NEU auf dem Videomarkt meldet sich heute wieder mit bewegten Bildern zurück, die sich auf den allseits bekannten Videoplattformen wiederfinden lassen.

Dieses Mal sind mit dabei The Lumineers und „Gloria“, Vampire Weekend mit „This Life“, „Family Tree“ von Oh Land, dann Underworld und „Soniamode“, Thom Artways „Chasing The Wires“, Rilès mit „Against The Clock“, Noah Levi und „Down“, sowie „Teddy Love“ von A Kind Of Man und Brandt Brauer Frick mit „Masse“.


The Lumineers

The Lumineers veröffentlichten ihr neues und sehr persönliches Musikvideo zu „Gloria“, der ersten Single aus ihrem kommenden, visuellen Album „III“, das am 13. September erscheint.

Das neue Album ist eine filmische Erzählung in drei Kapiteln. Die Songs aus jedem Kapitel konzentrieren sich auf eine Hauptfigur aus den drei Generationen der fiktiven Sparks Familie. Jedes Kapitel wird als Audio-EP innerhalb des Albums veröffentlicht. Die drei Songs umfassende EP des ersten Kapitels, Chapter I, wurde am Freitag veröffentlicht und dreht sich um die Familienmatriarchin Gloria Sparks.

Die Geschichten, die im Verlauf der Kapitel erzählt werden, handeln von Themen, die dem Sänger Wesley Schultz am Herzen liegen.

Schultz erklärt: „Gloria ist süchtig. Ihr Charakter wurde von einem Mitglied meiner Familie inspiriert und weder Liebe oder Engagement konnten sie retten. Sie ist jetzt seit über einem Jahr obdachlos. Einen Süchtigen zu lieben, ist wie zwischen den Wellen zu stehen und zu versuchen, den Willen des Meeres zu biegen.“

Die folgenden Kapitel konzentrieren sich auf Glorias Enkel Junior (Kapitel II) und dann auf ihren Sohn Jimmy Sparks (Kapitel III). Jeder der Songs aus dem neuen Album der Lumineers wird auch als einzelnes Musikvideo veröffentlicht, das gemeinsam die visuelle Geschichte der drei Generationen der Sparks-Familie erzählt.


Vampire Weekend

Wie versprochen hat die Band um Ezra Koenig wieder zwei weitere Songs aus dem kommenden, vierten Album veröffentlicht.

Jetzt erscheinen die letzten beiden Tracks, bevor ihr viertes Album, Father of the Bride, am 3. Mai auf Columbia Records erscheint!

Die offiziellen Audio-Videos zu „This Life“ und „Unbearably White“ können über alle digitalen Plattformen gestreamt werden.

„This Life“ enthält Background-Gesang von Danielle Haim und zusätzlich Gitarre von Ezra Koenigs Partner-in-Crime in seiner Beats1-Radiosendung „Time Crisis“, Jake Longstreth. Dem familiären Geist des Albums entsprechend, erweitern diese neu aufgedeckten Gastauftritte die Nebendarsteller, die Koenig vom ersten Tag an versammeln wollte. Der Song wurde von Ariel Rechtshaid und Ezra Koenig produziert und von Dave Macklovitch zusätzlich produziert.

„Unbearably White“ wurde von Ezra Koenig geschrieben und von Ariel Rechtshaid und Koenig mit zusätzlicher Produktion von BloodPop produziert.

„Ich weiß, fünf bzw. sechs Jahre gelten als eine lange Zeit zwischen zwei Alben. Ich persönlich denke, es ist ein angemessenes Tempo für eine Band, die bereits drei Alben in Umlauf gebracht hat, aber jeder hat da sein eigenes Zeitgefühl. (Ich schwöre, dass die Zeit zwischen Album drei und vier für mich kürzer war als zwischen zwei und drei. Es kann allerdings sein, dass ich da in der Minderheit bin).“ Mit diesen launigen Worten verkündete Vampire Weekend-Frontmann Ezra Koenig vor wenigen Tagen (via Instagram) die lang herbeigesehnte Rückkehr seiner Band in das gleißende Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Die erste Single des Albums, „Harmony Hall“, kündigte die Band mit einem 120-minütigen Loop-Video der Gitarrenparts des Songs bei YouTube an.

