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Neu auf dem Videomarkt #186

Neu auf dem Videomarkt #186

Montag. Kalt. Regen. Zeit, sich einzukuscheln und eine Runde auf dem Videomarkt vorbeizuschauen, oder? Wir haben die wärmensten Videos für euch!

Tash Sultana

Mit „Greed“ und „Pretty Lady“ sind bislang zwei Vorab-Singles aus dem mit Spannung erwarteten zweiten Album des australischen Musikphänomens Tash Sultana erschienen. Anfang September enthüllte das Multi-Instrumentalist-Talent nicht nur, dass das Zweitwerk auf den Namen „Terra Firma“ hören wird – sondern koppelte auch die Single „Beyond The Pine“ aus. Nun gibt es dazu auch ein passendes Musikvideo.

Über den Hintergrund des Songs hat Tash folgendes verraten: „A little bit of a slower, softer approach to a message from within, ‚Beyond The Pine‘ is about finding solace in nature and realizing the depth of your relationship when you find your one.

Ava Vegas

Die Berliner Songwriterin Ava Vegas veröffentlicht  mit „More Tomorrow Than Yesterday“ ihre neueste Single aus dem am 13. November erscheinenden Debütalbum „Ava Vegas“. Produziert wurde der Song von Johannes Weber (Jungstötter), Arnar Guðjónsson und Ava Vegas selbst.

DJ Alok ft. Ilkay Sencan & Tove Lo

Der brasilianische Superstar-DJ Alok hat sich für sein neue Single „Don’t Say Goodbye“ mit dem türkischen Produzenten Ilkay Sencan und Popsensation Tove Lo zusammengetan.

Dabei wird der Song von Tove Lo’s euphorischen Vocals angeführt, wobei sich ihre ätherischen Melodien quasi fließend über die strukturierten Beats von Alok und Ilkay legen. „Don’t Say Goodbye“ widersetzt sich jeglichen Beschränkungen und transportiert die Hörer*innen direkt auf den Dancefloor. Ausgestattet mit allen notwendigen Zutaten für eine globale Sensation.

Róisín Murphy

Die Veröffentlichung von Róisín Murphys lang ersehntem fünften Album „Róisín Machine“ steht kurz bevor und nun hat Murphy das auf Ibiza gedrehte Video zu „Something More“ enthüllt. Es ist Teil einer ganzen Reihe von innovativen „Live At Home“ Videos, die in den letzten Monaten entstanden sind. In „Something More“ folgt ihr die Kamera auf ihrem Weg durch die Pracht einer leeren italienischen Villa, bevor sie schlussendlich in den Pool eintaucht.

blackbear

blackbear veröffentlicht das offizielle Musikvideo zu „smile again“. Eine melancholische Single die von Liebeskummer handelt und der Angst, nie wieder Lachen zu können. Passend dazu zeigt das Video Rückblenden an die Zeit zu zweit und einen traurigen blackbear, der im Bett Gitarre spielt.

Minimal Schlager

Das in London und Berlin ansässige Geschwister-Duo Minimal Schlager kehren mit ihrer zweiten Single „FMB“ auf Duchess Box Records zurück.

Trockene, pulsierende Beats, brutal ehrliche Lyrics und ätherische Vocals – es ist schwer, sich nicht wie ein Charakter in einer David Lynch-Serie vorzukommen, wenn man Minimal Schlager hört.

Bei dem Video hat Oscar Valentine Regie geführt. Es wurde in Locations wie der berühmt-berüchtigten 8MM Bar gedreht; einige der Stammgäste (und ein wenig schwarze Magie) gibt es auch zu sehen.

Circa Waves

Die Liverpooler Band Circa Waves und Alfie Templeman teilen das Video zur neuen, gemeinsamen Single “Lemonade”, die bereits Anfang September über Prolifica erschienen ist! Für das Videomaterial zeigen sich Bousher & Gee verantwortlich, mit denen bereits in Zusammenarbeit die Videos zu “Sad Happy” und “Jacqueline” entstanden sind.

Das bunte Video spielt mit einer farblich abgestimmten 60er-Jahre Ästhetik, in der die Protagonisten in grellen Anzügen performen und bietet so eine lebendige, visuelle Begleitung des Songs, der sich thematisch mit den Begriffen Eskapismus und Optimismus zu Krisenzeiten auseinandersetzt.

Rico Nasty

Die 23-jährige, amerikanische “Sugar Trap Queen” Rico Nasty hat ein bewegtes Leben hinter sich und steht nach diversen Mixtapes und EPs an der Schwelle zum großen Durchbruch. Nachdem sie kürzlich ihre Single “IPHONE” vorlegte und damit ihr kommendes Album “Nightmare Vacation” ankündigte, enthüllte sie letzte Woche mit einem handgeschriebenen Brief an ihre Fans ihre neueste Single “Own It” – ein weiterer Ohren- und Augenschmaus, der ein vielversprechender Vorreiter zu ihrem kommenden Album ist.

