Now Reading
Neu auf dem Videomarkt #165

Neu auf dem Videomarkt #165

Auf Netflix habt ihr bereits alles durch? Den Prime-Account nutzt ihr nur noch für Toilettenpapier-Bestellungen? Keine Aussicht auf Besserung? DOCH! Eine neue Runde frischer Videos für euch, direkt nach Hause in die Quarantäne. Wenigstens bis Anfang Mai müssen wir uns noch gedulden und können die Einsamkeit mit einer großen Portion brandneuer Musik genießen. Lasst euch berieseln und entspannt bei nachfolgenden Bewegtbildern, die wir für euch zusammengestellt haben…


JEREMIAS

Es ist kaum länger als einen Monat her und scheint doch schon so unendlich weit weg: JEREMIAS beenden am 29. Februar ihre Tour im brechend vollen Berliner Musik & Frieden. Über 400 Fans tanzen, schwitzen und liegen sich freudestrahlend in den Armen, die Aftershowparty zieht sich bis zum Morgengrauen.

Was für eine Zeit liegt da hinter dem jungen Quartett! Den ganzen Monat war man auf Tour – der ersten eigenen – und fast alle der 17 Shows zwischen München und Hamburg, Düsseldorf und Dresden waren bereits im Vorfeld ausverkauft. Nach nur einer EP und ersten Konzerten im Vorprogramm von OK KID und Giant Rooks sind JEREMIAS spätestens in diesen Wochen selbst zu Protagonisten der hiesigen Poplandschaft geworden. Ihr schimmernder, deutschsprachiger Indie-Funk, der zwischen den Parcels, Clueso und Tom Misch oszilliert, hat ihnen in kürzester Zeit ergebene Fans beschert.

Und dann ändert sich alles. Zwei Tage nach Tourende gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall in Berlin, dort, wo man gerade noch zusammen gefeiert hatte. Und auch in ihrer Heimatstadt Hannover ist das Virus angekommen, noch bevor die Band selbst zurück ist. Was folgt, ist bekannt: Quarantäne, Selbstisolation, gecancelte Termine. So erschien „mit mir“, die neue Single der Band, letzte Woche ohne Musikvideo.

Für Cardinal Sessions haben JEREMIAS „mit mir“ jetzt in reduzierter Besetzung eingespielt. Ganz ohne Kitsch und Pathos – schlicht, nackt, verletzlich und unvermittelt, erzählt die Band im Song von jenem Augenblick unmittelbar nach der Trennung. Der beste Beweis dafür, dass die Band bei aller spielerischen Finesse auch ein Händchen für kleine, ganz große Popmomente hat.

Presse: Caroline International Germany


Sorry

Vor vier Wochen erschien „925“, das Debütalbum der Londoner Band Sorry (Domino Records) und wurde allerorten mit Begeisterung begrüßt. Nun erscheint das Video zum Song „Perfect“ und die neu angesetzten Tourdaten wurden veröffentlicht. Das Video folgt auf die bereits veröffentlichten „Right Round The Clock“, „More“, „As The Sun Sets“ und „Snakes“.

Im Mittelpunkt von Sorry stehen Asha Lorenz und Louis O’Bryen. Die beiden 22-Jährigen sind beste Freunde seit ihrer Kindheit. Gemeinsam mit ihrem Co-Produzenten James Dring (Gorillaz, Jamie T, Nilüfer Yanya) haben sie in „925“ eine Traumlandschaft entworfen, in der sich idyllische und höllische Szenen vermischen und die Frage nach Realität und Illusion aufgeworfen wird.

Inspiriert von Hermann Hesse, über Aphex Twin bis hin zu Oldschool-Crooner Tony Bennet, zeichnen sie sich durch ihren experimentellen und ganzheitlichen Ansatz als eine Band des 21. Jahrhunderts aus; von Genreoffenheit bis hin zu ihrer Kreativität, die es ihnen ermöglicht, die Musik und die detailverliebten Videos selbst zu entwickeln.

