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Neu auf dem Videomarkt #159

Neu auf dem Videomarkt #159

Da das Wochenende ja bekanntlich und zum Glück aus zwei Tagen besteht und auch in entbehrlichen Zeiten man der Kultur fröhnen soll und muss, haben wir auch heute wieder einen Videomarkt für euch in petto.


Die Toten Hosen

Die Toten Hosen veröffentlichten das Video zu ihrer neuen Single „Kamikaze“, ein Lied, das die Band speziell für ihr Akustikalbum „Alles ohne Strom“ vor wenigen Monaten geschrieben hat.
Gemessen an vorherigen Liebesliedern der Toten Hosen, die oft genug in einer Katastrophe mündeten, schlägt der Song auffallend positive Töne an. Campino dazu: „So nah bin ich einem glücklichen Liebeslied noch nie gekommen und wir haben einige davon geschrieben…“
„Alles ohne Strom“ konnte sich als elftes Album der Toten Hosen auf Platz Eins der deutschen Charts platzieren und sich bereits wenige Wochen nach Veröffentlichung eine Goldauszeichnung sichern.

Presse: ANOTHER DIMENSION PR AGENTUR


Hundreds

Mit „Calling“ veröffentlichen Hundreds nach „Ready Shaking Silent“ und „Body of Water“ nun die dritte Single aus dem am 27. März erscheinenden Album „The Current“.

Die Geschwister Philipp und Eva Milner verstehen es auch auf ihrem vierten Album wie wenige in der deutschen Poplandschaft das Organische mit dem Elektronischen zu verweben, große Melodien und Emotionen mit einem steten Puls aus elektronischen Beats und Synths zu unterlegen, der einem schnell unter die Haut kriecht. „The Current“ hat in dieser Hinsicht aber noch mehr Facetten als die Vorgängeralben, die Klangfarbe ist heller, die Attitüde kämpferischer.

Soundtechnisch lässt sich der Mut zu neuen Wegen ziemlich genau an der Single „Calling“ festmachen. Sie beginnt mit wenig mehr als der Hundreds-DNA: Philipps Synths-Flimmern, ein Beat, der sich noch entscheiden muss, ob er euphorisch oder bedrohlich wirken will, und Evas sehnende, starke, zugleich coole und dramatische Stimme. Und dann plötzlich, nach 90 Sekunden, direkt nach einem Break, in dem man nur Eva hört, sprengen plötzlich Bläser den Song auf, ein Stadion-Pop-Moment, der an dieser Stelle überhaupt nicht cheesy wirkt sondern wie eine Art positiver Schlachtruf. Was auch an Evas Worten liegt: „I’ll raise another banner I’m raising my own banner.“ Dass der Moment so knallt, liegt auch am Kontrast zum Thema des Songs und an Zeilen wie diesen: „I see you falling / falling apart / falling for yourself / and the stories you’ve made up I hear you howling in the dark and I won’t take part.“ Eva beschreibt hier nicht weniger als den Moment des Freikämpfens von einer emotional ungesunden Freundschaft, zu einem Menschen, der sich als chronischer Narzisst entpuppte.

Im an der Ostsee und im Wendland gedrehten Musikvideo bringt Eva den Text und die tiefere Bedeutung zum Leben: „Erhebe deine Stimme, entdecke deine eigene Stärke, lass Menschen hinter dir, die dich langsam vergiften und ‚raise your banner‘!“

Presse: Guerilla Music GmbH


Alice Phoebe Lou

Alice Phoebe Lou freut sich ihre neue Single „Witches“ zusammen mit einem DIY-Video zu veröffentlichen, das sie und eines ihrer Bandmitglieder auf 8mm-Film gedreht haben, während sie letztes Jahr unterwegs waren.

Nach dem Release ihres zweiten Albums „Paper Castles“ im vergangenen März tourte Alice auf vier Kontinenten und spielte 2019 insgesamt 102 Shows. Das ganze Jahr über testete sie neue Songs auf der Bühne so, wie sie es während ihrer Zeit als Straßenmusikerin oft getan hat. „Witches“ war einer davon.

Wie viele ihrer Stücke greift die Single erneut Themen wie Empowerment, Selbstbestimmung und das Brechen mit Erwartungen auf. „Me I’ve got my own little magic! and I’m not trying to reek havoc! it’s just that sometimes I see some thing! and I just need to have it!“, singt sie in einer der Strophen.

Hinsichtlich ihrer seit jeher unabhängigen Arbeitsweise geht Alice mit „Witches“ den nächsten Schritt: Bei Ziv Yamin zuhause richteten sie gemeinsam ein DIY-Studio ein und nahmen die Songs auf einem Bandgerät auf, das ihnen ihr Freund Daniel geliehen hatte.

