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Neu auf dem Videomarkt #148

Neu auf dem Videomarkt #148


Der Videomarkt ist für zurück und versorgt euch ab sofort wieder regelmäßig mit den allerneuesten Musikvideos. Was ist angesagt, was solltet ihr keinesfalls verpassen und welcher Geheimtipp ist in dieser Woche dabei? Zusammen finden wir es raus!


Panic! At The Disco

Pünktlich zur kalten Jahreszeit, melden sich Panic! At The Disco mit einem neuen Musikvideo zurück. Losgelöst vom Vorgängeralbum „Pray For The Wicked“ aus 2018, dreht sich diesmal alles um die verzauberte Welt von Disneys FROZEN. „Into The Unknown“ ist Teil des Soundtracks zum neuen Disney-Movie und lädt uns dazu ein, sich auf neue und unbekannte Gefilde zu wagen, eben so wie es Elsa und ihre Freunde im Film tun.

Im Musikvideo erleben wir Frontmann Brendon Urie dabei wie er sich einer scheinbar fremden und unangenehmen Situation stellen muss, um über sich hinauszuwachsen. Das Musikvideo ist dabei die Fortsetzung zum kürzlich erschienenen Lyric-Video der Band. Für die Filmversion jedoch, singt „Idina Menzel“ alias Königin Elsa den Titeltrack. Ob die Version von P!ATD es dennoch in den Film geschafft hat, können wir ab sofort in FROZEN 2 in den deutschen Kinos herausfinden.

Offen bleibt die Frage nach neuer Musik von Panic! – Brendon Urie hält sich derzeit bedeckt und streut gelegentliche Hinweise auf Arbeit an neuen Songs. Aktuell müssen wir uns also mit den bisherigen Werken begnügen.


Hundreds

Gut drei Jahre musste man auf neue Musik von Hundreds warten. Und obwohl das apokalyptisch-schöne „Wilderness“ frischer denn je wirkt und einen guten „Extinction Rebellion“-Soundtrack abgäbe, ist bei Eva und Philipp Milner anscheinend viel passiert. Denn „Ready Shaking Silent“, die erste Single aus ihrem am 27. März 2020 erscheinenden Album „The Current“, ist ein treibender, brodelnder, und ja, durchaus aggressiver Electro-Pop-Song, wie man ihn von Hundreds in dieser Form nicht erwartet hätte.

„Textlich ist es eine Abrechnung mit einer gewissen Sorte Mensch, oder besser: Mann, und eine Ansage, dass man sich nix erzählen lässt“, erklärt Eva. „Ich würde es durchaus feministisch deuten, als Kampfansage an das Patriarchat, auch wenn das immer etwas platt klingt. Aber das trifft die Sache. Es geht um Solidarität unter Frauen, und dass man seine Stimme erhebt. Sich selber über den Weg traut.“

Hundreds wissen, dass dieser Song ein wenig aus dem Rahmen fällt – auch auf „The Current“ – aber, so Eva: „Es ist für uns relativ ungewöhnlich, mit so einem Song zu starten, weil es eine andere Facette ist. Aber ich hatte da irgendwie Bock drauf, diese Gewalt zu inszenieren und das so hart auszudrücken, ohne da jetzt wen vermöbeln zu müssen.“ Ein Song also, der Kraft gibt und zugleich Ventil ist. Auch für Eva selbst. „Mich macht das Thema Gleichberechtigung einfach fürchterlich wütend, weil es viel zu langsam vorangeht und die Ungleichheit immer noch sehr tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Bis Ende zwanzig hätte ich selbst noch gesagt, alles sei in Ordnung, ich werde doch gar nicht diskriminiert als Frau. Bis ich merkte, wie falsch ich liege. Das war immer da, ich bin nur so aufgewachsen, dass ich all diese Moment für normal hielt. Wenn du dich mit dem Thema erstmal beschäftigst – und das habe ich in den letzten Jahren sehr intensiv getan – musst du auch aufpassen, dass du nicht nur noch das siehst. Dieses Lied ist deshalb so was wie mein Befreiungsschlag.“

Mit „The Current“ gehen Hundreds im neuen Jahr auf ihre bis dato größte Tour: 18 Shows in ganz Deutschland und als Auftakt am 12. Januar ein ganz besonderes Konzert mit Streicher-Ensemble in der Elbphilharmonie in Hamburg, das schon seit Monaten ausverkauft ist.