Presse: Verstärker


Lauv

Lauv präsentiert das Video zu “Modern Loneliness”, seiner Hymne über die technikgeprägte Generation. Regisseur Jason Lester drehte das komplette Material aus sicherer Entfernung, denn sowohl Lauv als auch er selbst befanden sich zu der Zeit in Quarantäne. Das Video beschreibt die Moderne Einsamkeit aus der Perspektive von Lauvs Mobiltelefon. Aktuell befindet sich die Single auf #25 im Top 40-Radio – mit aufsteigender Tendenz – und hat bereits über 50 Millionen Streams erreicht.

Der Track ist ein Statement über unsere Gesellschaft und kommentiert unsere Beziehung zu den sozialen Medien, die bewirken, dass wir zunehmend “gemeinsam allein” sind; ein Gefühl, das im Moment wohl präsenter ist denn je. Ursprünglich sollten die Dreharbeiten Anfang März mit mehr 100 Fans in L.A. stattfinden, die hier mit lange vermissten Freunden wieder vereint werden sollten. Aus Sorge um die Gesundheit aller Beteiligten während der Pandemie wurde der Videodreh aber abgesagt. Stattdessen bat Lauv seine Fans auf diversen Social Media-Kanälen wie TikTok, Snapchat, Instagram, etc. um Duette, sodass doch noch Fans aus aller Herren Länder (u. A. aus China, Norwegen und Deutschland) in dem Video mitwirken konnten.

Anfang April erschien eine Acousticversion des Tracks als Teil eines exklusiven Merch-Bundles, dessen Erlöse komplett an Partners in Health gespendet werden, um ihre Arbeit gegen COVID19 zu unterstützen.

LAUV ist der weltweit erfolgreichste Pop-Künstler, der bei einem Indie gesigned ist. Durch die „Mental Health“-Thematik und seinen großartigen Popsongs ist LAUV ein Aushängeschild seiner Generation geworden.

Presse: WE SHARE A LOT


The Naked and Famous

The Naked and Famous haben einige der bekanntesten Synth-Pop Hits des vergangenen Jahrzehnts geschaffen, von ihrem Breakout-Hit “Young Blood” bis zur kürzlich veröffentlichten Single “Bury Us”, die Nylon als pures Popglück bezeichnete. Die neueste Single “Come As You Are”, aus ihrem kommenden Album “Recover” (VÖ am 24. Juli), ist eine Hymne an die Individualität und den Stolz, man selbst zu sein zu können. Nun erscheint dazu das offizielle Video.

Unter der Regie des surrealistischen Videokünstlers Frank Nitty wurde das “Come As You Are” Video zu einer Metapher für die Message des Songs – ein fachmännisch gestaltetes Kunstwerk, das Bilder der Bandmitglieder Alisa Xayalith und Thom Powers nimmt und diese geometrisch verwandelt und manipuliert um sie anschließend mit blühenden Rosen zu verschmelzen.

Über das Video sagen Alisa und Thom: “What began as a personal love song turned into a mission statement. Come as you are, with all your layers and complexities. This song is about the importance of welcoming and accepting people from all walks of life—an anthem of inclusivity. The music video is a playful visual metaphor for how we are, as humans. Working with Frank Nitty allowed us to explore this idea through his lens.”

The Naked and Famous’ kommendes Album ist ein autobiografisches Werk. Jeder Song enthält wichtige Botschaften – vom Überlebensinstinkt („Death“) über Themen wie Selbstidentität („Well-Rehearsed“) und Belastbarkeit („Recover“) bis hin zu Sterblichkeit („(An) Ästhetik“) (den Thom nach seiner Nahtoderfahrung mit einer Blutvergiftung schrieb). Außerdem drehen sich die Songs darum, wie Dinge, die man nie erwartet hätte, das Leben beeinflussen können („Sunseeker“).