„My new single ‚Witches‘ is in a different world to my usual sound, a stand alone song that leans towards a punk attitude while holding on to a gentle feminine energy. After being gifted a one inch tape machine, we decided to use this song as the first try at recording in this tasty analog way. I’ve never been so inspired by a recording process as I have with recording to tape, especially in the DIY nature in which we did it (2 people in a living room). Watching the song come to life without a computer, listening to the tape whirring backwards, feeling the legendary warmth of the tape. There’s nothing quite like it! The process of recording this song has opened up a lot of doors in my mind & also inspired me to record my next full length album to tape this year“, erzählt Alice über den Aufnahmeprozess.

Produziert von Ziv Yamin und gemixt von dem Grammy-prämierten Produzenten Noah Georgeson begleitet “Witches” ein Musikvideo, das Alice während der Tour im letzten Jahr auf einer gebrauchten 8mm-Kamera aufnahm. Ungezwungen und spontan fängt es das positive Gefühl und die Synergie ein, die Alice und ihre Band bei 102 Konzerten verbreiteten.

Presse: Motor Entertainment GmbH


Alphonzo

Im vergangenen Jahr veröffentlichte der Rapper Alphonzo sein Album „Analog Slang“, am Donnerstag folgt nun eine Live-Auskopplung des dort vertretenen Songs „Letzte Worte“. Der Künstler aus Dresden hat ein HipHop-Händchen für die richtige Mischung aus metaphorisch gefeilten Reimen und smoothen Flows, die sich perfekt an die Jazz-Beats von Kollege Figub Brazlevič anschmiegen, welcher einen Großteil des letzten Albums produziert hat. Doch auch mit Live-Band zeigt Alphonzo sein lyrisches Talent: Auf dem Song „Letzte Worte“ sinniert der Rapper und Multiinstrumentalist über das, was er in dieser Welt hinterlässt und formuliert seinen Abschied als eine Danksagung. Was düster anmutet, schafft Alphonzo in einen lockeren Schaukelstuhl-auf-der-Veranda-Rückblick zu transformieren.

Neben seinen Releases als Rapper spielt Alphonzo in verschiedenen Bandkonstellationen, unter anderem in einer Punkband. Aktuell arbeitet der Künstler an mehreren neuen Releases und wird unter anderem auch auf der Tapefabrik zu erleben sein.

Presse: Mona Lina


Pauls Jets

Pauls Jets im Jahr nach „Alle Songs bisher“. Eklektisch, magisch, enigmatisch; das war man schon immer. Jetzt hat man dazu auch noch Hits mit im Gepäck. „Pauls Jets auf einem ganz neuen Level“, sagt FM4 über die neue Single „Blizzard“.
Beim Blättern in einem vergilbten Exemplar von „Arena der Einsamkeit“, einem 1976 erschienenen Buch von Reinhold Messner, stolperte Paul über diese Zeilen:
„Es ist nicht möglich aufrecht zu stehen. Zelte und Mulden haben sich gefüllt mit Pressschnee, und wo vor einigen Wochen die Sonne stand, droht jetzt ein schwarzer Himmel mit Vernichtung. Mir ist, als sei ich selbst hierher geschleudert worden. Ich lasse alles liegen und ziehe mich in mich selbst zurück, um dem Tod zu entrinnen, dessen erste Schatten mich gestreift haben.“
In bester Cut-Up und Sampling-Tradition wurden die poetischen Worte in den wilden Genre-Bastard „Blizzard“ hineinintegriert; von Messner holte man sich das Einverständnis diese verwenden zu dürfen. Besten Dank nach Südtirol!
Und so kommt zusammen, was vielleicht nie zusammenkommen sollte, macht Sinn und bewegt.
Paul selbst sagt über „Blizzard“:
„Ein Blizzard ist so eine Art Schneesturm, der Städte einfriert. Wenn eine Stadt eingefroren ist, bleibt nicht viel zu tun, als DVDs zu schauen, Wodka zu trinken und Freunde anzurufen. Das Zuhause wird zur Festung, zum Schloss, in dem es alles gibt und jede Verbindung zu der Welt da draußen gekappt ist.“
Am 29. Mai erscheint dann „Highlights zum Einschlafen“, das Album.
Ich werde nicht zu viel verraten… seht selbst, hört selbst; macht Augen.

Presse: Motor Entertainment GmbH


JoJo

JoJo hat ihre feurige neue Single „Man“ veröffentlicht, ein empowernder Track, in dem sie davon singt, ihr Single-Dasein solange zu genießen, bis sie einen Partner findet, der es wirklich wert ist. Das Video wurde unter der Regie von Marc Klasfeld [Katy Perry, Jay-Z] gedreht und zeigt JoJo, wie sie mit ihren Freundinnen Tinashe, Ari Lennox, Francia Raisa, JoJo Gomez und JinJoo [von DNCE] ihre Unabhängigkeit feiert.

