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Neu auf dem Videomarkt #193

Neu auf dem Videomarkt #193

Ihr wisst nicht, was ihr mit all eurer Zeit anfangen sollt, jetzt, wo ihr nicht mehr panisch 24 Stunden täglich CNN schauen müsst? Sanfte Berieselung und garantiert kein „too early to call“ gibts in unserer neusten Ausgabe des Videomarktes.

ENNY

Die im Südosten Londons lebende Rapperin und Sängerin ENNY veröffentlicht heute das Video zu ihrer dritten Single „Peng Black Girls“, das bei The Fader seine Premiere feierte und unter der Regie von Otis Dominique entstand. Es ist sowohl ein künstlerisches Statement als auch ein lebenswichtiger Aufruf zur Einheit und zum Empowerment zwischen schwarzen Frauen auf der ganzen Welt.

Joey Bargeld feat. Hayiti

Joey Bargeld und Haiyti veröffentlichen endlich wieder eine gemeinsame Single „Zu spät“. Aus den Untiefen des Hamburger Rapuntergrunds der frühen 2000er bis an die Spitze der deutschen Hip Hop und Pop Avantgarde: Haiyti und Joey Bargeld sind aus der Szene schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Gemeinsame Songs entstanden bereits 2016 in den Wardenclyffe Studios von Darko Beats und sollten den Anfang einer turbulenten Reise durch die Kneipen Clubs und Keller Studios Europas bedeuten.

Beide entwickelten sich seitdem stetig weiter und es folgten weitere Produktionen u.a. mit Kitschkrieg, Farhot und Asad John. Haiyti und Bargeld brachten ihre Debütalben raus und etablierten sich in der Musikwelt. Jetzt sind sie zurück mit noch mehr Pain. Mehr Liebe und viel mehr Sehnsucht. Die Ängste sind die gleichen, die Hoffnungen auch.

Amy Allen

Amy Allen – Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Multiinstrumentalistin hat sich für ihren neuen Song „What a Time To Be Alive“, mit der gefeierten R&B-Sensation Pink Sweat$ zusammengetan. Auf dem besonders vorausschauenden Stück, das gemeinsam mit Tyler Johnson (Harry Styles, Taylor Swift) geschrieben wurde, sinniert Amy über die Welt, in der wir leben, und über unsere Verantwortung, sie besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.

Amy erklärt: „Dieses Lied ist ein Aufruf zum Handeln und gleichzeitig ein Hilferuf. Es ist ein Lied darüber, was wir den künftigen Generationen hinterlassen werden und es fragt gleichzeitig, was wir tun können, um auch in Zukunft einen schöneren, sichereren und nachhaltigeren Planeten gewährleisten zu können.“

Everyone You Know

Das Brüder-Duo Everyone You Know zählt zu jenen Acts, die man definitiv im Auge behalten sollte. Mit „Let A Little Light In“ veröffentlichen die beiden nun eine euphorisierende neue Single – es ist ihr zweiter Release des Jahres. Mit dem Song, den Rhys Kirkby-Cox und Harvey Kirkby während des Lockdowns schrieben, stellen die beiden einmal mehr ihr Talent unter Beweis, relevante und hochsensible Themen gekonnt aufzugreifen zu können. Ihr Signature Sound? Eine furiose Fusion aus Punk, Nineties-Rave und HipHop.

„Wir haben das Lied auf dem Höhepunkt des Lockdowns geschrieben“, erklären sie. „Zu der Zeit schienen alle ziemlich niedergeschlagen und frustriert über die Umstände zu sein, in denen wir uns befanden, die Leute konnten ihre Freunde und Familie usw. nicht sehen. Deshalb wollten wir eine optimistische Hymne machen, einen Song, der einem ein ‚Alles wird gut‘-Gefühl vermittelt. Darauf haben wir uns im Text konzentriert … die Strophen sind recht melancholisch, aber sobald der Refrain reinkickt, wird der Track zu einer richtigen ‚Feelgood-hands-in-the-air‘-Hymne. Und genau das wollten wir mit diesem Stück erreichen. Wir wollten, dass sich die Menschen wohl fühlen und ihnen ein bisschen Glück und Hoffnung geben.“

Elda

Intime Songtexte zu teilen, gemeinsam von der Schülerband bis auf Festivalbühnen zu gehen und zusammen alles andere für die Musik hinzuschmeißen ist ein krasser Prozess. Man muss sich vollkommen vertrauen und das schweißt zusammen.

Hinter den Songs von Elda stehen zwei Frauen, die nicht bereit sind sich in vorgefertigte Pop Strukturen einzufügen. Seit ihrer Schulzeit rücken sie unbeirrt immer weiter in die Musik Business Welt vor und schaffen Platz für weiblichen, intuitiven und abwechslungsreichen Indie Pop. Sie versuchen gar nicht erst mit einer glitzernden Show zu beeindrucken oder die Ecken abzurunden, die das Songwriting der Band so besonders machen.

mit „8 Meters“ veröffentlichen Elda einen neuen Song samt Musikvideo aus ihrer kommenden EP „Golden Bowl“, die im März 2021 erscheinen wird.