Hundreds Live

12.01.2020 – Hamburg, Elbphilharmonie (ausverkauft) | 17.04.2020 – Frankfurt, Batschkapp Frankfurt | 18.04.2020 – Stuttgart, Im Wizemann | 19.04.2020 – Heidelberg, Karlstorbahnhof | 21.04.2020 – München, STROM | 22.04.2020 – Wien, WUK | 23.04.2020 – Nürnberg, Z-Bau | 24.04.2020 – Zürich, Papiersaal | 27.04.2020 – Dortmund, FZW | 28.04.2020 – Freiburg, Jazzhaus Freiburg | 29.04.2020 – Köln, Kulturkirche Köln | 01.05.2020 – Jena, Kassablanca Jena | 02.05.2020 – Rostock, Peter-Weiss-Haus | 03.05.2020 – Bremen, Modernes | 04.05.2020 – Hannover, Pavillon Hannover | 06.05.2020 – Dresden, Beatpol | 07.05.2020 – Leipzig, Täubchenthal | 08.05.2020 – Berlin, Huxleys Neue Welt | 09.05.2020 – Hamburg, Uebel und Gefährlich

Presse: Guerilla Music Promotion


Alexandra Savior

Alexandra Savior, die längst kein Geheimtipp mehr ist, veröffentlicht das neue Video zu „Howl“. Es ist nach dem Titeltrack „The Archer“ die nächste Single-Auskopplung des gleichnamigen Albums, das am 10.01.2020 über Danger Mouse’s 30th Century Records / AWAL erscheinen wird.

Über die neue Single sagt Alexandra Savior: „I originally wrote ‚Howl‘ as a simple piece of poetry featured on an experimental sound tape that I created on my four-track recorder a few years ago. I never had any intention of releasing ‚Howl‘ or any of the other pieces from that tape. But over time, I kept revisiting ‚Howl‘ naturally, and continued to build a narrative.

Nina Ljeti, Frontfrau der Band Kills Birds, führte Regie bei dem Musikvideo zu „Howl“, das in LA gedreht wurde. Savior und Ljeti sprachen mit Consequence of Sound über den Song und das Video und verrieten ihre Inspirationen. Savior stellte fest, dass ihr Tascam 4-Spur-Recorder eine wichtige Rolle spielte, ebenso wie Humbert Humbert, der Erzähler in „Lolita“ – besonders im Kontext der psychologischen Manipulation. Sie erklärt dazu: „Humbert, Humbert, the narrator of „Lolita“ is a reference for me because of his ability to characterize Lolita in a way that rationalizes his own desire for a child. In a manipulative relationship, it is oftentimes difficult to see whom the perpetrator is and who the victim is, I wanted to relay that confusion from the perspective of the young woman.

Presse: Verstärker


EMILIO

Die Party ist in vollem Gange. Nach außen ist alles cool, doch innerlich möchte Emilio einfach nur weg: „Gefangen in Smalltalks, ja ja, Du feierst mich hart.“ Auf seiner Single „Hast Du Zeit“, die heute über Jive Germany erscheint, hält der talentierte Schauspieler und RnB-Newcomer uns den Spiegel vor.

Denn man muss kein Pop- und Filmstar sein, um die Situation zu kennen, von der Emilio ein Lied singt: die Momente der Leere, in denen man nichts spürt, sich selbst schon gar nicht. In diesen Momenten fühlt man sich auch auf der fettesten Party einsam. Für Emilio gibt es in solchen Situationen nur eine Lösung: Den einen oder die eine Freund(in) anrufen – für die Rettung in die Comfort Zone. „Sag mir, hast Du Zeit“, fragt der 23-jährige Berliner auf dem entspannten Urban-Pop-Song fast schon flehentlich.

Zeit hat Emilio selbst derzeit wahrlich wenig: Im kommenden Jahr erscheint sein erstes Album. Auch die schwierige Selbstfindung seiner Generation zwischen Schnelllebigkeit und Ablenkung treibt ihn um. Parallel dazu geht die Schauspielkarriere weiter und Serienjunkies können sich schon auf 2020 freuen. Denn nach „4 Blocks“ wird er gleich in zwei Netflix-Produktionen zu sehen sein: zum einem in der Post-Apokalypse-Dystopie „Tribes Of Europa“, in der Emilio die Hauptrolle übernimmt, und zum anderen in der Graphic Novel-Verfilmung „Warrior Nun“.

