Eine neue Woche steht knapp vor der Tür! Zeit also, um sich mit ein paar visuellen Klängen und neuen Videos von den allseitsbekannten Streamingplattformen darauf bestens einzustimmen. Dieses Mal präsentieren wir euch dafür Videos von Die Lochis, Bebe Rexha, Foy Vance, Sam Johnson, Ava Max, !!! (ChkChkChk), ASA und Stefani Kimber.


Die Lochis

Die dritte Single der Zwillingsbrüder beschreibt die aktuelle Lebensphase der Anfangszwanziger, die sich für einen neuen Weg in ihrem Leben entschieden haben. „Willkommen Realität“ sagen Heiko & Roman zu den Momenten, in denen nicht alles glatt läuft: „Es ist nicht immer alles so toll, wie es Plattformen wie Instagram suggerieren. Manchmal legt das Leben einem Steine in den Weg und man muss sich diesen Herausforderungen stellen.“, so Roman. Weitere Erklärungen liefert ihr gleichnamiger neue Song: „Ich weiß: mit jeder Lösung kommt ein weiteres Problem / Doch wird schon okay / Willkommen Realität“, heißt es darin, und: „Scheißegal, durch welche Phase ich grad geh: manchmal tut es weh / Willkommen Realität“.

„Krisen gehören zum Leben dazu“, betont Heiko. „Wichtig ist, dass man trotzdem sein Ziel vor Augen hat und weiter macht. Das Schicksal hat einen Plan für dich. Also nimm es selbst in die Hand“. Roman ergänzt: „Der erste Schritt ist, Fehler, die man gemacht hat, zu erkennen und daraus zu lernen.“ Die Lochis gehören zu den größten Social-Media-Personalities ihrer Generation. Millionen von Menschen konnten in den letzten Jahren verfolgen, was in ihrem Leben passierte – und dass beileibe nicht immer alles rund lief. „Willkommen Realität“ vermittelt davon einen Eindruck.

Und dabei bleibt es nicht: am 11. Oktober veröffentlichen Heiko und Roman Lochmann ihr erstes Buch, das ebenfalls „Willkommen Realität“ heißt. Darin erzählen sie, wie es war, als Social-Media-Stars aufzuwachsen „und sprechen auch manche unschönen Dinge an, die uns in unserer Karriere bisher so widerfahren sind und welche man von außen vielleicht gar nicht so wahrgenommen hat“, verspricht Roman.

„Wieviel Zeit muss vergehen / Um die Zeit zu verstehen? / Ey ich such nach dem Weg / Auf dem mein Name steht“, singen Die Lochis in ihrem neuen Song, und stellen fest: „Je älter ich auch werde, so größer werden Sorgen“. Irgendwo auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen geht die Unbekümmertheit flöten – diese Erfahrung kennen wir wohl alle. Heiko erinnert sich: „Ich weiß noch, als wir früher Baumhäuser gebaut haben und auf Bäumen bei uns im Dorf rumgeklettert sind. Da war das Einzige, was uns interessiert hat, wann die Sonne untergeht und ob unser kleines Schweizer Taschenmesser noch da ist!“

„Willkommen Realität“ ist die dritte und letzte Single, die vorab vom Album „Kapitel X“ (13.09.) erscheint, mit dem Heiko und Roman zugleich ihre Karriere als Die Lochis beenden. „Wir versuchen jeden Moment nochmal so richtig zu genießen und werden die letzten 8 Jahre in dieser Zeit, und vor allem auf der Tour, mit unseren Fans nochmal so richtig abfeiern“, freuen sich beide auf die bevorstehenden Wochen.

19.09. Berlin, Columbiahalle | 20.09. Leipzig. Haus Auensee (ausverkauft) | 21.09. Wien, Gasometer | 22.09. München, Tonhalle (ausverkauft) | 23.09. Zürich, Volkshaus | 27.09. Hamburg, Sporthalle | 28.09. Dortmund, Westfallenhalle

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Bebe Rexha

Bebe Rexha feierte vor ein paar Tagen ihren 30. Geburtstag – und sie freut sich ganz offensichtlich auf das neue Lebensjahrzehnt. „Not 20 Anymore“ lautet der Titel eines hymnischen neuen Songs, den die New Yorker Musikerin zu ihrem heutigen Ehrentag veröffentlicht hat.

Mit 30 fühlt Bebe sich wesentlich wohler in ihrer Haut als mit 20, denn sie weiß, was sie will: im Leben, in der Liebe und ihrem Gefühl für den eigenen Körper. „No, I’m not 20 anymore / Don’t try to make me feel insecure“, warnt sie. „The lines on my face, they weren’t there before / But I’m wiser, I’m stronger from all of the life I’ve been through / Oh, and if one thing’s for sure / I don’t wanna be 20 anymore.“

Das Musikvideo zeigt eine strahlende Bebe in weißem Hemd und Krawatte, die vor einem grünen Hintergrund ausdrucksstark die Zeilen ihres Songs performt. Im Verlauf des Clips kommen auch einige Protagonisten zu Wort, die Anfang 20 sind und bestätigen, was auch Bebe fühlt: mit 30 ist man wesentlich mehr bei sich angekommen.