„Father Of The Bride“ ist das erste Vampire Weekend-Album seit sechs Jahren. Es ist der Follow-Up zu „Modern Vampires of the City”, das im Mai 2013 Platz eins der US Billboard Charts erreichte und mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Auch der Vorgänger „Contra“ (2010) konnte sich an die Spitze der US Charts setzen, in Großbritannien peakten beide Longplayer auf Platz drei, in Deutschland auf Platz 15 und 21. In den sechs Jahren seit dem letzten Album war Ezra Koenig nicht nur mit seiner Band auf Welttour, er veröffentlichte überdies eine Netflix-Anime-Serie mit dem Titel „Neo Yokio“, moderierte seine „Time Crises“-Show bei Beats1 und produzierte den Beyoncé-Song „Hold Up“, den er auch mitschrieb. Alle seine gesammelten Erfahrungen und Beobachtungen aus dieser Zeit finden sich nun auf dem neuen Vampire Weekend-Album.

Der Albumtitel „Father Of The Bride“ wurde von Koenig bereits vor einigen Jahren festgelegt, lange vor den jüngsten „signifikanten Entwicklungen“ in seinem Leben. In klassischer Vampire Weekend Art und Weise hat der Titel gleich mehrere Bedeutungsebenen und bringt das Band-typische Paradox zum Ausdruck: Vampire Weekend schreiben Songs, die sofort ihren Platz in den Playlisten auf der ganzen Welt finden (ob im Auto, in TV Shows, Filmsoundtracks, Flughafen PA etc.) und erst bei näherem Hinhören ihre wahre Komplexität offenbaren.

Presse: Beats International


Oh Land

Die dänische Komponistin Nanna Øland Fabricius, besser bekannt als Oh Land, hat gerade ihr neues Video für „Family Tree“, den Titeltrack ihres aktuellen Albums Family Tree, veröffentlicht. Unter der Regie der dänischen Models, Regisseurin und Fotografin Helena Christensen besticht das wunderschöne, eindringliche Video – während Nanna durch frostige Wälder und ein leeres, schwach beleuchtetes Haus schwebt, ist das Gefühl von Intimität, das man beim Zuschauen spürt, spürbar. Das Video wurde von der dänischen Möbelmarke Bolia im Rahmen einer einjährigen künstlerischen Zusammenarbeit mit Oh Land gesponsert, um die Schnittstelle zwischen Musik, Kunst und Mode zu feiern.

Für das Video hat Nanna ihre Freundin und Dänin Helena Christensen als Regiesseurin gewonnen, die nicht nur das international bekannte Model ist, sondern auch als Fotografin und Filmemacherin einen Namen hat.

„Working with Helena on this video was crucial to me because she’s a friend of mine, and I needed to work with someone I could trust,“ explains Nanna. „That trust, not only in the art she makes, but also the intimacy we have as friends was really important for me to be able to give myself over to the creative process once the camera was rolling. There was no filter, it was just… ‚1,2,3 go! Let’s say what we wanna say right now…‘ that allowed the intimacy and vulnerability to come through in the video.“ (Oh Land)

“I have known Nanna for a long time, as a friend and artist, so it was a huge privilege to be given the director role of the music video for her new, very personal song,” says Christensen. “It’s also the very first time I have directed a music video, which makes it even more special. Translating Oh Land’s heartfelt singing into moving images gave me an intimate glimpse into her heart. I hope it does the same for the viewers.” (Helena Christensen)

Presse: Beats International


Underworld

Die Elektronik-Pioniere Rick Smith und Karl Hyde geben den Abschluss ihrer zweiundfünfzigwöchigen DRIFT-Serie bekannt: eine neue Single, ein neues Album und ihre größten Live-Show bisher.

Das neue Album mit dem Titel DRIFT SONGS, das am 25. Oktober 2019 veröffentlicht wird, markiert den Abschluss ihrer ambitionierten 52-wöchigen DRIFT-Serie. Während dieser Zeit werden jeden Donnerstag Musik-, Film- und Textstücke veröffentlicht, als Teil des laufenden, sehr öffentlichen Aufnahmeprozesses der Band; ein einzigartiger und visionärer Raum, den Smith und Hyde für sich selbst geschaffen haben. Bis zum Ende der DRIFT-Serie wird Underworld in seiner einjährigen Laufzeit mehr neue Musik und Filme veröffentlichen als in den letzten fünfzehn Jahren zusammen.

