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Neu auf dem Videomarkt #181

Neu auf dem Videomarkt #181

Die Hitzewelle bringt das Land zum Schwitzen und auf der faulen Haut liegen. Mit diesen brandheißen Musikvideos versüßen wir euch die letzten Wochenendstunden.

Soeckers

Schon bald erscheint ihr Debütalbum „Kopfkarussell“ (VÖ 25.09.20). Bevor es jedoch soweit ist, präsentieren Soeckers heute mit leichter Verspätung den Clip zur vierten Single „Gute alte Zeit“.

Warum das Video zum Track erst jetzt erscheint, ist eine etwas längere Geschichte: Zum Videodreh lud die Band Fans, Freunde und Freundesfreunde in eine WG ein, wo das Wohnzimmer kurzerhand zum Club umgebaut wurde. Mit viel Bier. Irgendwas lief aus dem Ruder und so endete der Abend mit einem Meer an Blaulichtern auf der Strasse, großem Polizeiaufgebot und beschlagnahmten Videomaterial.

Nach einem langwierigen juristischen Schlagabtausch bekam die Band nun kürzlich endlich wieder den Großteil des Materials zurück. Im fertigen Video lässt sich nun ab sofort die Entwicklungen des Abends nacherleben…

Tkay Maidza

Passend zum Release des zweiten Teils ihrer EP-Trilogie „Last Year Was Weird, Vol. 2“, erscheint die neue Single „You Sad“ der australischen Newcomerin Tkay Maidza. Der Großteil der neuen EP ist in Zusammenarbeit mit Dan Farber (Lizzo / Dizzee Rascal) entstanden!

Schon mit ihrer 4AD-Debüt-Single „Shook“ sorgte die in Simbabwe geborene Wahl-Australierin Tkay Maidza für Lobeshymnen von NPR, über Pitchfork und The FADER! Mit dem ersten Teil der EP-Trilogie etablierte sich Tkay als wandelbare, wie höchst spannende Stimme im Rap-und Hip-Hop-Game.

LEA & Rhodes

Nachdem LEA bereits eine Filtr Session mit RHODES zu seinem Song „I’m not ok“ gedreht hat, folgt nun eine zu LEAs Song „Okay“. Jetzt mag dem einen oder anderen auffallen, warum genau diese Songs der beiden ausgewählt wurden, denn nicht nur die Titel sind verwandt auch haben die Lieder eine ähnliche Botschaft.

Annama

Die Hamburger Künstlerin Annama veröffentlicht mit „Bitte tu mit weh“ die vierte Single aus ihrem Debütalbum „Track Nr. 12“, das am 28. August erscheint. Thematisch als auch klanglich erhalten wir in „Bitte tu mir weh“ ganz neue Töne von Annama. Es wird ein Stück weit persönlicher und emotionaler. Der Sound ist weicher, ruhiger und erinnert an Chanson. Annamas Stimme bewegt sich fast tänzerisch durch den Song.

„Bitte tu mir weh“ erzählt von der Schwierigkeit, sich zu lösen, weil es das einzig Richtige ist, und es doch nicht zu können. Einen emotionalen Schmerz immer wieder in Kauf zu nehmen, nur um weiterhin am Leben des anderen teilzunehmen und in irgendeiner Form noch eine Rolle zu spielen.

Mother’s Cake

„Love Your Smell“ ist nach „Crystals in the Sky“ und „Toxic Brother“ die dritte Singleausklopplung aus dem kommenden Album „CYBERFUNK!“, das am 18. September via Membran erscheinen wird.

Ein Track, der in eine Zeit zurückversetzt, als es noch keine modernen Aufnahmetechniken gab und alles in einem mehr oder weniger provisorischen Studio live eingespielt wurde. Er erzählt von der Liebesgeschichte, die man kennt und haben will. Eine nie enden wollende Zuneigung, ein ewiges Mantra das immer gut auszugehen scheint, immer im Hintergrund, aber dort entfaltet es seine Magie. „I Love Your Smell“ der Geruch von Freiheit, Liebe und Ungezwungenheit.

