Now Reading
Neu auf dem Videomarkt #198

Neu auf dem Videomarkt #198

Die kuschelige Zeit naht! Was kann es da nichts Besseres geben, als mit einem wärmenden Getränk es sich gemütlich zu machen und dabei den neuesten (Video-)Klängen zu lauschen?!

Die Toten Hosen

Als junge Nachwuchsband wissen die Toten Hosen natürlich, dass man manchmal neidlos den hochgeschätzten Veteranen und Vorbildern der Szene den Vortritt lassen muss. Und so freute sich die ganze Band über den unerwarteten Platz-2-Erfolg ihres musikhistorischen Überraschungsprojekts „Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool“ und gratulierte mit AC/DC einer ihrer Lieblingsbands zu Spitzenplatz für ihr neues Album. Eine Woche später schon können sich heute alle Freunde der Beatmusik über die nächste Auskopplung und das dazugehörige Video des aktuellen Hosen-Longplayers freuen. Und was sollen wir sagen: So gut aussehend hat man die Band selten erlebt!

Roadwolf

Ihre mitreißenden Livesets und zahlreiche Samplerbeiträge haben längst für eine treue Fanbase gesorgt – im November 2020 gehen ROADWOLF nun mit ihrem Debutalbum „Unchain the Wolf“ an den Start. Die österreichische Band tobt sich auf ihrem ersten Longplayer mit zehn energiegeladenen Titeln aus, die den Spirit des Classic Heavy Metal beschwören und von denen jeder für sich das Zeug zum Hit mitbringt. Schon mit der ersten Vorab-Single „All Hell is Breaking Loose“ reißen uns die Straßenwölfe von den Sitzen und lieferte einen gewaltigen Teaser auf das frisch veröffentlichte Album ab.

Nun folgte passend zur Album VÖ  das Video zum Titeltrack „Unchain the Wolf“.

You Me At Six

Mit „SUCKAPUNCH“ veröffentlichen You Me At Six heute die neue Single ihres gleichnamigen neuen Albums mit dazugehörigem Video.

SUCKAPUNCH“ verschmilzt die Rock-Wurzeln von You Me At Six mit pulsierenden, elektronischen Beats. 

Über die neue Single sagt der Leadsänger Josh Franceschi:

„Suckapunch is about reclaiming your own consciousness when you’ve lost it along the way. ‘Rise from the wreckage that you left behind’ is really something that we’ve collectively experienced as a band. It’s a universal statement for recovering from a difficult time when you’ve been left behind.“

„SUCKAPUNCH“ erscheint am 15. Januar 2021 via Underdog Records / AWAL

Low Island

Nach „Don’t Let The Light In“ präsentieren Low Island ihre neue Single „In Your Arms“. Das dazugehörige Video wurde vom in Bristol ansässigen Animator Patrick Atkins entworfen.

„In Your Arms“ erinnert an die wirbelnden Texturen von Radioheads „A Moon Shaped Pool“ sowie an die modulierenden Synthesizer aus „Suddenly“ von Caribou. Das Oxford-Quartett fügt sich in „In Your Arms“ wunderbar ineinander, wobei Gitarren und Synthesizer-Linien miteinander verschmelzen, während Posadas seidige Stimme obenauf gleitet. Die Trauer um die verlorenen Zwanziger, ein prominentes Thema in ihrer Musik, ist offensichtlich; „In Your Arms“ trauert um die Menschen, die weitermachen und die sich ändernden Zeiten mit erstaunlicher musikalischer Klarheit, aber es gibt auch Hoffnung in dem Chaos und dem Verlust:
 
Posada: „In Your Arms is a love letter to my childhood bedroom. It’s about how objects or spaces that are important to us can get tangled up in our past and present, and how the memories and emotions they evoke can both comfort us and weigh us down. I find this to be particularly true of spaces we associate with childhood – they are heavy, often with so many contradictory feelings which complicates our relationship with them. This combination of comfort and oppression through nostalgia were at the heart of the conversations we had with Patrick about the video. We talked about artists like Rachel Whiteread and Robert Kipniss, playing with everyday objects and abstracting them to take on new meanings.“