Presse: Promotion-Werft Ammann und Düßler GbR


Malik Harris

Wenn man Malik Harris sucht, springt einem die Formulierung „Pop-Hoffnungsträger“ förmlich entgegen. Das ist nicht nur deswegen passend, weil er mit Airplay-Hits wie „Home“ und „Welcome to the Rumble“ Solo-Shows ausverkauft, auf renommierte Festivals geladen wird und als Opener für James Blunt und Alex Clare überzeugt hat, sondern auch weil Pop im Zusammenhang mit Hoffnung aktuell eine neue Dimension erfährt. Musik kann jede Menge Hoffnung transportieren und Pop ist der größte gemeinsame Nenner, wenn es um geteiltes, universelles Gefühl geht. Mit erst 22 Jahren ist Malik Harris darin schon ein Meister: Es gelingt ihm, seine Emotionen so unverfälscht auf den Punkt zu bringen, dass wir mühelos unsere eigenen Erlebnisse einsetzen können und wissen, dass wir nicht allein sind. Auch die neue Single „Crawling“ bewegt mit einer persönlichen Geschichte – vertont mit Maliks gefeierter Melange aus organischem Pop, Elektro, Rap, Gesang und starken Lyrics.

„‚Crawling‘ ist die Fortsetzung meiner letzten Single. Es geht um dasselbe Mädchen, von dem ich in ‚Home‘ begriffen habe, dass sie die Richtige für mich ist. Sie steckt in einer zutiefst toxischen Beziehung mit einem Typen, der sie schlecht behandelt und den sie aus mir nicht verständlichen Gründen trotzdem nicht verlässt. Ich weiß, dass sie nur so tut als sei sie glücklich und dabei an der Beziehung zugrunde geht.

Fake smiles, I can see you feigning from a hundred miles. You go ‘I’m fine’, but we know you’re lying.

‚Crawling‘ soll sie an unsere Zeit erinnern und ihr zeigen, dass sie mit mir glücklicher sein könnte. Es ist der Versuch ihr zu sagen, dass ich weiß, dass sie kaputt geht und wie sehr mir das weh tut. Es gibt leider viele Menschen, die in ungesunden Beziehungen gefangen sind und es ist wahnsinnig schwer das anzusprechen. Es hat mich auch viel Zeit und Mut gekostet, mir ‚Crawling’ quasi von der Seele zu schreiben. Ursprünglich war der Song eine Klavierballade, aber beim Schreiben überkam mich ein so überwältigendes Gefühl von Wut, dass ich es am Klavier nicht mehr transportieren konnte. Ich musste diesen ‚Ausbruch’ im Chorus unbedingt in dröhnende Drums und kraftvolle Chöre verpacken, um die Emotion am Ende genauso rüberzubringen, wie ich sie gefühlt habe.“

Typisch Malik Harris wird der Song von einem Film begleitet, der das Genre Musikvideo definitiv sprengt. Konsequenterweise mit derselben Protagonistin wie in „Home“, erzählen hautnahe Close-ups und ein dramatisches Finale, wie äußerlich leise und gleichzeitig ohrenbetäubend eine solche Beziehung sein kann. Und wie das alles ausgehen könnte, wenn man sich nicht rechtzeitig befreit…

Presse: Promotion-Werft Ammann und Düßler GbR


Cheap Cuts feat. Pete Wentz

Cheap Cuts – das sind Jonny Harris (“Waiting All Night“ / Rudimental) und Jack Leonard (Teil von UNKLE und kollaborierte u.a. mit QOTSA, Mick Jones und Michael Kiwanuka).

Ihre erste Single „Check Your Phone“ ist wohl als eine sozialkritische Satire auf unsere Smartphone-Abhängigkeit und deren Symptome zu sehen. Pete Wentz (Fall Out Boy) war so begeistert von dem Song, dass er dem Text seine eigene Note gab und so die Lead-Version des Songs ins Leben rief.

Cheap Cuts wollen nicht so recht in eine Schublade passen, die Einflüsse von The Streets, DJ Shadow, Gorillaz, Basement Jaxx, The Velvet Underground bis hin zu LCD Soundsystem sind jedoch zu hören.

Presse: WE SHARE A LOT


Alec Benjamin

Alec Benjamin hat einen neuen Song veröffentlicht, der von den aktuellen Geschehnissen inspiriert ist: „Six Feet Apart”. Der jüngste Track des Platin-Künstlers folgt auf die Lead-Single „Oh My God” von seinem kommenden Debütalbum These Two Windows, das am 29. Mai erscheint. Der Songwriter teilte den Song vergangene Woche zunächst über die sozialen Medien mit der Welt, nachdem er ihn komplett über FaceTime geschrieben und produziert hatte. Menschen rund um die Welt reagierten augenblicklich auf den Song und bescherten dem Demo über 750.000 Millionen Streams bei YouTube. Ein Lyric Video der offiziellen Version gibt es hier zu sehen.