Tame Impala

Kevin Parker alias Tame Impala veröffentlicht das offizielle Musikvideo zu „Is It True“. Der Clip beschwört die Visuals herauf, die auch in den Live-Sets von Tame Impala zu sehen sind. The Slow Rush, das vierte Album von Parker, wurde im Februar veröffentlicht. Damit erreichte er seine zweite Nr. 1 in Australien, sein bisher erfolgreichstes Album sowohl in den USA als auch in Großbritannien und zusätzlich 14 Top-10-Chartplatzierungen weltweit.

Sea Girls

Am 14. August erscheint das Debütalbum „Open Up Your Head“ von Sea Girls. Um die Wartezeit bis zum Album-Release noch ein wenig zu verkürzen, haben die vier Jungs aus England mit ihrer neuen Single „Forever“ jetzt einen weiteren Vorboten veröffentlicht. Die neue Single ist eine wahre Festival-Hymne, die quasi danach schreit vor einem großen Publikum live gespielt zu werden.

Frontmann Henry erzählt: “Playing ‘Forever feels incredible. It kinda carries you and feels super important and I love singing that last line – ‘I’m never gonna live forever and I don’t want to!’ One of the first times we played it was in Manchester, and I remember singing the chorus standing on a speaker stack just thinking in that moment: we’re in the best band in the world. It’s pretty cool when a song makes you feel like that.”

Das Video für „Forever“ wurde von Regisseur Daniel Broadley in London gedreht und hält die Stimmung einer Band fest, die erstmals nach dem Lockdown wieder gemeinsam live spielen kann.

CATT

Mit ihrer aktuellen Single “Willow Tree” lädt CATT uns ein zum Tanz im nächtlichen Garten – ein Pop-Song voll schwebender Leichtigkeit und sommerlicher Lebensfreude! CATT lässt Klavier und beschwingte Percussion den Weg zu einer alten Weide im dunklen Garten beleuchten. Verspielt und überraschend szenisch bebildert die Multiinstrumentalistin ihre Vision einer zeitlosen Nachtidylle.

„Willow Tree“ ist CATTs zweite Single-Veröffentlichung seit ihrer EP „Moon“ und bereichert ihr Klanguniversum um ein tanzbares Stück laue Sommernacht.

Bikini Beach

Am 11.09.2020 erscheint mit „Atoll“ das fünfte Album von Bikini Beach auf La Pochette Surprise Records. Nach der Ende Juni veröffentlichten ersten Vorab-Single „Stay At Home“ hat die Band mit „Cravings“ und dem dazugehörigen Video nun einen weiteren Vorgeschmack auf diese Platte präsentiert.

Trotz ihres bereits umfangreichen Back-Catalogues stellt die neue Single „Cravings“ ein Novum in der Bandhistorie von Bikini Beach dar: Denn es ist der erste Song, in der die Bassistin Lotti die Lead Vocals übernommen hat. Im Video des wunderbar rumpelnden und brummenden Garage-Fuzz-Songs performt die Band vor bewusstseinserweiternden Visuals, die von Shows aus der Psychedelic-Hochphase der späten 60s und frühen 70s stibitzt sein könnten.

HEY, KING!

Vor Kurzem kündigte ANTI-Records mit HEY, KING! das neuste Signing an, ein von BEN HARPER produziertes Album ist für 2021 eingeplant. Das Indie-Rock-Duo präsentiert nun mit „Half Alive“ einen neuen Song sowie einen selbstgedrehten Videoclip.

HEY, KING!, bestehen aus der Songwriterin, Sängerin und Multiinstrumentalistin Natalie London und ihrer Partnerin, der Sängerin und Percussionistin Taylor Plecity.

“‘Half Alive’ is the first song Ben Harper and I disagreed on the title for. I wanted to call it “sex song”, sagt London. “I still insist on calling it that on stage to the embarrassment of my mom when she’s in the audience.”

Hello Forever

Das Debütalbum (VÖ: 02.10.) der Band mit dem freundlichen Namen Hello Forever entstand im kalifornischen Topanga. Topanga war schon immer eine Art kreativer Fluchtpunkt für Künstler, die in der Abgeschiedenheit nach Inspirationen und Liebe suchten. Hier, wo „Whatever It Is“ aufgenommen wurde, nahm auch schon Neil Young „After the Gold Rush“ auf oder schrieb Captain Beefheart Songs für sein Album „Trout Mask Replica“.