Letzte Woche gewann Bebe Rexha einen MTV VMA in der Kategorie „Best Dance“ (für ihre Kollaboration „Call You Mine“ mit The Chainsmokers), aktuell ist die Musikerin als Opening Act für Jonas’ Brothers „Happiness Begins Tour“ in den USA unterwegs.

Presse: Warner Music Central Europe


Foy Vance

Am 06.09. veröffentlicht der nordirische Singer/Songwriter Foy Vance sein neues Album “To Memphis” auf Ed Sheerans Label Gingerbread Man Records und somit das Companion-Album zu seinem Ende Juni erschienenen, ebenfalls digitalen Longplayer “From Muscle Shoals”.

Beide Alben ergänzen einander und verbeugen sich vor der tief verwurzelten Soul- und Americana-Tradition. In Folge der vielversprechenden Vorboten “I Won’t Let You Fall”, “Only The Artist”, “The Strong Hand” und “Wind Blows Chloe”, enthüllte Foy Vance vor ein paar Tagen noch das Akustik-Video zu “Malibu Jane”.

“Ich bin seit jeher ein riesiger Fan von amerikanischer Folk-Musik in all ihren Formen. Sie hat diese ganz besondere Offenheit”, sagt Foy Vance.

Im Oktober/November geht es für den Nordiren mit seinem neuen Album auf Tour durch Nordamerika, Irland und das UK.

Presse: Warner Music Central Europe


Sam Johnson

Ich war einfach sehr erschöpft, als ich den Song schrieb,” sagt Sam, der sich seine Sporen auf Open Mic-Abenden in seiner Heimat Shropshire verdient hat. “Ich wollte einen Refrain schreiben, in dem ich sage, dass mir die Musikindustrie egal ist – ironisch denn es ist der Song, der mir meinen Plattenvertrag eingebracht hat.”

„Medicine For My Brain“, seine unglaublich eingängige Visitenkarte und erste Single, ist ein witziger Kiss-Off für die Musikindustrie, mit einer schillernden Gitarrenbegleitung, die an seine Helden John Martyn und Ben Howard erinnert:“You say you don’t want my name / Well hell, I don’t need your fame / I’m happy to use my pain / It’s medicine for my brain.”

Johnsons Lieder erkennen eine dunklere Art emotionaler Turbulenzen an – der “black dog calling my name“, wie er es in Medicine ausdrückt -, aber er schreibt mit einer treibenden Energie, die einen Sinn für ständig gelernte Lebenslektionen und ein Gefühl suggeriert, das Musik die größten Herausforderungen mildern kann.

Presse: Made Records


Ava Max

Nur wenige Stunden nach den MTV VMAs (Nominierung als Best New Artist und Performance bei der Red Carpet Pre-Show)  enthüllte sieAva Max das Video zu ihrer aktuellen Single „Torn“ und zeigt in dem begleitenden comicartigen Video, wieso man sich besser nicht mit Frauen anlegen sollte.

Bei dem Video handelt es sich um ein kurzfilmartiges Musikvideo, das charakteristische Comiceinflüsse und geniale Special Effects hat. Ava Max spielt darin eine Superheldin – die inhaltlich wie bei den vergangenen Singles – beweist, dass das Thema Liebe und Partnerschaft eine gewisse Brisanz mit sich bringt.

„Die Aufnahmen des Musikvideos sind ein Traum, der wahr wurde“, sagt Ava. „Ich musste als Superheld durch ganz Mailand reisen, um meinem betrügenden Ehemann gegenüberzutreten. Ich möchte, dass Frauen auf der ganzen Welt wissen, dass sie die Macht haben!“ – Ava Max

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


!!! (ChkChkChk)

Warum fühlt es sich eigentlich so an, als würden neuerdings alle um einen herum permanent ausrasten? Ist es nicht so? Wobei: Für !!! ist das genau genommen gar kein so neues Gefühl. Immerhin vertont die Dance-Punk-Institution aus NYC die fortdauernde Kernschmelze der US-amerikanischen Gesellschaft nun schon seit knapp 20 Jahren. Angefangen bei ihrer unmissverständlichen Single „Me and Giuliani Down by the Schoolyard (A True Story)“ aus dem Jahr 2003 bis hin zum düsteren Disco-Sound des grandios eklektischen Shake the Shudder-Albums von 2017…

Auch für ihr achtes Studioalbum – Wallop; zu Deutsch etwa: Dresche – bleibt die Band ihrem Ansatz treu und zapft kurzerhand unser kollektives Nervensystem an, um Gemeinwesen und Staatskörpern ein paar gehörige Schockwellen zu verpassen – natürlich auf Funk-Basis, mit Starkstrom und ohne Scheuklappen. Wer sich also zuletzt häufiger an der Stirn gekratzt und dabei über die Frage nachgedacht hat, ob nun wirklich alles um uns herum in die Brüche geht – nun, der sollte genauer hinhören: Denn !!! liefern den Soundtrack zum nächsten (Nerven-)Zusammenbruch.

