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Mit „Sleep On It“ veröffentlicht Eivør ihr neues Video

Mit „Sleep On It“ veröffentlicht Eivør ihr neues Video

Die in Kopenhagen lebende färöische Künstlerin Eivør veröffentlicht heute das Video zu ihrer Single „Sleep On It“, ein Song aus ihrem neuen Album „Segl“. Das Album erscheint am 18. September 2020 und ist der Nachfolger ihres hochgelobten Albums „Slør“ von 2017.


Das Video von Einar Egils treibt die elektronische Musik von „Sleep On It“ zu einem apokalyptischen Szenario in einem abgelegenen Winkel der Erde. Zu den Ideen, die in die Entstehung des Videos eingeflossen sind, erklärt er: „The world has been ending for years, and here we find those who are left on our planet. They have been stuck in this loop of a party for as long as they can remember and are desperate for a solution. They will sacrifice  Eivør, and by doing so they fall into their inevitable sleep, forever.”

Über das Zusammenspiel zwischen dem Video und dem Song – dessen Entstehung von einer Nacht der Schlaflosigkeit angestoßen wurde – bemerkt Eivør: “The video portrays a desperate and isolated situation. ‚Sleep On It’ is a song about making choices – it’s like a late night flow of consciousness. Sometimes making a wrong choice might be the only way to eventually make the right one. This is the first song I wrote for my new album, and it was written during a sleepless night 3 years ago in my apartment in Copenhagen. Most of all this song portrays hope to me. Regardless of one’s past, or “old habits”, it’s never too late to change”.



Eivør stammt aus dem abgelegenen skandinavischen Archipel der Färöer-Inseln, wo sie in einem winzigen Dorf mit nur 1.000 Einwohnern aufwuchs. Im Alter von 15 Jahren gründete sie eine Trip-Hop-Band (besessen von den zeitbestimmenden Portishead- und Massive Attack-Alben, die als Import auf die Färöer-Inseln gelangten). Mit 16 verließ Eivør die Schule, um ihr erstes Soloalbum zu veröffentlichen und zog allein nach Island, wo sie in Reykjavik eine Ausbildung in klassischem Gesang absolvierte.

Eivørs Musik ist aus dem Kontrast geboren. Divergenz zwischen physischen Elementen, den Gipfeln und Tälern einer persönlichen Reise, und unterschiedlichen Musikgenres verbinden sich zu einem einzigartigen Stil. Mit ihrem dunklen, eindringlichen und filmischen Klängen, die intensive nordische Landschaften zum Leben erwecken, ist ihre Musik zweifellos ein Produkt ihrer Umgebung. Von den abgelegenen und dünn besiedelten Färöer-Inseln kommend, zieht sich das Aufeinandertreffen von Wildnis und Ruhe wie ein antagonistischer Faden durch ihre viszeralen Kompositionen. Ihre Wurzeln in der färöischen Folklore schmückt sie durch die Erforschung der grenzenlosen Möglichkeiten elektronischer Musik aus.

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Eivør gewann als erste nicht-isländische Sängerin bei den Icelandic Music Awards – 2003 ging sie mit zwei Gongs weg – und hat sich seitdem mit einer Reihe ungewöhnlicher, weitreichender Gemeinschaftsprojekte definiert, die für ihre Vielseitigkeit und Dynamik als Künstlerin sprechen. Zu ihrem Lebenslauf gehören dabei auch Sync-Beiträge zu den Videospiel-Titanen God of War und Metal Gear Solid. Außerdem hat sie Musik zu Serienproduktionen wie Scorseses Silence, Homeland und Game of Thrones beigetragen, und zusammen mit dem Ivor Novella/BAFTA-Kandidaten John Lunn die Musik zum BBC/Netflix-Flaggschiff The Last Kingdom geschrieben.


12.10.20 DE-Leipzig, Täubchenthal
13.10.20 DE-Berlin, Passionskirche
14.10.20 DE-Hamburg, Mojo Club
16.10.20 DE-Köln, Kulturkirche
17.10.20 DE-Aschaffenburg, Colos-Saal
18.10.20 DE-Nürnberg, Z-Bau
19.10.20 DE-Ludwigsburg, Scala
29.10.20 DE-Bochum, Zeche
08.11.20 DE-Lübeck, Nordische Filmtage St.Petrikirche
18.05.21 DE-Dortmund, Konzerthaus


Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH / Foto: Sigga Ella

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