Die Gegend ist außerdem bekannt für die Nudisten-Kommune Sandstone Retreat, in der zu ihren Hochzeiten auch Sammy Davis Jr. häufiger zu Gast war. Genau hier leben auch die Mitglieder von Hello Forever und fanden dort ihren Sound, der natürlich an die großen musikalischen Zeiten dieses wunderschönen Landstrichs erinnern: den Beach Boys, Neil Young und natürlich auch den Beatles (auch wenn sie nie da waren).

See Also


Mit „Everything Is So Hard“ gibt es nun einen weiteren Vorgeschmack.

Y2K ft. JoJo

Der Recording Artist und Multi-Genre-Produzent Y2K hat seinen neusten Track „Damage Is Done“ veröffentlicht. Unterstützt wird er von der preisgekrönten Sängerin und Songwriterin JoJo. Der mitreißende, poppig geschnürte Track bietet JoJos unverwechselbaren Gesang gepaart mit Y2Ks glatter Produktion.

Außerdem haben Y2K und JoJo zeitgleich ein offizielles Musikvideo veröffentlicht. Unter der Regie von Morgan Freed, der auch bei dem Musikvideo zu Y2Ks Hit „Lalala“ Regie führte, findet das Bladerunner-artige Video Y2K und JoJo in einer dystopischen Zukunft als fühlende Roboter, die kämpfen sollen und sich am Ende verlieben.

Von Y2K heißt es: „Popmusik ist extrem gut, und ich wollte schon immer in diesem Genre arbeiten. Es fühlt sich so großartig an, mit so wenigen Klängen viel zu tun. Ich bin begeistert, dass ich die Möglichkeit habe, einen Song in dieser Welt zu veröffentlichen, besonders mit einem so ikonischen Künstler wie JoJo. Es ist so anders als das, was ich bisher veröffentlicht habe, und es ist sehr erfrischend für mich!“

Pudeldame

Pudeldame, das Quartett um Schauspieler Jonas Nay (u.a. Deutschland 83), eckt wieder an. Nach ihrem alternativen und surrealen „Corona-Song“ Zampano veröffentlichen Pudeldame heute ihre fünfte Single „Berlin Midde“ samt Musikvideo.

Sie nennen ihren Stil „Postmodern Lollipop“. Das neue Musikvideo, irgendwo zwischen Dada und Fashion-Shooting, schafft es, neben den Bandmitgliedern ein Fahrrad und eine aufblasbare Big Banana zum Kunstobjekt zu machen.

Man sollte sich vom Text nicht aufs Glatteis (oder die Bananenschale) führen lassen. Dies ist kein Anti-Berlin Song. Der Text, der zum größten Teil auf tatsächlich protokollierten Gesprächen basiert, zeichnet den Traum vom Kosmopoliten-Dasein und imaginiert einen Neu-Berliner, der versucht, sich den selbsternannten Visionären und Futuristen der Großstadt anzunähern – kultiviert, gebildet und voller großer Pläne. Er scheitert (natürlich). Das gehört dazu.

Kraków Loves Adana

Bereits Anfang des Jahres haben Kraków Loves Adana erste Details zu ihrem fünften Album „Darkest Dreams“ bekannt gegeben. Mit dem 25. September steht nun auch das Releasedatum für das insgesamt zehn Songs umfassende Album fest, das via Italians Do It Better erscheinen wird.

Mit „Don’t Ask Why“ teilt das Hamburger Duo heute die zweite Single inklusive Video – Regie führte die Band erneut selbst.

Aidan Knight

Am 28.08. erscheint das neue, selbstbetitelte Album des kanadischen Songwriters.Es ist bereits sein viertes Werk und die erste Veröffentlichung seit seinem überaus erfolgreichen Vorgänger „EACH OTHER“ von 2016. Stilistisch darf man ihn – bleibt man seiner Heimat Kanada treu – irgendwo in der Ecke Andy Shauf, John Southworth, Dan Mangan ansiedeln. Musik also, die zwischen den Polen Indie Rock – Folk – Singer Songwriter pendelt und von den meist autobiographischen Texten geformt wird.

Mit „Veni Vidi Vici“ veröffentlicht er nun seine letzte Vorabsingle.

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