Now Reading
Mara Simpson erhöht mit „Serena“ die Spannung auf ihr kommendes Album | Videopremiere

Mara Simpson erhöht mit „Serena“ die Spannung auf ihr kommendes Album | Videopremiere

Eingehende Melodie, starker Text! Die britische Musikerin Mara Simpson zeigt mit ihrer nächsten Vorabsingle „Serena“ wieviel Kraft in ihr steckt. Das dazugehörige Album „In This Place“ erscheint Ende September.

Visuell fließend umgesetzt, spiegelt sich so die Symbiose von Mutter und Kind wieder.

You’re the fire that I’m burning from
Nothing stands alone
I look at you and where we’re coming from
The mother that you’ve grown

UK-Multiinstrumentalistin und Storytellerin Mara Simpson veröffentlicht ihr drittes Studioalbum „In this Place“ – eine berauschende Mischung aus Alt-Folk, analogen Synths und klassischer Komposition. Vor dem Release des Albums im Herbst wurde die erste Single „Reason“ bereits von Cerys Matthews bei BBC Radio 6 Music vorgestellt, ihre Geschichte über stille Rebellion und das Zurückgewinnen von Kontrolle bildet ein zentrales Thema des kommenden Albums.

Während die Existenzkämpfe im Jahr 2020 in die Geschichtsbücher eingehen werden, war es für Mara das Jahr 2019, das es in sich hatte. Ein Jahr verbrachte sie in ständiger Sorge um ihre einjährige Tochter – mal im Krankenhaus, mal außerhalb – und blieb zurück mit dem Gefühl ständig Hinterherzuhinken, in einer Welt, die sich einfach nicht verlangsamen wollte. Mit den fertigen Songs machte sie sich anschließend auf den Weg ins Studio, um mit Ihrem Produzenten aufzunehmen. „Ich trat ins Studio und hatte nicht das Bedürfnis, dass meine Hand gehalten werden sollte, sondern meine Stimme gehört“, erklärt Mara, die daraufhin schnell realisierte, dass sie in einer toxischen Umgebung arbeitete, in der die Launen des Produzenten begannen, jedem Angst einzujagen. „Nachdem ich ein Jahr damit verbracht hatte, mich um die Atemangelegenheiten meiner Tochter zu kümmern, bekam ich eine Asthmaattacke, die ausgerechnet von der hypoallergenen Studiokatze ausgelöst wurde“, lacht sie. „Das war genug!“

Sie wartete gerade auf einen Zug, als ihr plötzlich dämmerte, dass das Album, welches sie gerade aufnahm, nie das Tageslicht erblicken würde. Übermannt von einem Gefühl des Scheiterns, begann Mara über die verschwendete Zeit und das Geld nachzugrübeln. Doch dann machte es Klick: „Vielleicht hat es etwas mit Bahnhören zu tun, das ständige Kommen und Gehen, das dem stagnierten Gemütszustand den Raum und die Möglichkeit gibt, sich frei zu machen“, sagt sie. „Das Lustige ist, dass in dem Moment, als ich das Scheitern realisierte, die Verzweiflung von etwas anderem abgelöst wurde: Erleichterung.“

See Also


Re-vitalisiert rief Mara ihre Traumproduzentin Ellie Mason von Voka Gentle an und die beiden begannen an einem neuen Album zu arbeiten. „Bei diesem Album habe ich viel mehr selbst Hand angelegt als jemals zuvor, indem ich eine viel aktivere Rolle in der Produktion eingenommen habe. Während des gesamten Prozesses hörte Ellie meine Stimme und war offen für jede Möglichkeit“, erklärt Mara. „Wir sind über goldene Momente gestolpert, haben vierstimmige Harmonien in Brightons ältester Kirche aufgenommen, jede Trommel genutzt, die es im Brighton Electric-Studio gibt, haben neuseeländisches Vogelgezwitscher mit Klavier-Bandverzögerung geschichtet alles dank ihrer Betreuung, Verspieltheit und Anmut“, fährt sie fort.

Mit ihrem neuen Material hofft Mara Simpson, einen sanften und doch radikalen Wechsel hin zu mehr Güte voranzutreiben und diese Wärme ist auf ihrem neuen Album sowohl hör-, als auch spürbar

Scroll To Top
Translate »