Steve Wilson

Steven Wilsons sechstes Album (neues VÖ: 29.01.21)  ist eine Erkundungsreise in den menschlichen Verstand in Zeiten des Internets. Während er sich auf „To The Bone“ (2017) mit den Problemen von Post-Wahrheiten und Fake News auseinandersetzte, nimmt Wilson die Hörerinnen und Hörer auf „The Future Bites“ mit in eine Welt der Süchte des 21. Jahrhunderts.

Es ist ein Ort, an dem beständig und ganz öffentlich mit den Auswirkungen aufkommender Technologien auf unser Leben experimentiert wird und an dem Klicks und Tiks wichtiger geworden sind als menschliche Interaktion.

Die zweite Single „Eminent Sleaze“, eine gänzlich unethische Life Lesson auf einem dunklen Funk-Stück mit Ohrwurm-Garantie.

Sunflower Bean

Die Zeiten sind weiterhin unsicher. Da ist es überaus tröstend, dass zumindest auf ein paar Dinge Verlass ist. Sunflower Bean zum Beispiel: Nachdem sie 2018 ihr zweites Album „Twentytwo In Blue“ veröffentlichten und 2019 mit der EP „King Of The Dudes“ nachlegten, erscheint auch 2020 Musik des Trios aus New York City.  So zum Beispiel die neue Single „Moment In The Sun“.

Zu dem Song haben sich Sunflower Bean selbst wie folgt geäußert: “‘Moment In The Sun’ is about finally recognizing what is important in one’s life, the people you decide to spend it with. All of these things we distract ourselves with, the never-ending mountain of career climbing, the pursuit of financial success, and the hope that after all that trying you could finally be cool. All of that is meaningless in comparison to one great day, hour, or moment with someone you really love.”

Olympya

Die Hamburger Band Olympya veröffentlicht mit „Rocky“ ihre zweite Single und setzt ihre von Punk und Neue-Deutsche-Welle geschulte, unterkühlte und elektronische Ästhetik fort. Olympya kombinieren bitterironische Schärfe, politischen Biss und Alltagsbeobachtungen in einer Tradition von Fehlfarben bis Extrabreit.

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In der zweiten Single kämpft sich ein Mobbing-Opfer aus seiner Lebenssituation. Anstatt sich seinem Schicksal zu ergeben, nimmt er sich an Rocky Balboa ein Beispiel und inmitten eines tristen Neubau-Beton-Viertels erwächst hier ein Funke der Hoffnung. Man wird das Gefühl nicht los, dass die Jungs von Olympya in „Rocky“ ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten.

Amy Allen

Sängerin, Songwriterin, Producerin und Multi-Instrumentalistin Amy Allen hat ihren atemberaubenden und zutiefst persönlichen neuen Song „Heaven“ veröffentlicht.

„Seit meiner Jugend kannte ich in meinem Umfeld zwei geliebte Menschen, die mit Sucht zu kämpfen hatten, und im vergangenen Jahr verlor ich sie schließlich. Ich habe nach Leibeskräften versucht, nicht über so etwas Schmerzvolles zu schreiben, doch ich hörte in meinem Kopf wieder und wieder die Zeile ‚You’ve never been to heaven but you got pretty close last night’ und der Song schrieb sich praktisch von allein. Ich realisierte, wie wichtig es ist, diese Geschichten zu teilen, damit die Menschen wissen, dass sie nicht allein sind“, sagt Amy über den neuen Track.

Tune-Yards

Nach ihrem hochgelobten 2018er-Album „I can feel you creep into my private life“, kehren Tune-Yards endlich mit einer neuen Single zurück. „nowhere, man“ handelt davon wie weit unsere Gesellschaft entwickelt ist…oder eben auch nicht, je nachdem aus welcher Perspektive man gerade die Geschichte erzählt.

Über das Video sagt Garbus: The song and the video for ‘nowhere, man’ were created under conditions of feeling squeezed and pushed to the brink — relatively, of course. I wanted to ask, ‚How loudly do I have to shout and sing before I’m heard?‘ And the video asks, too, ‚What am I not hearing?‘ We hope the music brings energy and a strong wind of encouragement to those who are shouting and singing loudly for justice right now.”

Louane

Mit ihrer neuen Single „Poésie Indécise“ verkürzt Louane die Wartezeit auf ihr neues Album „Joie de vivre“. Das offizielle Musikvideo zum Song wurde in der beeindruckenden Kulisse des Museums für Kunst und Gewerbe in der nordfranzösischen Stadt Roubaix gedreht. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Schwimmbad aus den 20er Jahren, die Gestaltung des Bades im Art Déco-Stil des frühen 20. Jahrhunderts wurde weitgehend beibehalten und bietet eine tolle Szenerie für den neuesten Clip der französischen Sängerin.

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