Nach den GRAMMYs ist vor dem Videomarkt: Diesmal mit Nominierten, hoffnungsvollen Newcomern, starken Features und bildgewaltigen Hitsingles.


GEORGIA ANNE MULDROW

Am gestrigen Sonntagabend ist die gefeierte und in der Szene hochangesehene Produzentin und Sängerin Georgia Anne Muldrow bei der Verleihung der Grammys erwartungsgemäß leer ausgegangen, nachdem ihr hochgelobtes Album aus dem letzten Jahr, „Overload“, in der Kategorie „Best Urban Contemporary Album“ nominiert worden war.

Über die Nominierung sagte sie anlässlich der Bekanntgabe der Nominierungen Anfang dieses Jahres: „Von der Recording Academy mit einer Nominierung so geehrt zu werden, bedeutet mir mehr, als alle Worte sagen könnten!“.

Der Grammy ging bekanntermaßen an Lizzo, dafür wird sich diese nach der Zeremonie aber sicher gleich hinter ihren Rechner geklemmt haben, um sich das brandneue Video von Georgia Anne Muldrow anzuschauen, das bereits vergangenen Freitag erschienen ist. Capricorn Clark führte Regie beim Publikumsliebling „Blam“, der die zahllosen Probleme von poc in den USA (und sonstwo) zum Thema macht:


Presse: Brainfeeder


LENNON STELLA

Befragt nach ihren musikalischen Einflüssen nennt Lennon Stella so vielfältige Bands und Künstler wie Beach House, The 1975, Fleetwood Mac, The Beatles und Andy Shauf, dazu kommen Inspirationen aus der Mode der Sechziger und Siebziger Jahre – ihr Blick bleibt dabei stets nach vorne gerichtet.

Das Album „Jealous“ der 20-jährigen Kanadierin erscheint im Frühjahr. Ihre aktuelle Single „Kissing Other People“ ist ein vielversprechender Vorgeschmack.


Presse: Sony Music


PARTYNEXTDOOR (FT. DRAKE)

PARTYNEXTDOOR hat ein Musikvideo zu „Loyal“ veröffentlicht, seiner jüngsten Kollaboration mit Rap-Superstar Drake. Realisiert im Claymation-Stil, rettet PARTYNEXTOOR darin seine Stadt Toronto vor einer Invasion aus Riesenfrauen, die in die Stadt einfallen und Autos in ihren Händen zerquetschen – fast wie Godzilla.

Vor einem rot gefärbten, niemals richtig hell werdenden Endzeitstimmungs-Himmel fordert ein unerschrockener PARTYNEXTDOOR Amazonen zum Kampf heraus – und besiegt sie schließlich mit einem Trick: er stellt in seinem Autoradio laut „Loyal“ an, entzündet sich einen Spliff – und entspannt die zornigen Riesenfrauen damit so sehr, dass diese von ihrem zerstörerischen Gebaren ablassen.

Am Ende sitzen sie mit PARTYNEXTDOOR gemeinsam beisammen, rauchen – und entschlummern friedlich in die Nacht. Wenn doch nur jede Apokalypse so leicht zu lösen wäre! Toronto gerettet, Mission erfüllt!


Presse: Warner Music


SHARNA BASS

Die 22-jährige Britin Sharna Bass ist R&B-Sängerin, Songschreiberin und feierte ihren bislang größten Erfolg in Form einer Kollabo mit den Charttoppern von Clean Bandit – nun hat sie sich vorgenommen auch solo durchzustarten!

Die kommende Debüt-EP „Beautiful Chaos“ ist ihre ganz eigene und sehr persönliche Einführung in die Welt einer 22-jährigen, jungen Frau. Die Musik ist – wie sie es selbst beschreibt – „ein Tagebuch für mich“. Dabei greift sie auf der Platte furchtlos Themen wie Herzschmerz, Eifersucht und geistige Gesundheit auf. Sie betont: „My experiences are literally my music, you have to break them down to get the story.“ Sie produzierte die EP zum Teil selbst und arbeitete außerdem mit Ratchet (Skepta, Stormzy, J Hus) und Logic zusammen.

Sharna Bass schafft mit ihren Songs eine Mischung aus verschiedenen Klängen, vom Londoner Rap bis zum ausgefeilten R&B, und besitzt die Energie einer jungen Lauryn Hill, die den Schmerz und Kampf der modernen Frau ausspricht. „I’m trying to not be a statistic from the hood. I’m trying to get out of that and blossom into a boss ass bitch!“ – bekräftigt sie.