DRIFT SONGS erweitert die Auswahl der Aufnahmen, die das Duo seit Beginn ihres audio-visuellen Experiments im November 2018 veröffentlicht hat. Das Album wird als Single-CD, Doppelvinyl und vor allem als umfassendes Box-Set mit den Musik-, Bild- und Textstücken veröffentlicht, die während des gesamten Zeitraums erschienen sind!

Heute erscheint die erste Album Single „Soniamode“ (Aditya Game Version) – eine erweiterte Version eines Tracks, der ursprünglich als Teil von DRIFT Episode 2: ATOM veröffentlicht wurde. Diese neue Version enthält zusätzliche Texte von Schriftsteller Aditya Chakrabortty. In früheren DRIFT-Tracks wurde in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Ø [Phase] und dem australischen Experimentaltrio The Necks gearbeitet. Soniamode (Aditya Game Version) ist jetzt überall online erhältlich!

DRIFT SONGS ist Underworlds erstes Album seit 2016, „Barbara, Barbara we face a shining future“ und die erste physisch veröffentlichte Musik seit der preisgekrönten Zusammenarbeit mit Iggy Pop 2018!

Underworld sind Rick Smith und Karl Hyde. DRIFT Episode 4 startet am Donnerstag den 23. Mai 2019

Presse: Beats International


Thom Artway

Es war einmal ein… eigentlich eine typische Einleitungsphrase für Märchen, Sagen und Legenden. Die Geschichte des tschechischen Musikers Thom Artway könnte genauso beginnen.

Heute gehört Thom Artway zu den bekanntesten Singer-Songwritern aus Tschechien. Er gewann zwei Andel Awards (den tschechischen Grammy) in den Kategorien „Sänger“ & „Newcomer“ und spielte international auf namhaften Festivals wie dem Great Escape, Waves Vienna, MaMa, Musikmesse Frankfurt oder dem Sziget. Seine Karriere begann Tomáš Maček, wie Artway eigentlich heißt, aber als Straßenmusiker an der sogenannten John-Lennon-Mauer in Prag. Eine Wand die seit den 1980er Jahren mit von John Lennon inspirierten Graffiti und Teilen von Beatles-Liedtexten bemalt wird.

Das Leben als Straßenmusiker ist nicht leicht. Wind und Wetter spielen nicht immer mit und vor allem ist das Publikum kein leichtes. Doch Artway lernte schnell wie man seine Zuhörer begeistern kann. Ein Talent, dass er auch heute auf den großen Bühnen einsetzt und seine Fans vom ersten Moment in seinen Bann zieht. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem Gefühl für große Melodien schaffte er mit der Single „I Have No Inspiration“ den Durchbruch und wurde über Nacht zu einem kleinen Star. Sein erstes Album „Hedgehog“ wurde 2016 von Warner veröffentlicht. Es folgten Konzerte im Vorprogramm von Zaz, Kaleo, Charlie Winston oder Glen Hansard, der ihn sogar mehrfach als Support zu seinen Shows einlud.

Am 14. Juni erscheint das neue Album „All I Know“ des Tschechen. Noch immer bestechen seine Folk-Pop-Songs mit eingängigen Melodien und Tiefgang und erinnern an Bands wie Coldplay und Mumford & Sons. Eine Tour in Deutschland ist für den Oktober geplant.

Das aktuelle Video zur Single „Chasing The Wires“ ist ein Duett mit der Sängerin Lenny. In dem Lied geht es um die Fähigkeit, sich gegenseitig zu verstehen und Gleichgewicht und Harmonie zu finden. Das Video wurde von Czech Vibes (Magdaléna Fukanová und Markéta Polášková) gedreht. Das Regieduo hatte die Idee, die Geschichte einer schwierigen Beziehung zwischen einem vielbeschäftigten Musiker und seiner einsamen Freundin in Prag zu erzählen.

Thom Artway sagt zur neuen Single:
“The song Chasing The Wires is about trying to understand the other person, finding a certain harmony between two people in relationship. But when people don’t talk about their feelings or emotions, there is a „glow“ that burns people internally, eats them from inside, and people still face the same problems and hopelessness.“

Presse: Backseat


Rilès

Die Single des Tages kommt heute aus Frankreich vom 23-jährigen Rapper, Sänger, Tänzer und Must-See Live-Act Rilès und trägt den Namen „Against The Clock“.