Benjamin, der den Track in seinem Elternhaus in Quarantäne schrieb, sagt über „Six Feet Apart“: „Ich schrieb diesen Song über das Social Distancing und das Gefühl von Isolation. Ich wollte die Menschen wissen lassen, dass sie nicht allein sind!“

Aktuell spielt Benjamin seine allererste virtuelle Tour, die These Two Windows Livestream Tour mit Stops bei Amazon Music x Twitch Stream Aid, Urban Outfitters (bei Instagram), Levi’s 5:01 LIVE (bei Instagram), Billboard Sessions (bei Facebook Live), gefolgt von weiteren hochkarätigen Auftritten bei tmrw magazine (bei Instagram) und Ladygunn (bei Instagram). Darüber hinaus macht die Tour bei über 30 Pop- und Hot AC Radiosendern quer durch die USA Halt. Weitere Termine werden noch bekannt gegeben. Alec hatte über seine Socials bekannt gegeben, dass seine Nordamerika-Headlinertour, die eigentlich diesen Monat beginnen sollte, in den Herbst verschoben wird und er stattdessen Musik in die Wohnzimmer von Fans überall auf der Welt bringt. Seinen Fans wünschte er derweil: „stay safe + healthy out there.”

Zuletzt spielte Alec Benjamin eine gewaltige UK-Arenatour an der Seite von Lewis Capaldi, die allerorten ausverkauft war, darunter zwei Abende in der berühmten SS Arena in Wembley. Im Oktober wird der gefeierte Singer-Songwriter seine Debüt-Performances bei den neu angesetzten Coachella-Terminen absolvieren.

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Binta

Das Live-Singen ist ein untrennbarer Teil von Binta. Für die Hamburger Sängerin ist es daher wichtig, ihre Songs auch akustisch erleben und performen zu können. Sei es bei ihren Soloauftritten, im präzisen A Capella-Gesang oder beim expressiven Gospel – Musik organisch zu transportieren bringt immer neue emotionale und stimmliche Facetten zum Vorschein.

Für die akustische Umsetzung ihrer Single „Hey Hey“ hat sich Binta mit Freunden zusammengeschlossen, mit denen sie schon seit mehreren Jahren Auftritte oder kleine Sessions spielt. Bei den ersten Proben war schnell klar, dass die akustische Version von „Hey Hey“ einen ganz bestimmten Charme hat, der durch seine besondere Intimität überzeugt.

„Hey Hey“ ist eine Mischung aus einer Beschwerde an das heutige Datingleben mit Tinder und Co., und einem Aufruf zum Chillen. Es muss nicht immer alles sofort entschieden oder optimiert werden. Das Gras ist nicht immer grüner auf der anderen Seite und nein, wir sind nicht perfekt und werden es auch niemals sein.

Binta dazu: „Ich hatte schon oft Gespräche mit meinen Freunden, die sich, genau wie ich, manchmal in dem Liebeswahnsinn von heute verlieren. In unserer täglichen Reizüberflutung finde ich es wichtig, sich zu bremsen. Irgendwann und irgendwie finden wir schon die richtige Person für unser Leben.“

Darko, der den Song produziert hat, hatte von Anfang an ein sehr feines Gespür für passende Beats zu Bintas Texten und Melodien. Hier und da lassen sich karibische, brasilianische Klänge und Afro-Rhythmen finden, die der Single ihren eigenen Sound verleihen.

Presse: Promotion-Werft Ammann und Düßler GbR


Ben Galler

Nach der Veröffentlichung seines Debüt-Albums „niemand liebt keinen“ im März 2018 macht sich Ben in einem Wohnmobil auf nach Norden und wird Zeuge des Klimawandels: 34°C in der Arktis und Küsten voller Plastik.
Der Winter an der russischen Grenze in Nordnorwegen und Bens Eindrücke von der Arbeit auf einer Huskyfarm und in einer Fischfabrik inspirieren ihn zu neuen Songs. Egal, wie weit sich Ben dabei von der vermeintlichen „Zivilisation“ entfernt, begleiteten ihn doch deren Fußabdrücke einer aus dem Gleichgewicht geratenen Natur.