Presse: Caroline International


JOHNOSSI

Am 28.02.2020 erscheint das neue, sechste Studioalbum „Torche//Flame“ von Johnossi. Nach der ersten Single „Longer The Wait, Harder The Fall“ und dem zweiten Vorgeschmack „CCCcowboys“ veröffentlicht das schwedische Duo jetzt mit „Echoes“ ihre neue Single inklusive Video.

Im Musikvideo – geschnitten von John und seiner Frau Nathalie – werden ausschließlich Ausschnitte aus dem 1968er Kult-Horrorfilm „Die Nacht der lebenden Toten“ von George A. Romero verwendet.

Weiter erklären Johnossi zum Video: „We had this idea of a video that felt haunting, psychological and a bit psychedelic too. Being a fan of black and white 60’s horror films for a long time, Nathalie had wanted to do something with the material from ‚Night of The Living Dead‘ for a while. When she heard ’Echoes‘ she instantly felt that the two would fit well together. By using handpicked scenes from the film and adding a few very simple (crappy) effects we started building our own storyline. A psyche within the film. It was remarkable how the original editing of the film synched so well with the rhythm and pulse of the track.“


Presse: Verstärker Medienmarketing


ARCTIC8

Atmosphärisch-bildhaften Rap, der sich mit emotionalen Tiefpunkten, aber auch den Sonnenseiten des Verliebtseins auseinander setzt – dafür steht die Musik von Arctic8. Der Nachwuchsrapper veröffentlicht seine EP „LIEBESDIEB“, als erste Singleauskopplung samt Musikvideo teilt er „STADT AUS EIS“ mit der Welt.

Arctic8 sagt über den Song: „Es geht um ein Mädchen, welches emotionale Kälte ausstrahlt, denn Sie lebt in einer Stadt aus Eis. Ich würde sie so gerne besuchen, kann es aber nicht, da sie zu weit weg ist. Physisch, wie auch psychisch. Eine Liebesbeziehung mit Hoffnungen im matschigen Sandstrand der kalten Winter-Ostsee.

Presse: Arctic8


TAREK K.I.Z

Tarek K.I.Z braucht niemandem irgendetwas zu beweisen. Hier steht einfach nur ein Musiker, allein, verlassen, aufgehoben in seinem Glauben und durch seine Freunde. Ein Mensch, der einfach nicht anders kann, ein Künstler in all seiner Herrlichkeit und Verletzlichkeit, der alles gegeben hat.

Ein Junge, der alleine in einem Park sitzt, den Kindern beim Spielen zuschaut, den Paaren beim Flirten, den Familien beim Spazierengehen, allein auf einer Bank, auf der sie noch vor einem Jahr zu zweit gesessen hatten. Es ist Tarek, der den Golem erschuf.

Mit „Liebe“ erscheint die fünfte und letzte Single von Tarek K.I.Z bevor das „Golem“ Album am 31.Januar erscheint.


Presse: Check Your Head


SION HILL

Vor kurzem war Sion Hill auf dem Weg von London nach Liverpool, zu einer Songwriting-Session mit Producer Rich Turvey (Blossoms, The Choral). Leider verpasste er seinen Zug und kam drei Stunden zu spät. Dumm gelaufen? Stimmt schon, wäre da nicht die Tatsache, dass es Sion Hill ständig so geht. Er ist ein notorischer Zuspätkommer, beteuert jedoch, dass es a) nichts Persönliches ist und b) auch seine großen Vorteile hat. Nachdem Hill Turveys Studio erreicht hatte und sie ins Reden über das Leben kamen, schlug dieser daher vor: wieso c) schreibst du es nicht einfach auf und wir machen einen Song darüber? Und genau das taten sie. „Last Minute“ baut auf Sions Zug-verpasst-Erlebnis auf und strickt daraus das Porträt einer frischen Liebe, die von seiner Zuspätkommer-Eigenschaft überschattet oder beflügelt wird – je nachdem, wie man es betrachtet.

„I’m in your bad books again coz I missed the train / It only ever pours when it rains“, beobachtet Sion über einen lebhaften, antreibenden Beat, und fügt hinzu: „I want you to know / I never think about the consequences / If I ever let you down / I hope you understand“. Es ist nicht so, dass es Sion nicht kümmert. Es ist nur so, dass Zeitvorgaben ihn nicht kümmern.

Als Sion Hill einige Wochen später erneut nach Liverpool fahren wollte, um den Song aufzunehmen, verpasste er den Zug. „Es war ein kompletter Zufall und ich fühlte mich ziemlich schlecht, Rich schon wieder auf mich warten zu lassen. Doch er lachte nur und sagte: ‚Scheiß drauf, Kumpel. Das bist du in einem Song“. Einem ziemlich guten obendrein.


