancholischen Musik sucht ihresgleichen. Zeitlos, roh und einfühlsam. Wohl auch darum klingen ihre Alben noch heute genauso frisch wie bei ihrem Erscheinen: Das Debüt-Album „Industrial Silence“ (1999), das meisterliche zweite Album „The Nightly Disease“ (2001), „Grit“ (2002) und „The Deep End“ (2005).

Als 2007 Robert Burås, der Gitarrist von Madrugada verstarb, wurde es erstmal still um die Norweger, die 2008, trotz oder gerade wegen der Trauer um ihren Freund, noch ihr selbstbetiteltes Album fertigstellten und veröffentlichten. Vor Wut und Verlust strotzend kam die Band zum Ende.

Es schien äußerst unwahrscheinlich, Madrugada je wieder auf einer Bühne zu sehen. Aber die musikalische und persönliche Verbundenheit der verbliebenen Bandmitglieder reicht tief, und sie scheinen bereit für ihre Rückkehr. Sänger Sivert Høyem beschreibt die Vorbereitungen auf die Tour so:
„We have been rehearsing regularly for six months already and the sound of the band is still very much intact. Rediscovering Industrial Silence is a bit like getting in a time machine, since many of these songs haven’t been played live for a long time, but it all felt very natural even at the first rehearsal last Spring. We all feel that our music has stood the test of time, and we want to honor that by being extremely well prepared when the time comes to get back on the road.“


16.02.2019 Berlin – Columbia Theater – ausverkauft
17.02.2019 Hamburg – Docks (hochverlegt aus dem Gruenspan) – ausverkauft
19.02.2019 Leipzig – Werk 2  – ausverkauft
20.02.2019 Köln – Carlswerk Victoria (hochverlegt aus dem Gloria)
21.02.2019 Frankfurt – Batschkapp
28.02.2019 München – Technikum – ausverkauft
20.04.2019 Berlin – Columbiahalle (Zusatztermin)


Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH / Foto: Knut Aaserud