Finn Askew

Finn Askew hat das Video zu seiner aktuellen Punk-Pop-Single „Peach“ veröffentlicht. Nachdem der 19-Jährige bereits letzten Monat das liebevoll animierte Lyric-Video zum Song herausbrachte, zeigt die offizielle Version den typischen Alltag in seiner britischen Heimatstadt Somerset durch Finns eigene Augen.

Hier stellt Finn nicht nur seine besonderen musikalischen Talente unter Beweis, sondern zeigt auch sein Faible für Fashion. Über die Entstehung von „Peach“ sagt Finn: “I remember the day before going to the studio texting Earl Saga and being like, tomorrow we are making a song called Peach and it’s going to be great. This song has been on such a journey and has been in the bank for a while, so i’m just so gassed for it to be finally out”.

Sway Dasafo feat. Idris Elba & Tiggs Da Author

Der in Großbritannien geborene ghanaische Produzent und Künstler Sway Dasafo hat sich mit den langjährigen Freunden Idris Elba und Tiggs Da Author zusammengetan, um den gemeinsamen Track „Be A Champion“ zu veröffentlichen! Mit Hilfe des Osibisa-Gitarristen Kari Bannerman teilen Sway und die Co-Produzenten Mike Kwa6i & Charlie Cook mit „Be A Champion“ einen motivierenden, hymnenartigen Song, der den britischen Hip-Hop und das ghanaische Highlife nahtlos miteinander verbindet.

„One of the key factors that has attributed to my drive-in life has been that from a very young age my mother has always referred to me as a ‚Champion'“, erzählt Sway. „With her name being Beatrice and people calling her Bea for short the idea of ‚Be A Champion‘ is not only a play on words but also a gift to her for her continued encouragement in inspiration“.

Little Big

Hurrikane, Überschemmungen, Waldbrände, die US Wahl, terroristische Angriffe, die Zustände in Geflüchtetenlagern, eine Pandemie – all das und noch viel mehr macht 2020 zu einem der schlimmsten Jahre der jüngeren Geschichte. Das russische Rave-Kollektiv nimmt sich diesem Katastophen-Jahr nun mit einem Song an, der den meisten Menschen aus der Seele sprechen dürfte.

Mit „Suck My Dick 2020“ kehrt der Sound der Band zu einer fröhlichen Hardcore- und Rave-Ästhetik zurück, die ihre internationale Fangemeinde seit jeher begeistert. Obwohl der Song eine ziemlich wütende und hasserfüllte Haltung gegenüber den traurigen Ereignissen einnimmt, die sich weltweit ereignet haben, könnte die Botschaft der Band nicht klarer sein.

Das Musikvideo bringt mehrere Künstler und Freunde der Band wie Tommy Cash, Finch Asozial, Carnage, Oliver Tree und Ghostemane zusammen und verspricht, sich abermals in den umfangreichen Katalog der viralen Hits und zugehörigen Videos der Band einzureihen. Seht das Video nachfolgend.

See Also


The Kid LAROI

Nachdem das letzte Protegé des verstorbenen JUICE WRLD, The Kid Laroi, sich mit seinem im Juli erschienenen Mixtape ‚F*ck Love‘ einen Namen machen konnte, erscheint nun das „F*ck Love Savage“ mit 6 brandneuen Songs. Unter anderem der bereits veröffentlichte Single „So Done“.
Auf dem Repack sind ausserdem auch Marshmello und Machine Gun Kelly vertreten!

Zur Feier des Tages gibt es außerdem ein Musikvideo zu „ALWAYS DO“.

Nada Dew

Eine Geschichte wie aus dem Traum: die 17-jährige Nada Dew hat via submithub dem Berliner Label Duchess Box Records ihre Musik zukommen lassen – und zwar erfolgreich, denn das Label nahm sie kurzerhand unter Vertrag. Voller Ambition und Talent spielt Nada Dew alle Instrumente selbst und nimmt ihre Songs selbst in ihrem Zimmer in der marokkanischen Hauptstadt Rabat auf.

The Dream ist die Debütsingle, beeinflusst von amerikanischen Indieklassikern, Depeche Mode und The Beatles.

SERO

Während sein neues Album „Regen“ immer näher rückt, beglückt uns Sero weiterhin mit erstklassigem Content: In der VEVO-Rounds Session performt der Künstler seinen Fanliebling „So ist es“ und die neuste Single „Untergehen“.

„Es gibt dieses eine Männerbild im Rap: Den Macher, den Macho, der nach Großem strebt. Mit ‚One and Only‘ habe ich den auch bedient. Aber nach und nach haben mich immer öfter Künstler interessiert, die einfach Dinge aussprechen, die wir alle in unserem stillen Kämmerlein denken, aber über die niemand öffentlich redet. Ängste und Zweifel, Sorgen und Sinnkrisen.“

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