Ein Song der allen aus der Seele spricht, die ständig das Gefühl haben im Rennen mit der Zeit zu sein.

Mit seinem neuen Track zeigt Rilès, wieso er als der amerikanischte und den aktuellen französischen Rappern gilt.

Er mischt Einflüsse aus US-Hip Hop (beeinflusst von Kanye West, Chance The Rapper oder Russ) mit Kabylia- und Latin-Sounds.

DIY ist sein Leitmotiv: er produziert, schreibt, mixt und mastert alle seine Songs seit 2014 in Eigenregie in seinem selbst gebauten Tonstudio. Auch bei seinen Musikvideos führt Rilès selbst Regie und übernimmt das Editing.

Bekannt wurde er durch seine RILESUNDAYZ: Innerhalb eines Jahres hat er wöchentlich einen Song geschrieben und veröffentlicht. Damit konnte er über 240 Millionen Views verzeichnen.

Presse: Universal Music GmbH


Noah Levi

NOAH LEVI nimmt sich ganz schön was raus. Die Freiheit unter der Flagge ‚Urban Pop’ auch Soul, Indie, Latin und Rap zu machen, zum Beispiel, und seine Songs in erster Linie für und über sich selbst zu schreiben. NOAH LEVI hat mehr Erfahrung als die meisten in seinem Alter und seine erste Single „DOWN“ kommt mit einer charmanten Dosis Unverschämtheit, die man sich nicht kaufen kann.

Noah ist jung und trotzdem ein Profi, der mit 14 seinen ersten Song veröffentlicht und heute 250.000 Follower auf Instagram hat. Aber Noah ist eben auch einer von diesen Zweihundertfünfzigtausend. Er ist mittendrin und manchmal genauso unsicher wie seine Fans. Deswegen will er auch niemandem erzählen, wie es läuft: „Manche denken, ich hätte alles im Griff – und klar, keiner zeigt gerne Schwäche, besonders in Zeiten von Social Media. Aber mir geht’s wie allen, ich erlebe es jeden Tag selbst – ich schaue auf niemanden herab.“

Vertont wird das mit Lyrics, die direkt auf den Punkt kommen. Mit „Down“ setzt Noah Levi direkt ein starkes Zeichen – Hier bin ich, so bin ich – „egal, ob es dir passt oder dich anpisst“. Seine Stärke nimmt Noah aus den Herausforderungen, die er mit seinem jungen Alter bereits meistern musste.

Schon seine Zeit in der Grundschule ist von Konzentrationsschwierigkeiten geprägt und bewegt die Mutter schließlich dazu nach Berlin zu ziehen, weil das Schulsystem dort zwei Jahre mehr Zeit zur Entwicklung der Schüler bietet. Trotzdem halten die Probleme an, bis Noah nach dem Umzug Musik als Ausgleich zum Schulstress entdeckt und Gitarrenunterricht nimmt. Schnell ist klar, dass er weit mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung gefunden hat – wenn er spielt und singt, kann er sich plötzlich stundenlang konzentrieren und erlebt das erste Mal das Gefühl, bei etwas richtig gut zu sein. „Ich konnte auf einmal mein Innerstes ausdrücken und mich voll auf eine Sache einlassen. Anfangs habe ich mich an anderen Musikern orientiert, bis ich meinen eigenen Stil gefunden und bewusst ausgebaut habe. Später habe ich lange Straßenmusik gemacht und die Erfahrungen und das echte Feedback haben mich dazu gebracht, Musik als meinen Beruf zu verstehen.“

Mehr noch: Für Noah ist Musik Selbstwert. „So wie Musik gibt, nimmt sie auch. Sie kann einsam machen. Dazu führen, dass man sich fremd fühlt. Alles hat eine Kehrseite. Musik hat mir aber auch beigebracht, mich selbst zu lieben.“ Diese selbstbewusste Seite von Noah repräsentiert die Single „DOWN“. Ein Song, der Haltung zeigt – verpackt in Latin, Rap und klare Worte: „Wenn ich down bin, hilf mir nicht auf. Ich mach’s genauso, wie es mir passt, wir werden seh’n, wer als Letzter lacht.“

Presse: Add On Music


A Kind Of Man

Machen wir es kurz: A Kind Of Man kennt hierzulande kein Schwein. Das dänische Indie Rock Ein-Mann Projekt von Bjørn Rosenquist hat am Freitag seine erste Single „Teddy Love“ veröffentlicht.