Presse: SureShot Promotions


Braids

Braids, die Indie-Art-Rock-Band aus Montreal, gab heute die Veröffentlichung ihres neuen Songs „Eclipse (Ashley)“ bekannt. Zusammen mit dem offiziellen Video markiert der Track die lang erwartete Rückkehr des Trios. Gewidmet der besten Freundin von Sängerin Raphaelle Standell-Preston, taucht der Song tief in eine Gefühlswelt ein, in der es um Naturverbundenheit, um Liebe in der Freundschaft und die lebenswichtige Bedeutung der persönlichen Reflexion geht.

‚Eclipse (Ashley)‘ is a love song made for my best friend Ashley Obscura“ , erklärt Raphaelle Standell-Preston. „During the car ride to go and view the total solar eclipse, we were fretting about not having glasses to stare at the sun, you know, those funny ones that look like you’re sitting down to watch a 3D movie. Amongst the chatter Ashley said ‚we should take this opportunity to think about what eclipses us in our lives.‘ BAM. REFOCUS. We all took this sentiment with us as we sat on the side of the quarry, as the moon came to hug the sun. We sat in silence perched amongst the tall grass, the wildflowers, the rocks and glistening water, closed eyes, reflecting. Returning to the studio, the song poured out of us in one shot.

Mit müheloser Schönheit haben Braids einen Wirkstoff kreiert, um die dunklen Kräfte zu bekämpfen, die uns überrollen. Um die Ängste zu überwinden, die uns plagen, die Planeten, die unsere Körper in den Schatten stellen, die Strukturen, die uns binden, die Angst, die uns erfasst, den Herzschmerz, der uns bricht. Dieser Wirkstoff ist das perfekte Gegenmittel gegen Dunkelheit und Chaos: Er besteht aus Hoffnung, aus Vergnügen und vor allem aus Liebe.

Braids sind Standell-Preston, Austin Tufts und Taylor Smith. Gegründet 2007 in Alberta, leben sie nun in Montreal und haben sich als eine der renommiertesten Art-Rock-Bands Kanadas etabliert. Mit Standell-Prestons Gesang als Fundament ihres Sounds verweben Braids organische und elektronische Elemente inmitten einer lyrischen Landschaft, die intim, explosiv und emotional eindringlich ist.

Presse: Verstärker


Kiol

Kiol veröffentlicht mit “No Peace” einen Protest Song für seine Generation Kiol ist Singer, Songwriter, Multi-Instrumentalist und Produzent, stammt ursprünglich aus Turin (IT) und nennt inzwischen London (UK) sein Zuhause. Mit “No Peace” veröffentlicht Kiol einen Protest-Song für die Generation Y. In “No Peace” besingt Kiol einen Zustand, den er “Teenage Wasteland” nennt: das omnipräsente Gefühl der Leere der Generation Y .

“‘No Peace‘ rises against the wicked system we, the generation Y, are living in nowadays. There is a constant changing and a constant need of something new. There are too many choices and nobody dares to choose.“

Mit großer Selbstreflexion prangert Kiol aber auch den Drang seiner Generation nach immer mehr und den ungeduldigen Anspruch der optimalen Selbstverwirklichung ohne Investitionsbereitschaft an. Produziert wurde “No Peace” mit Dimitri Tikovoi (Placebo, Blondie, Goldfrapp). Beeinflusst ist Kiol’s Musik von Künstlern wie Paolo Nutini, Tom Odell oder James Bay, aber auch Hip-Hop/Nu-Soul, Stars wie Mac Miller oder Anderson Paak.

Seinen aus dem Gälisch stammenden Künstlernamen erhielt Kiol von Freunden, die ihn während einer Sommerschule im irischen Örtchen Mallow zum Singen und Songwriting ermutigten. “Ceol” klingt ausgesprochen “Kiol” und bedeutet Musik auf Gälisch.

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Presse: Popup-Records


Noel Gallagher’s High Flying Birds

Noel Gallagher’s High Flying Birds haben ein Video zu ihrer aktuellen Single „Wandering Star“ veröffentlicht. Unter der Regie von Dan Cadan and Scully übernahmen Schauspieler Steve Graham und seine Frau Hannah Walters die Hauptrollen in diesem „etwas anderen“ Weihnachtsvideo. Der Track wurde von Noel produziert und stammt von der kommenden EP „Blue Moon Rising“, die am 06. März 2020 erscheinen wird und ab sofort vorbestellt werden kann.