Als es mit geschärftem Blick im September 2018 zurück nach Hamburg geht, entstehen die ersten neuen Songs: Die Figur des „Strandläufers“ wird dabei zum Leitmotiv. Der Strandläufer, zum einen als Bens Alter Ego und zum anderen als ganz reales Tier (aus der Gattung der Zugvögel), ist Kundschafter und Späher zugleich, der sich jeweils weit in die Welt des Nordens hinaus traut und doch immer wieder mit neuen Erkenntnissen zurückkehrt.

Die erste Singleauskopplung des neuen Albums heißt „Hier & Jetzt“ und prophezeit hellsichtig eine Situation, wie wir sie aktuell durch die globale Verbreitung des Coronavirus und seine Auswirkung auf unsere Art zu leben und zu denken, erfahren.

Weitere Auskopplungen mit einem weitaus rockigeren Sound als noch auf dem Debüt-Album und ungeduldig fordernden Texten sind im Laufe des Jahres zu erwarten. Anfang 2021 werden diese in die Veröffentlichung des Albums (AT: Strandläufer) münden.

Mit einem neuem Line-Up von ebenfalls weit gereisten Musikern an der Seite lassen sich Sound und Inhalte des neuen Werkes ideal umsetzen: An den Drums befindet sich Marco Moeller (Santiano, Boy), den Bass bedient Tom Baetzel (Nervling, Albert Hammond) und an der Gitarre hören wir Sebastian Treu (Lotto King Karl, Hamburger Perlen). Treu zeichnet auch zusammen mit dem Produzenten und Filmkomponisten Eike Ebbel Groenewold (Ion Ichy Raumpilot, Tatort) und dem Produzenten Daniel Bongard (Heinz Rudolf Kunze, Keimzeit, Rocko Schamoni) für die Produktion verantwortlich.

Presse: Promotion-Werft Ammann und Düßler GbR


Matthias Schweighöfer

Aus dezent gespielten Akustikgitarrensaiten und kaum erahnbaren Streichern schält sich eine Stimme heraus, bricht beinahe weg, fängt sich schließlich und ist dann ganz da: „Beeil dich nicht / wir haben Zeit / woanders geht‘s genauso schnell vorbei.“ Die Stimme gehört Matthias Schweighöfer und die Zeilen stammen aus seiner neuen Single „Zeit“.

Ein Lied, das vom Festhalten und Loslassen handelt. Vom Nebeneinanderliegen und vom Miteinanderfliegen. Vom gemeinsamen Altwerden. Entstanden ist das Stück vor einem guten Dreivierteljahr in einem Hotelzimmer im Nirgendwo, wo Matthias Schweighöfer gemeinsam mit Songwriter und Executive Producer Nisse an ersten Skizzen für sein zweites Album arbeitet.

„Während der Session habe ich Matthias immer wieder davon erzählt, dass in den nächsten Tagen noch mein guter Freund Farsad vorbeikommt, um ein bisschen mit uns an neuen Texten zu schreiben“, erzählt Nisse von der Entstehung des Songs. „Was Matthias zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Farsad nennt sich als Musiker Fayzen und hat mit ‚‘Rosarot‘ eines der absoluten Lieblingslieder von ihm geschrieben. Als genau dieser Fayzen plötzlich im Raum stand, ist Matthias komplett ausgeflippt.“ Nur logisch, dass die beiden sich auf Anhieb verstehen.

See Also

Innerhalb eine Stunde ist da nicht nur ein Text, sondern gleich auch die Musik zu „Zeit“. Schnell und rough – genau die Atmosphäre eines ersten Songs von zwei Leuten, die sich durch die Kenntnis der gegenseitigen Werke praktisch schon ewig kennen und schätzen. In Zusammenarbeit mit Arne Schuhmann und Josef Bach wird aus dem Stück schließlich der erste Track des neuen Albums „Hobby“ von Matthias Schweighöfer, welches im Sommer 2020 erscheinen wird.