Ducks on Drugs

„Wir sind auf Entzug. Diesmal auf Urlaubsentzug. Wer weiß, wofür es gut ist. Vielleicht zieht Dani beim nächsten Mal wenigstens keine Fresse mehr, weil ihr die ganzen fernöstlichen Köstlichkeiten nicht passen und sie lieber Pizza will. Das hat nichts mit mangelnder Dankbarkeit, sondern was mit psychischer Krankheit zu tun. Doch am schlechtesten geht‘s uns nicht, wenn wir uns schlecht fühlen, sondern wenn wir überhaupt nichts mehr fühlen. Wenn wir so extreme Gefühle hatten, dass wir taub geworden sind und sich diese Leere in uns breit macht, die uns weder Raum für Freude noch für Frust gibt. Dann hilft auch keine Pizza mehr. Manchmal hilft aber ein Song, der uns beweist, dass wir immerhin nicht alleine sind. „Gib mir Gefühle“ ist eine Aufforderung an uns selbst. Wir können Gefühle nicht erzwingen, wenn wir sie uns aber nicht mehr wünschen, sind wir verloren.“

Nils Frahm

Ein einzigartiger Künstler an einem legendären Ort: Tripping with Nils Frahm dokumentiert seine transzendentalen Liveshows in der geschichtsträchtigen Kulisse des Funkhaus Berlin.

Tripping with Nils Frahm ist ein Dokument Frahms vielfach gepriesener Fähigkeiten als Komponist und passionierter Live-Musiker sowie der besonderen Stimmung und Atmosphäre seiner legendären Funkhaus-Shows. Ein außergewöhnlicher musikalischer Trip — exklusiv und intim, roh und direkt.

„It was about time to document my concerts in picture and sound, trying to freeze a moment of this period where my team and I were nomads, using any method of travel to play yet another show the next day. Maybe tonight is the night where everything works out perfectly and things fall into place? Normally things go wrong with concerts, but by combining our favorite moments of four performances, we were able to achieve what I was trying to do in these two years of touring: getting it right!

 When you hear the applause on the end of the film you should know that I was smiling happily, being a tad proud and feeling blessed to share these moments with you.

 Much love, Nils“

See Also


Nun erschien mit „Fundamental Values“ der nächste Track aus dem kommenden Video.

Luis Baltes

Luis Baltes‘ Single „Paranoia“ bekommt heute ihr verdientes Musikvideo. Dafür schlüpft der Hamburger Rapper in allerhand illustre Rollen. So treffen wir auf einen gewissen Wackilla Tiltmann, den bayerischen Aufklärer Ludwig von Ehrlich, den Nachwuchs-Fitness-Helden SenseiSteven, den (Pseudo-)Wissenschaftler Dr. Duum und natürlich einen legendären Soulsänger. Sie alle wissen Bescheid: Über Echsenmenschen, die das Klima ändern, die große Pandemieverschwörung, Frau Holles Chemiewolken und einen geheimen Bunker unter Bayern. Kannste dir nicht ausdenken? Luis Baltes kann’s: „Ein kleines bisschen Paranoia tut uns auch mal gut“. Ein Song, der selbst die absurdesten Verschwörungstheorien blass aussehen lässt – und damit die perfekte satirische Antwort auf die aktuellen Geschehnisse ist.

Benny Atlas

Geboren und aufgewachsen in Wolverhampton, West Midlands; Benny Atlas hat intensiv daran gearbeitet, sein Handwerk zu bauen. Seine weichen, unverwechselbaren Vocals liefern eine aufregende und neu authentische Herangehensweise an die Klänge Großbritanniens. Die Single kommt, als Benny sich mit dem neuen Indie-Label TLD Records zusammenschließt.

Zusammenarbeit mit dem Produzenten Mindy & Friend und dem etablierten Regisseur / Fotografen Charlie Sarsfield (Stormzy, Sam Fender, Wiley, Avelino) an Visuals. „Paradise“ bringt Wärme in einen kalten Herbsttag und fasst Bennys Einflüsse von Earth Wind & Fire, Daniel Cesar bis Marvin Gaye zusammen. Bennys ehrliche lyrische Inspiration für das Lied kam von einer …

„Offenbarung, dass Liebe allein dich an einen höheren Ort bringen kann“

Scroll To Top