Presse: Warner Music


EDGAR WASSER, FATONI & JUSE JU

7ELEVEN war ein Inside Job! Deutschraps liebste Verstörer vollenden ihre Tokio-Trilogie nach „DA.YO.NE“ und „7ELEVEN“ mit einem neuen, wahnwitzigen Kollabotrack.

Edgar Wasser, Fatoni und Juse Ju sind mit „Inside Job“ der wirklich echten Wahrheit auf der Spur, vermengen im zugehörigen Video wieder Kawaii-Cuteness mit Rap-Nerdtum, während sie durch japanische Malls stolpern und beantworten auch diesmal nicht die Frage: Wieso ist Edgar Wasser jetzt eine junge Frau?


Presse: Check Your Head


RODDY RICCH

Roddy Ricch nimmt uns mit in den „Boom Boom Room“, im jüngsten Video seines hochgelobten Debütalbums „PLEASE EXCUSE ME FOR BEING ANTISOCIAL“. „Boom Boom Room“ ist der Ort, in den der 3-fach Grammy-nominierte Rapper nur wenige Momente nach einem dramatischen Autounfall wankt, noch sichtlich benommen von den Geschehnissen.

Für seine Kollaboration „Ballin” mit Mustard in den USA frisch Doppel-Platin-ausgezeichnet, dominiert Roddy Ricch weiterhin die US-Charts mit dem #1-Song und dem #1-Album des Landes, „The Box“ und „PLEASE EXCUSE ME FOR BEING ANTISOCIAL“. Daneben belegt „The Box“ in den „Hot R&B/Hip-Hop Songs“- und „Hot Rap Song“-Charts nunmehr die dritte Woche in Folge Platz 1.

Die Dominanz von „The Box“ beruht zu einem Gutteil auf den gewaltigen Streamingzahlen für die Single, die bereits am 2. Januar durch 42,6 Millionen US-Klicks von 6 auf 1 der Genre-übergreifenden „Streaming Songs“-Charts kletterte.


Presse: Warner Music


GREG DULLI

Der als Frontmann der Afghan Whigs sowie von The Twilight Singers berühmt gewordene Greg Dulli ist eine Autorität in Sachen hochspannungsgeladener, chemie-induzierter Erleuchtungen und dem später unweigerlich folgenden Serotoninmangel.

Ein Spannungsfeld, in dem sich nicht nur „ Random Desire“ bewegt – Dullis erstes Soloalbum unter seinem eigenen Namen, das der Amerikaner am 21.02.2020 via Royal Cream / BMG veröffentlicht – sondern auch das offizielle Video zur ersten Vorabsingle „ Pantomima“.


Presse: Community Promotion


FAOUZIA

Wer Faouzias Stimme einmal hört, vergisst sie so schnell nicht wieder – und die marokkanisch-kanadische Sängerin besitzt nicht nur eine großartige Stimme, sie ist ein Multitalent – sie ist ausgebildete Pianistin, spricht neben Englsich auch fleißend Französisch und Arabisch.

Die gefeierte Sängerin/Songwriterin/Multiinstrumentalistin Faouzia hat ihre neueste kraftvolle Hymne „The Road“ veröffentlicht. In dem Stück glänzt Faouzias phänomenaler Gesang, während die Künstlerin all ihre Erinnerungen zusammenpackt, die Vergangenheit hinter sich lässt und sich auf den Weg macht, um kopfüber in die Zukunft zu tauchen.


Presse: Warner Music


DEATHBYROMY

Die amerikanische Newcomerin DeathbyRomy hat jetzt mit „Let Me Fall“ das zweite Video aus ihrer aktuellen EP „Love u – to Death“ veröffentlicht, die im vergangenen Oktober veröffentlicht wurde.

Die 20-Jährige aus Los Angeles schrieb ihren ersten Song mit nur 5 Jahren und begann bereits mit 15 Jahren ihre eigene Musik zu veröffentlichen. Inspiriert wurde Romy dabei von der Musik, mit der sie aufgewachsen ist, wie zum Beispiel The Beatles, Björk, Kanye West und viele weitere. Der eigene Sound von DeathbyRomy ist eine spannende Mischung aus Dark Pop mit Elementen aus Hip-Hop und Rock’n’Roll.

Bereits 2018 erschien ihr Debütalbum „Monsters”, mit dem Romy in den USA schon eine treue Fanbase sammeln konnte, die bei Live-Shows gerne auch mit dem typischen Augen-Make-Up der Sängerin auftauchen.


Presse: Universal Music