„Man“ ist die erste offizielle Single von JoJos neuem Album good to know, das am 1. Mai 2020 über Clover Music / Warner Records erscheinen wird. Zusammen mit Top-Produzenten wie Doc McKinney (The Weeknd, Santigold), Lido (Halsey, Chance The Rapper) und 30 Roc (Roddy Ricch, Kendrick Lamar, Cardi B) hat JoJo mit good to know ein R&B-getränktes, emotional ehrliches Werk geschaffen, das sich um ihr neu gefundenes Selbstvertrauen dreht, musikalisch ebenso wie persönlich.

JoJo erklärt: „Der Albumtitel ‚good to know‘ bezieht sich auf all das, was ich in den letzten Jahren gelernt habe – jedes Stückchen Feedback, Kritik (innerlich oder äußerlich), was auch immer es ist: es ist alles nur Information. Und es ist alles gut! Ich war in der glücklichen Situation, meinen eigenen Weg bis hierhin reflektieren zu können und ich hoffe, die Leute finden Trost in der Tatsache, dass ich nicht mal ansatzweise perfekt bin und niemals etwas beschönigen werde. Wir alle leben und lernen beständig und genau das macht dieses Leben so lebenswert.“

Im April begibt sich JoJo auf große good to know Headlinertour durch die USA, gefolgt von einer Europatour im Frühherbst. Auch Deutschland steht auf dem Reiseplan!

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Víkingur Ólafsson

»Es geht um stille Leidenschaft in diesem Video«, sagt Víkingur Ólafsson über den Film, den er gemeinsam mit Magnús Leifsson produziert hat. „The Arts and the Hours“ erscheint anlässlich der gleichnamigen Single, die der isländische Pianist eigens für sein Album „Debussy · Rameau“ arrangierte. »Die Musik ist meine neue Transkription aus Rameaus letzter Oper Les Boréades. Hauptschauplatz ist Gljúfrasteinn, das Haus von Islands bedeutendstem Schriftsteller, dem Nobelpreisträger Halldór Laxness (1902-1998). Die Musik hat etwas Zeitloses. Sie entspricht dem Geist dieses herrlichen Hauses.«

Ólafsson und Leifsson trafen sich für das Projekt zwischen Weihnachten und Neujahr 2019. Sie wollten eine Richtung abstecken für ihr Video. »Wir sprachen darüber, dass es zu Titel und Konzept passen würde, wenn wir etwas über einen Menschen erzählten, der noch im hohen Alter seine Kunst oder sein Handwerk perfektioniert«, erklärt Magnús. »Im Laufe unseres Gesprächs kamen wir auf Menschen, die leidenschaftlich sammeln, die ihr ganzes Leben hindurch bestimmte Dinge zusammentragen und archivieren und sich zu Hause um ihre Sammlung kümmern. Es ist oft wirklich faszinierend, wie Menschen ihr Herz an irgendwelche Dinge hängen, welche Sorgfalt und Feinheit in solchen Sammlungen steckt, wie viel Zeit investiert wird ins Sammeln oder ins Zusammenstellen der Dinge, um sie zu zeigen, oft in der Garage oder im Keller. So entstand die Idee, dass wir zu Víkingurs Musik diese drei Episoden filmen würden. Sie sind so etwas wie ein kurzer Blick in das Leben dieser Sammler und ihre Sammlungen.«

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Und Ólafsson ergänzt: »Es geht um das Verstreichen der Zeit und um die Kunst – ›Ars longa, vita brevis‹. Als Gegenbild zu den drei Strophen der Musik zeigen wir drei Menschen in ihrer jeweiligen Wohnung. Sie sind umgeben von den Dingen, die sie lieben und die sie über lange Zeit gesammelt haben. Es geht darum, auf das eigene Herz zu hören.«

Der Pianist, der zurzeit Artist in Residence am Konzerthaus Berlin ist, wird ab Oktober 2020 (und bis in die Spielzeit 2021/22 hinein) als Associate Artist am Southbank Centre in London arbeiten. Seine Konzerte an dieser renommierten Spielstätte bieten Musik aus vier Jahrhunderten: von Rameau bis zu neu in Auftrag gegebenen Werken. Das Album „Debussy · Rameau“ erscheint am 27. März 2020 bei Deutsche Grammophon.

Presse: Promotion-Werft


ELIF

Mit „NUR MIR“ / „ALASKA“ veröffentlicht ELIF jetzt die nächste Doppel-Single. „NUR MIR“ erzählt dabei vom Ende einer toxischen Beziehung, in der sich die 27-jährige die letzten Jahre befand. Davon, wie aus bedingungsloser Liebe plötzlich Psychospiele mit Besitzansprüchen wurden.

