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„Motherless Child“: Denai Moore singt von der Einsamkeit

„Motherless Child“: Denai Moore singt von der Einsamkeit

Die 27 jährige britisch-jamaikanische Sängerin Denai Moore hat heute ihre neue Single „Motherless Child“ veröffentlicht. Der Song ist damit der dritte Vorab-Track aus ihrem neuen Album „Modern Dread“, das am 3. Juli 2020 via Because Music erscheinen wird.


Über den neuen Song sagt sie: „Motherless Child was a song that I wrote years ago that didn’t work for other projects. Alex Robertshaw and I decided to revisit it and start completely from scratch, and then it suddenly felt much more fresh and exciting. This song is about detachment, loneliness & feeling really isolated from the world around me, which feels crazy releasing it in isolation during a pandemic.

Auf ihrem dritten Album „Modern Dread“ exorziert Moore ihre persönlichen Dämonen und äußert gleichzeitig ihre Besorgnis um die Welt als Ganzes: „Sometimes, in the current climate of the world burning, I’m like, ‚How important are my feelings?‘“ „Modern Dread“ folgt auf das 2015er Debütalbum „Elsewhere„, das von Rodaidh McDonald (Sampha, The xx, King Krule, Savages) produziert wurde und auf dem sie Verlust, Schmerz, Seelensuche und Reue besang.

Daraufhin schaffte sie es auf ihrem Coming-of-age Album „We Used to Bloom“ (2017) die Gedanken einer Mittzwanzigerin und deren ernsthaften Auseinandersetzung mit sich selbst in sanfte Popsongs zu verpacken.

Ende 2019 veröffentlichte Moore die erste Single aus dem neuen Album. „To The Brink“ ist von aggressiven Synthie-Sounds und Denais für sie ungewöhnlich schriller Stimme geprägt. Im März folgte Single Nummer zwei „Cascades„, auf der Moore die Stimmung ihrer eigenen beunruhigenden Weltsicht perfekt einfängt. Während sie davon singt, dass sie buchstäblich in Trauer und Depressionen versunken ist, wechselt der klangliche Hintergrund von optimistisch zu ominös und endet in einem gespenstischen, verlangsamten Acapella-Outro.

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„Modern Dread“ wird am 3. Juli via Because Music bei Caroline International veröffentlicht.



Presse: Caroline International / Photocredit: Nadira Amrani

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