Regisseur Dan Cadan sagt: “This isn’t an anti-Christmas video, quite the opposite. We wanted to highlight the plight that can affect people, especially around Christmas. The pressures from commercial bombardment and a consumerist society, for a single-parent who will stop at nothing to ensure their kids feel the magic that so many take for granted. Stevie G is my muse and this is our third collaboration, my second with his incredibly talented wife Hannah Walters and they brought more to this than we could have dreamed – which is part of the package when working with these two actors. Their performances bring further to life Noel’s brilliant music and lyrics and we hope this fills you with Christmas cheer, and strikes chord enough for you to raise a glass to those less fortunate but equally as deserving.

Nach den EPs “Black Star Dancing” im Juni 2019 und „This Is The Place“ im September 2019, erscheint im März 2020 mit „Blue Moon Rising“ bereits die dritte EP mit neuer Musik von Noel.
Die EP beinhaltet drei neue Songs und einen Remix des Titeltracks. Sie erscheint digital und als limitierte Vinyl-Edition. Zur aktuellen Single „Wandering Star“ sagt Noel: „It was written in Abbey Road last November on the same day I wrote ‘Black Star Dancing’. It’s that good, it sounds like it took 5.4 people to come up with it. It’s already a live standard and we haven’t even played it yet.

Presse: Verstärker


BOY IN SPACE

Boy In Space hat erst eine handvoll Singles veröffentlicht, seit er die Popwelt 2018 betrat, aber sein offenes und ehrliches Songwriting hat ihm schon über 17 Millionen Streams allein auf Spotify eingebracht. Seine neue Single erinnert entfernt an eine Mischung aus BORNS und OWL CITY (remember: „Fireflies“).

Der Name “Boy In Space” ist eine Metapher für Robin Lundbäcks Reise durch seine Gefühlswelt und seine Versuche, sie zu entwirren. “Manchmal bin ich ganz schön neben der Spur. In der Schule war ich immer der Klassenclown und auch wenn ich mich mit allen gut verstand, war ich nie ganz vorne mit dabei,” erzählt er. “Darum ist die Bedeutung von ‘Boy In Space’ wörtlich zu nehmen. Meine Songs können zwar relativ traurig sein, aber wenn man mich trifft, wird man feststellen, dass ich voller Energie und meistens sogar ziemlich glücklich bin. In seiner nicht ganz so wörtlichen Bedeutung ist Boy In Space also der Ort, an dem ich diese traurigen und düsteren Gefühle ausdrücken kann.”

Boy In Space supportet Singer-Songwriter Alec Benjamin auf dessen “Caught In The Middle” Europatour, die am 3. November in Helsinki, Finnland, startet und am 28. November in Dublin, Irland endet.

Presse: We Share A Lot


PHOENYX

„Not Built to Break“ ist die Debüt-Single von PHOENYX. Mit ihrem Song erschafft die aus San Francisco stammende Sängerin eine leidenschaftliche Mischung aus R’n’B, Pop, Jazz und Rock. PHOENYX’ melodische Rhythmen und Tetris-ähnliche Arrangements begleiten perfekt ihr markantes Aussehen und ihren einzigartigen Stil.

Der Song entstand in den weltweit bekannten Black Rock Studios in Santorini (Griechenland) zusammen mit Joelina Drews, Daniel Troha und Jonas Ekdahl (Evergrey). „Die Lyrics sind inspiriert von meinen persönlichen Erfahrungen und denen meiner Co-Autorin Joelina Drews. Es geht darum, widrigen Umständen zu trotzen. Das Leben wird dir unweigerlich immer wieder Steine in den Weg legen, aber du musst dich durchsetzen, stark sein und nicht zulassen, dass du gebrochen wirst. Wenn du umfällst, steh sofort wieder auf und bleibe in Bewegung, egal was passiert! Ein Sturz ist kein Misserfolg, sondern eine Lektion.“, so PHOENYX über die Bedeutung von „Not Built to Break“.

Zum Musikvideo führt sie fort: „Die Idee für das Musikvideo kam mir, als ich schon fast am Einschlafen war. Ich wollte einen Tag in meinem Leben schildern, einen Tag im Leben einer Frau, die trotz vieler Widrigkeiten durchgehalten hat. Ich habe emotionales Trauma, Verlust und Sucht überwunden und vor einigen Jahren wurde bei mir eine Hirnkrankheit diagnostiziert, die nur 1% der Bevölkerung betrifft. All diese Probleme habe ich überwunden und hinter mir gelassen. Ich wollte auch meine Familie in das Video einbeziehen, weil sie mein Fundament sind. Ohne sie hätte ich längst keinen Halt mehr.

Presse: Guerilla Music Promotion


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