„Zeit“ entspricht dabei ganz dem Geist des neuen Albums: Weil er zeigt, was passiert, wenn Menschen, die sich mögen und schätzen, mit Hilfe der Musik als Brücke an ganz besondere Orte gelangen.

Presse: Promotion-Werft Ammann und Düßler GbR


Sam Johnson

Sam Johnson ist ein britischer Singer-/Songwriter, der jetzt seine neue Single „World Gone Mad“ veröffentlicht hat. Inspiriert wurde der Song (wie der Titel schon andeutet) durch die Zeit, in der wir uns gerade befinden: Klimawandel, soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Spaltung und nicht zuletzt das allgegenwärtige Corona-Virus, das in wenigen Wochen den gesamten Globus zum Stillstand gebracht hat. Diese Stimmung hat Sam Johnson auf seiner kommenden EP „Are We There Yet?“ verarbeitet, zu der es nun mit „World Gone Mad“ den ersten Vorboten gibt,

Schon mit seiner Debüt-EP „Eastcote“ hat der aus dem idyllischen Kleinstädtchen Oswestry in den wildromantischen West Midlands stammende Sänger und Musiker im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Kein Wunder, ist Sam Johnson doch über mehrere Ecken mit Shoegaze-Ikone Kevin Shields von My Bloody Valentine verwandt, der ihm zu Weihnachten seinen ersten Studioaufenthalt schenkte und ihm seither auch als Mentor mit Rat und Tat zur Seite steht. Und auch als charismatischer Live-Performer hat er sich einen sehr guten Namen erarbeitet und hat im vergangenen Jahr Acts wie Jade Bird und Emily Burns supportet. Mit seiner kommenden „Are We There Yet?“-EP veröffentlicht der mittlerweile in London beheimatete Musiker nun eine Songsammlung, die aktueller nicht sein könnte: Sam Johnson verhandelt in seinen nachdenklichen Stücken persönliche Erlebnisse wie den frühen Tod seines Vaters ebenso, wie komplexe soziale Fragen, auf die die Menschheit in naher Zukunft völlig neue Antworten wird finden müssen.

So wie auf dem Song „World Gone Mad“, den Sam Johnson als direkte Reaktion auf die Corona-Pandemie komponierte. Mit seinem reduzierten Indie-Folk-Sound irgendwo zwischen George Ezra, Bon Iver und Bob Dylan erzählt der Musiker in berührenden Bildern von dunklen Zeiten, aber auch vom Licht am Ende des Tunnels.

Presse: Marketing Labs a division of Universal Music GmbH


I-Fire

Mit ihrer Musik begeistern I-FIRE seit 2005 Tausende. Ob in schweißtriefenden Clubs oder auf sonnengefluteten Festivalbühnen in Deutschland und darüber hinaus, ob vor 10 oder vor 10.000 Leuten: Die drei Sänger und sechs Instrumentalisten sorgen auf der Bühne für ein derartig üppiges Brett, dass die Grenze zwischen gediegenem Reggae und übertriebenem Abriss verschwimmt. Fett und energiegeladen, tight und immer mit Ohrwurm-Gefahr – wer die Platten mag, wird die Liveshows lieben.

Auf dem neuen Longplayer „Spiel mit dem Feuer“ ist es I-FIRE wie selten zuvor gelungen, ihren mitreißenden und abwechslungsreichen Sound optimal in Szene zu setzen. Mit den neuen Tunes servieren die neun Hamburger einerseits in Perfektion den deutschsprachigen Roots-Reggae-Sound, den viele an der Band so lieben. Andererseits haben sie dabei aber auch immer die tanzende Meute in der Dancehall im Visier. Nicht zuletzt durch die belebenden Impulse der vier neuen Bandmitglieder klingt das neue Werk dabei musikalisch reifer und gleichzeitig fresh wie nie.

