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Maribou State kündigen „Kingdoms in Colour“ für September an

Maribou State kündigen „Kingdoms in Colour“ für September an

Maribou State kündigen mit ihrem neuen Album „Kingdoms In Colour„, das am 7. September über das Ninja Tune-Sublabel Counter Records erscheint, ihre erste Platte seit ihrem Debüt „Portraits“ aus 2015 an.

Das Album enthält die neue Single „Feel Good“ – eine Zusammenarbeit, die aus der Freundschaft mit dem in Houston ansässigen Trio Khruangbin und der gemeinsamen Liebe zu Breakbeats, Vintage-Surf-Riffs und dem gemeinsamen Wunsch, weltweite Musikkulturen zu erforschen, entstanden ist. „Manchmal pflanzt eine zufällige Begegnung den Samen für etwas Größeres„, sagen Khruangbin. „Das war der Fall, als wir Maribou State vor ein paar Jahren im KOKO trafen. Wir freuen uns sehr, an diesem Projekt beteiligt zu sein. And we ‘feel good’ already.”

Die Band setzt ihre langjährige Zusammenarbeit mit Sängerin Holly Walker fort, die bereits Maribou State-Favoriten wie „Midas“, „Steal“ und „Tongue“ eingesungen hatte. Ebenfalls auf dem Album enthalten ist die aktuelle Single „Turnmills“ – benannt nach dem legendären Londoner Club, der 2008 gezwungen war, seine Pforten zu schließen.

Die Veröffentlichung wurde von einem ausverkauften ‚all-night-long‘-DJ-Set in den Corsica Studios begleitet, das Geld und Aufmerksamkeit für die #SaveNightlife-Kampagne der „Night Time Industries Association“ (NTIA) zum Schutz der Spielstätten, Clubs und Veranstaltungszentren Großbritanniens vor der Schließung sammelte.

Heute kündigen Maribou State auch eine neue Headline-Tour in diesem Herbst an. Mit einer fünfköpfigen Band spielen sie am 17. Oktober im Säälchen in Berlin. Davor werden sie auch eine Reihe von europäischen Festivalterminen spielen, darunter eine Headline-Show beim MS Dockville in Hamburg im August, beim Sónar, beim Parklife Festival, bei Roskilde, Pukkelpop oder beim neuen Nova Batida Festival in Lissabon. Erst kürzlich spielten sie gleich nach Flying Lotus beim All Points East Festival in London.

Maribou State, das 2011 als Projekt von Chris Davids und Liam Ivory begann, haben eine Reihe von EPs und Singles veröffentlicht, bevor ihr Debütalbum „Portraits“ sie von jetzt auf gleich auf die größten Bühnen dieser Welt katapultierte.

Mit einer Live-Show, die sie mit herausragenden Festivalauftritten bei u.a. Glastonbury, Bestival, der Secret Garden Party oder mit einer 32-tägigen Europatournee rund um den Globus führte, spielten sich die zwei Briten im Handumdrehen in die Herzen ihrer Fans. Und auch die Journaille war sogleich begeistert, wie Artikel im Guardian, I-D Magazine oder Vogue zeigen. Bis heute sammelte ihr Album über 80 Millionen Streams und zog Vergleiche mit Acts wie The xx, James Blake und Mount Kimbie aber auch DJ Koze oder Bonobo nach sich.

Dieser unglaubliche Erfolg nach der Veröffentlichung von „Portraits“ überraschte Chris und Liam, „Es war, als wäre jeden Tag Weihnachten!“ lacht Liam, „Sowas, wie eine Show in Bangalore zu spielen und ein Publikum zu haben, das zu uns kommt, das die Musik kennt und alle Wörter mitsingt… das war eine unglaubliche Erfahrung.“.

Nach mehr als einem Jahr Tournee kehrten sie nach Großbritannien zurück, um mit der Arbeit an neuem Material zu beginnen. Als sie aber ihr Studio („The Shack“, ihr selbstgebautes Studio hinter Liams Garten in Hertfordshire) in eine neue Basis in London verlegen mussten, hatten sie Mühe, ihren kreativen Fluss wiederzufinden.

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Die Lösung bestand darin, den Blick nach außen und zurück auf die Reise der letzten zwei Jahre zu richten. Sie begannen regelmäßige Exkursionen raus aus der Stadt zu unternehmen, richteten wochenlang einen temporären Atelierraum ein und stellten eine „Klangcollage“ zusammen – basierend auf Ideen, die auf Tournee in Indien entstanden, und auf Feldaufnahmen aus u.a. Asien, Australien, Marokko, Amerika: das Ergebnis sind die atemberaubenden „Kingdoms In Colour“.

Das erste Album fühlte sich für uns ziemlich isoliert an.„, sagt Chris, „nicht nur im Sound, sondern buchstäblich, weil alles in ‚The Shack’ geschrieben wurde. Wir hatten immer eine größere Vorstellung davon, was wir wollten. Wir wollten etwas schaffen, das greifbar ist, das dich in irgendeiner Weise in ein anderes Land oder einen anderen Ort transportieren kann.“. „Die Idee mit Maribou State war immer, auf Einflüsse aus verschiedenen Teilen der Welt zurückzugreifen.“, fährt Liam fort, „durch Reisen, Sampling und Aufnahmen wollten wir diese allumfassende Sache schaffen. Das ist es, was diese zweite Platte für uns geworden ist.„.



Presse: Ninja Tune / Photocredit: Alexandra Waespi

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