Das dazugehörige Musikvideo sollte man sich nicht entgehen lassen. Kein geringerer als Björn’s guter Freund und Musikvideo Regisseur Meeto (BOY – „Little Numbers“) hat diesen verträumt, verhuschten Clip gezaubert. Visuell und dramaturgisch ein kleines Meisterwerk, könnte man meinen.

“I wanted to make a short movie about dreams and the inner life of human nature.
About waking up after a rough morning party and the taste of both euphoria and depression. Every room represents a new universe; a new dream.”, says Meeto.

Teddy Love ist ein melodischer Indie Rock Song, teils ekstatisch, teils melancholisch.

“I don’t care about old fashioned gender roles and today’s odd fixation
on vanity through social media and other crap. That’s why I wear women’s clothes i
f I feel like it and declare myself ‘A Kind of Man’.”

“Hopefully it sounds like lightly moisted cotton panties on a woman
lying half asleep in the sand on a stinking hot beach.”

A Kind of Man veröffentlicht später im Jahr eine Debüt EP und geht auf Tour.

Presse: KINKARTZ PR


Brandt Brauer Frick

Brandt Brauer Frick, die kürzlich Details zur Veröffentlichung ihres fünften Albums Echo auf Because Music für Freitag, den 7. Juni 2019 bekannt gaben, haben heute das Video zu ihrer neuesten Single Masse veröffentlicht.

Über das Video sagen Brandt Brauer Frick:

„Die Idee für das Video basiert auf einem Konzept für ein Konzert, das wir in Zukunft so aufführen möchten. Alle zehn Musiker unseres Ensembles sind in verschiedenen Räumen verteilt und man kann als Zuschauer in die verschiedenen Ebenen der Musik eintauchen aber auch das gesamte Spektrum aller Instrumente gleichzeitig erleben.

Wir haben das Video in einem Atom-Kernkraftwerk in der Nähe von Wien gedreht. Es wurde in den siebziger Jahren gebaut. Nachdem es fertiggestellt war, wurde eine Volksabstimmung in Österreich abgehalten und gegen Atomkraft entschieden. Seitdem steht das Kraftwerk einfach herum. Wir konnten an Orten im Kraftwerk filmen, die für den Menschen nicht mehr zugänglich wären, wenn sie dort tatsächlich Strom produzieren hätten. Die Drums und die Percussion haben wir zum Beispiel mitten im Reaktor platziert.“

Die Band hat eine interaktive Website entwickelt, auf der man die im Track verwendeten Instrumente isolieren kann, um sie einzeln und dann als Ganzes anzuhören – https://masse.video/

Als Brandt Brauer Frick im Jahr 2009 ihr erstes musikalisches Statement machten, indem sie mit akustischen Instrumenten an die Energie des Techno anknüpften, sah die Welt noch ziemlich anders aus: Vor zehn Jahren traten DJs noch nicht regelmäßig mit Orchestern auf, und auch an Pianisten als Festival-Headliner war damals kaum zu denken. Von der musikalischen Vergangenheit Berlins und den schummrigen Dancefloors der Metropole inspiriert, bezog sich das Trio mit seinen verschachtelten Beats gleichermaßen auf Minimal-Music-Ikonen wie Steve Reich und Philip Glass und auf jenen Minimal-Techno-Entwurf, wie man ihn von Ricardo Villalobos und dem Label Perlon kannte.

Auf Echo, ihrem neuen Album, laut Brauer „ein Echo dieser 10 Jahre, die wir nun existieren“, kehren sie gewissermaßen zu ihren Anfängen zurück.

Echo ist in der Tat verwandt mit You Make Me Real, nur klingen Brandt Brauer Frick heute sehr viel ausgefeilter, satter: perfekt produziert, so fokussiert und druckvoll wie nie. Die Präzision, die Dynamik der Kompositionen ist atemberaubend, wobei das Album auch seine Clubmomente hat – ruhigere Minimalismus-Passagen und gedrosselte 4×4-Beats wechseln einander ab. Diese verschachtelten Arrangements, in denen alle erdenklichen Instrumente aufeinandertreffen, und auch die ungewöhnlichen Beat- und Percussion-Elemente sind nach wie vor da – doch machen sie schließlich den Platz frei für Grooves, denen man sich unmöglich entziehen kann.

Presse: Beats International