„Mit dem Song verarbeite ich die Beziehung zu meinem Ex-Freund. Es geht um den Moment, in dem ich aufgewacht bin und mir klar wurde, dass er ein Narzisst ist, mich manipuliert hat und ich auf seine Worte hereingefallen bin.“ Ein starker, selbstbewusster und eindrucksvoller Song über eine Trennung, wie man ihn nur selten zu hören bekommt. Befreiungsschlag, Schlussstrich und Anfang zugleich. Denn ELIF gehört niemandem außer sich selbst.

Auf „ALASKA“ nimmt ELIF die Hörer mit in ihr Herz. Ein Ort, an dem so oft eisige Temperaturen herrschen. Ein Ort voll von familiären Erwartungen, falschen Sehnsüchten und Versagensangst. Aber irgendwo unter der ganzen Kälte glimmt immer noch ein Fünkchen Hoffnung.

Presse: Sony Music Entertainment Germany GmbH


AWOLNATION

bereits drei Songs gab es aus „Angel Miners & The Lightning Riders“, dem am 24.04. erscheinenden neuen Werk von AWOLNATION zu hören. Das Album wurde unter extremsten Umständen geschrieben und geschaffen und ist zugleich das kühnste wie auch beste Album, was Mastermind Aaron Bruno in seiner beeindruckenden Karriere geschaffen hat.
Nachdem die tragischen Woolsey-Feuer in Brunos Heimatstadt Malibu wüteten und sein Homestudio vernichteten, in dem er sein ganzes Künstlerleben lang als AWOLNATION Musik kreierte, begann Bruno mit dem Schreiben des Albums als Mittel zur Selbstverbesserung und zum Umgang mit extremer Angst, Depression und Beklemmung. „Das Feuer war eine Erinnerung daran, wie schrecklich das Leben sein kann“, sagt er.

Heute erscheint mit „Slam (Angel Miners)“ ein weiterer Track aus dem kommenden Album inklusive Video. Mit der Zeile “there’s always someone looking over you” bietet der Song eine lyrische Spannung, die das Rückgrat des gesamten Albums bildet. Es ist ein Paradebeispiel für gegensätzliche Mentalitäten und den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit. „Jeden Tag fühle ich mich so oder so“, sagt Bruno. „Das ganze Album handelt davon, zwischen diesen beiden Geisteszuständen hin und her zu pendeln.“ Das dazugehörige Video ist ein Mixed-Media-animiertes Musikvideo, das vom Regisseur und Animator Cole Higgins erstellt wurde. Sein kühner Look umfasst Stop-Motion-Animationen, computeranimierte Köpfe und Live-Schauspieler, die auf einem Greenscreen aufgenommen wurden.

Aaron Bruno, der Kopf hinter AWOLNATION schrieb und produzierte mit dem Überhit „Sail“ einen der einflussreichsten Songs der letzten Dekade und brach damit diverse Rekorde. Die erste Single des 2011er Debüts „Megalithic Symphony“ wurde mit dem Diamond Award für 10 Millionen verkaufte Einheiten ausgezeichnet und gilt bis heute als der Song mit der längsten Verweildauer in den Billboard Hot 100 Charts eines Independent Künstlers – nimmt man Major-Künstler mit in diese Betrachtung ist „Sail“ immer noch auf Platz Zwei.
Das Debütalbum warf noch eine weitere mit Gold ausgezeichnete Single ( „Not Your Fault“) und zwei weitere US Top 10 Singles ab. Auch die beiden folgenden Alben „Run“ und „Here Come The Runts“ waren überaus erfolgreich, so dass AWOLNATION mittlerweile sieben US Top 5 Hits (Zwei davon schafften es sogar auf Platz Eins), millionenfache Verkäufe und über 1,5 Milliarden Streams weltweit vorweisen können. Die Songs wurden in zahlreichen Filmen, TV Shows und Werbespots auf der ganzen Welt verwendet und waren bei der Entstehung zahlreicher viraler Sensationen auf Plattformen wie Instagram, Vine, TikTok, YouTube u.a. als musikalischer Rahmengeber beteiligt.

Nachdem sie sich bislang bereits mit Größen wie Incubus, Weezer, Fall Out Boy oder Twenty One Pilots Bühnen teilten, werden sich AWOLNATION im kommenden Mai und Juni auf eine Headliner-Tour quer durch die Vereinigten Staaten begeben, die Andrew McMahon In the Wilderness als Special Guest begleiten wird. Dabei wird die Band das kommende Album live vorstellen.

Presse: Community Promotion


 

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