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Mellow’s Monthly #4: Unsere Favoriten im Januar ’19

Mellow’s Monthly #4: Unsere Favoriten im Januar ’19


So schnell vergeht die Zeit, wir haben fast Februar und haben uns seit November nicht mehr mit unseren Favoriten bei euch gemeldet! Höchste Zeit also dies nachzuholen und der Januar bot uns bisher so viele grandiose Neuheiten, dass es teilweise wirklich schwer war, sich für „DAS BESTE“ zu entscheiden. Neu an Bord ist unsere Kollegin Lisa, die an dieser Stelle auch ihre monatlichen Favoriten präsentieren wird. Viel Spaß also mit dem Besten, das 2019 bisher zu bieten hat…


Überraschung des Monats:

Anna: Erst waren es nur kryptische Posts, dann eine Ankündigung und nur 8 Tage später ein neues James Blake Album. „Assume Form“ ist (meiner Meinung nach) (mal wieder) ein kleines Meisterwerk mit wahnsinnigen Features und traumhaften Songs wie „Lullaby For My Insomniac“.

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Lisa: Florence and the Machine mit ihrem Song ″Moderation″. Keine Andere schafft es so zielgenau mitten ins Herz zu treffen wie Florence Welch. Im März kommt die Künstlerin für vier Konzerte nach Deutschland und die Vorfreude wird durch die Neuveröffentlichung nur noch größer.

Nina: Der Eurovision Song Contest und ich, wir passen nicht so ganz zusammen, aber Hatarí und ich umso mehr. Nun verkündeten die Isländer überraschend mit dem Song „Hatrið mun sigra“ (auf dt. „Hass wird sich durchsetzen“) beim Söngvakeppnin (nationaler Vorentscheid zum ESC) teilzunehmen. Mal was anderes, in Heimatsprache und mit starken und direkten Worten. Auf jeden Fall ein Muss zu sehen, wenn Island es dieses Mal doch bis in das Finale in Tel Aviv/Israel schafft.

Musiker des Monats:

Anna: Die Entscheidung fiel mir sehr einfach: Yassin. Der Berliner Rapper, den man bisher besonders durch die Kombi mit Audio88 kannte, veröffentlichte diesen Monat sein Debütalbum „YPSILON“. Geile Beats, ehrliche Texte, verdient hohe Chartplatzierungen und alles in allem ein Künstler, der nur so vor Sympathie strahlt.

Mit einem Klick kommt ihr zu Annas Review von „YPSILON“

Lisa: Friska Viljor. Schon lange unter meinen Favoriten, kehren die Schweden nach zweijähriger Pause mit Ihrem neuem Album ″Broken″ und dazugehöriger Tour im Gepäck zurück. Zwischen ausgelassener Partystimmung und emotionalen Momenten – Friska Viljor sorgen live wie auf Platte für viel Abwechslung.

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Album des Monats:

Anna: Ich würde glatt behaupten, dass ich mich nie mehr auf ein Debütalbum gefreut habe als „Heard It In A Past Life“ von Maggie Rogers. Dauergast in meinen Monatsfavoriten, #majorgirlcrush und gerade dabei, die Welt zu erobern. Und das alles mit einem Album, von dem ich nicht genug bekomme.

Mit einem Klick kommt ihr zu Annas Review von „Heard It In A Past Life“

Lisa: Auch wenn der Januar eine Menge geboten hat, sticht für mich ein Album aus der Masse heraus – ″da nich für!″ von Dendemann. Fast 9 Jahre in der Mache, hat sich das Warten gelohnt und herausgekommen ist ein Album voller Wortwitz und ehrlichen Texten. Für mich absolut verdient das Album des Monats – zum rauf und runterhören.

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Nina: Diesen Monat hat mich vor allem ein Album immer wieder gepackt: „Remind Me Tomorrow“ von Sharon van Etten.

Nach mehrjähriger Pause war die Freude auf dieses gute Stück natürlich umso höher und ich wurde positiv beeindruckt. Schon alleine die erste Single „Comeback Kid“ zeigte, dass man es nun mit einer etwas anderen Künstlerin zu tun hat. Überragende Musikerin mit einem überragenden neuem Album.

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Dominik: Nach 3 Jahren der Vorbereitung hat Alice Merton in diesem Monat endlich ihre langerwartetes Debüt „MINT“ auf den Markt gebracht. Eine bunte Mischung aus eingängigen Pop-Sounds und gefühlvollen, tiefgründigen Balladen. Mit „MINT“ beweist Alice Merton, dass in ihr mehr als der Radio-Hit „No Roots“ steckt.

See Also

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Song des Monats:

Anna: Was ein starker Monat! Die Wahl fällt schwer, ich könnte dutzende Songs nennen, reiße mich aber zusammen und sage: „Exits“ von Foals (die Euphorie auf das kommende Album ist unbeschreiblich), „Longshot“ von Catfish and the Bottlemen und „Moderation“ von Florence + the Machine.

Lisa: Gisbert Zu Knyphausen mit ″So Seltsam Durch Die Nacht″ live in Bochum. Der Song vom aller ersten Gisbert Album ist nun schon 10 Jahre alt, haut mich bei dem Konzert aber noch wie beim ersten Mal um und sorgt für Gänsehaut.

Nina: Gab es einen Song, der mich diesen Monat direkt getroffen hat? Ja, schon der erste Klang von „All Over Now“ von The Cranberries fesselt und zeigt, was für eine großartige Band die Iren waren und was uns mit Dolores O’Riordan für eine prägnante Stimme verlassen hat.

Für mich eine DER Stimmen in der Musikszene, umso emotionaler, diese so beeindruckend nochmal zu hören.

Dominik: Tigerblood ist eine Zufallsentdeckung vom Spotify, die mir aufgefallen ist, als ich das „The Hunna“ Radio gehört habe. Frische Indie-Alternative Sounds mit stimmigen Beats bieten und Vistas. Reinhören hört sich auf jeden Fall.


Autoren: Lisa Schulz, Anna Fliege, Nina Paul, Dominik Huttner Foto: Unsplash.com / Jamakassi

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