Das gesellschaftliche und politische Klima, in dem Wallop entstanden ist, war natürlich ein ganz anderes als das während der Arbeit am Shake the Shudder-Album davor – nur mussten Offer und Cohen feststellen, dass es sehr viel schwieriger als erwartet war, diese Umstände auch ganz offen anzusprechen. „Ja, jeder politische Song, den wir machten, war irgendwie Mist“, gesteht Offer. Dieses staunend-blauäugige Gefühl der Paranoia, das immer wieder durchschimmert, habe sich schließlich aber doch seinen Weg in die Songs gebahnt. „Als wir dann versuchten, einen Bogen um diese Themen zu machen, sickerte das alles wie von selbst durch und tauchte doch wieder in der Musik auf.“

Und so spiegelt Wallop also doch wider, wie die Mitglieder von !!! diese eigentümliche gesellschaftliche Lage empfinden, wie es sich für sie anfühlt zu leben in einer Ära, in der sich so viele Paradigmenwechsel abzeichnen: Die IDM-Sounds von „Domino“ umspülen die widersprüchlichen Gefühle, die Gentrifizierungsmaßnahmen vor der eigenen Haustür auslösen. „UR Paranoid“ hat einen ähnlich rasenden Puls, wie ihn spiralförmige Existentialismus-Exkurse und nächtliche K-Hole-Zustände gleichermaßen mit sich bringen – ein Nachdruck, der ganz klar aus ihrer Liebe zu Clubmusik gespeist ist. „Wir versuchen eigentlich immer, astreine Clubsachen abzuliefern. Daher kommt doch unser Sound“, sagt Cohen, und Offer ergänzt: „Wir sind im Grunde genommen schon klassische Songwriter, aber die Musik, die uns antreibt, stammt nun mal aus dem Club. Da passiert andauernd was; für uns ist das eine wichtige Inspirationsquelle.“

06.12.19 Berlin – Lido | 07.12.19 Frankfurt – Zoom

Presse: Beats International


ASA

Nach „The Beginning“ veröffentlichte ASA mit „Good Thing“ die zweite Single aus ihrem neuen Album „Lucid“ (VÖ 11.10.). Und wie schon bei der ersten Auskopplung kollaborierte sie auch hier wieder mit Patrice, dessen „New Good Thing“ feat. Patrice zusammen mit der Single erschien.

Jetzt legt die in Paris geborene Nigerianerin mit dem Video zu „Good Thing“ nach: „Dieser Song ist einfach und doch kraftvoll. Seine Botschaft bezieht sich auf Themen wie Vorurteile, Diversität, ethnische Zugehörigkeit und Kultur. Das Video zeigt diese Aspekte auf eine sehr schöne Weise“, erzählt ASA über den Song und das Video.

Auch wenn die Summer Vibes von „Good Thing“ es nicht unbedingt erahnen lassen, verarbeitete ASA auf ihrem vierten Album „Lucid“ eine Beziehung, die sich als äußerst toxisch herausstellte. Das ganze Album erzählt jedoch von der Liebe in all ihren Formen – Schmerz, Freude, Vergnügen, Nähe…

Presse: Katja Behrens – Promotion – PR


Stefani Kimber

Stefani Kimber ist der feminine Inbegriff ihrer eigenen sinnlichen Lässigkeit. Die 18-jährige Kanadierin kombiniert moderne R&B Sounds mit einem aufreizenden Songwriting und findet sich in der sinnlichen Klangfarbe ihrer verträumten Lyrics und Vocals wieder.

In ihrem neuen Song “break it to ya” spielt Stefani Kimber mit ihrer neckischen Anziehungskraft. Sie legt ihre mühelos verführerische Art über eine reduzierte, verträumte, fast schon naive R&B / Pop-Produktion – mit dem provokanten Hook: “Your boy puts on my song cos my voice turns him on, hate to break it to ya”.

Das dazugehörige Musikvideo wurde vom Künstler Gennelle Cruz aus Toronto gedreht. Es stellt ein Fantasiebild eines entzückten jungen Mannes dar, der sich in Stefani verliebt hat – und das in mehrfacher Hinsicht.

Presse: Nordic by Nature