„Wir haben uns Anfang 2019 gefragt, wo die Reise hingehen soll“, so Robert “Raw” Schlepper. Der Sänger mit den bodenlangen Dreads ist für seinen variablen Bariton und seine eskalative Bühnenpräsenz bekannt. „Schnell war klar: Wir greifen erneut an. Das neue Album bereiten wir deshalb intensiver und durchdachter vor, als die vorherigen drei.“

Presse: Promotion-Werft Ammann und Düßler GbR


Ira Atari

Ira Atari hat ein paar turbulente Jahre hinter sich. Nach Panikattacken, Schlaflosigkeit und einer Trennung von Bandmate und Lebensgefährte Bernhard ist sie nun wieder solo unterwegs. Mit Bernhard bleibt eine wundervolle Freundschaft bestehen und er hat auch den Beat zu Iras neuem Song beigesteuert. Ira fasst Boden unter den Füßen, sie datet wieder und strotzt nur so vor Energie! Und das hört man dem neuen Song auch in jeder Faser an.

„Berlin Berlin“ klingt so, wie Electropunk in seiner Hochzeit geklungen hat. Die Texte sind emotional, ehrlich und lassen dem Hörer den Freiraum für eigene Assoziationen. Zusammen mit der tanzbaren Musik ist „Berlin Berlin“ eine fesselnde Mischung, die unweigerlich im Kopf hängen bleibt. „My name is Ira“ lässt grüßen. Wir feiern’s!

Presse: Audiolith International GmbH


Selah Sue

Nach einer Pause von 5 Jahren kehrt die belgische Singer-Songwriterin Selah Sue zurück, um ihre brandneue 5-Track-EP vorzustellen: „Beedroom“-EP. Ihre Stimme ist immer noch tief und köstlich heiser und ihr goldenes Haar steht immer noch wie eine Krone auf ihrem Kopf, aber etwas hat sich geändert.

Dieses Projekt, das am Tag nach der Geburt ihres ersten Kindes entstand, fühlt sich intimer an als je zuvor. Geschrieben in ihrem Schlafzimmer, taucht es uns in das euphorische Gefühl der Freude der zur Mutter gewordenen Künstlerin ein. Es ist ebenfalls ambitionierter, da wir Selah Sue zum ersten Mal in ihrer Karriere an der Seite des englischen Produzenten Kwes (Kelela, Solange, Tirzah) ihre eigenen Songs produzieren sehen. Selah Sue bringt 5 Titel zur Welt, die sowohl leuchtend als auch introspektiv sind.

Die neue Single „You“ ist eine Ode an die absolute Liebe, die sie für ihre beiden Kinder empfindet und die in dem begleitenden Video wunderbar zum Ausdruck kommt. Das verträumte Lied beginnt mit einer eindringlichen Harmonie, die von einer fröhlichen Grundlinie getragen wird und durch die Wiederholung der Worte „You are all I need, you are all I want“ jeden in den Bann zieht.

Presse: Beats International


In Extremo

Um die Wartezeit aufs neue Album zu verkürzen veröffentlichen In Extremo heute einen weiteren Track aus dem neuen Album „Kompass Zur Sonne“.

Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zu mehreren Top-10- und drei Nr.-1-Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album „Kompass zur Sonne“ zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo!

Das neue Album „Kompass zur Sonne“ wird als Standard-CD und auf Vinyl (Doppel-LP auf 180 g) veröffentlicht sowie auch als „Deluxe Edition“ im Hardcover-Book mit zwei weiteren Tracks und als „Fan Box“ (Deluxe Edition plus Merchandise-Items). Als erste Single wurde der Song „Troja“ am 30. Januar ausgekoppelt, pünktlich zum Pre-Order-Start für das neue Album. Das Video dazu wurde in Berlin-Schöneweide unter der Regie von Jörn Heitmann (u.a. Rammstein, Die Toten Hosen) gedreht und beeindruckt mit bildgewaltiger Sozialkritik.

Mindestens ebenso bild- sowie ton- und pyrogewaltig wird der große Geburtstag mit Fans, Wegbegleitern und Freunden gefeiert: Neues Album, ausgiebige Tour und legendäre Burgentour-Termine in Deutschland und der Schweiz. Und die Fans können sich auch auf so einige weitere Überraschungen rund um das Vierteljahrhundert ihrer Lieblingsband freuen.

Presse: ANOTHER DIMENSION PR AGENTUR


Scroll To Top