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Neu auf dem Videomarkt #235

Neu auf dem Videomarkt #235

ENNY

Letzte Woche ist ENNYs eindrucksvolle Debüt-EP „Under 25“ (FAMM / The Orchard) erschienen, zu der die 25-jährige Rapperin und Sängerin aus dem Süden Londons nun ihr neues Video „Keisha’s & Brenda’s“ veröffentlicht hat, das unter der Regie von KC Locke und ENNY entstanden ist. Die Single thematisiert wirkungsvoll sexualisierte Gewalt und setzt sich mit komplexen Themen wie Missbrauch, Sexismus und patriarchalischen Zwängen auseinander.

Über die Entstehung des Tracks reflektiert ENNY: “I wrote Keisha’s and Brenda’s back in 2018 during a time where many industry professionals were beginning to get exposed for indecent behaviour with women. It wasn’t a topic I was unfamiliar with. It was another reminder of the world we live in. And at this point I was annoyed because it felt like there was nothing else I could do but be angry. Angry for the victims, angry that people have to carry the weight of something so traumatic with no absolution. The last year or so has started to feel like a turning point. Women are speaking up, people are coming forward and telling their stories more freely, there’s a championing behind one another and I wanted the video to reflect that. You don’t have to be silenced. Speaking your truth is sometimes the first step. Taking back ownership of your voice. Taking off the tape.”

Big Red Machine

Big Red Machine haben mit „Phoenix (feat. Fleet Foxes and Anaïs Mitchell)“ den vierten Track ihres kommenden Albums „How Long Do You Think It’s Gonna Last?“ veröffentlicht, das am 27. August 2021 via Jagjaguwar / 37d03d erscheint. Die Single folgt auf die Songs „Latter Days (feat. Anaïs Mitchell)“, „The Ghost of Cincinnati“ und „Renegade feat. Taylor Swift“. Ganz im Sinne der kollaborativen Energie von Big Red Machine wurde „Phoenix“ von Aaron Dessner, Fleet Foxes-Frontmann Robin Pecknold, Justin Vernon und Anaïs Mitchell geschrieben, wobei Pecknold und Dessner als Co-Produzenten fungierten. Es ist die erste Zusammenarbeit zwischen Pecknold und Big Red Machine.

“‘Phoenix’ was one of the last songs we wrote for this record,” verrät Aaron Dessner und fügt hinzu: “I was thinking about The Band and the Grateful Dead …maybe imagining this Big Red Machine album was some version of the Last Waltz. Justin first heard it while driving and immediately the chorus melody came into his head. I shared the sketch with Robin Pecknold, who I’ve been a fan of forever and who I’d been dreaming would join us on this record. Robin wrote the verses and pre chorus as a kind of dialogue with Justin, recalling a conversation they once had backstage in Phoenix. Later Anais wrote words to the chorus and the Westerlies added their magic to the instrumental. JT Bates rumbles around in rare form on the drums on this song. I think it’s what I always imagined Big Red Machine would sound like.”

Sophie and the Giants

Sophie and the Giants melden sich heute mit ihrer energiegeladenen neuen Single „If I Don’t Break Your Heart (I’ll Break Mine)“ zurück! Spannungsgeladene Percussions, Staccato-spielende Gitarren und melodische Synthesizer-Effekte machen diesen Track zu einem wahren Erlebnis. Sophies unverwechselbare Stimme webt eine Geschichte von schmerzhafter Selbstfindung, immer verbunden mit der Hoffnung anderen den Weg zu weisen. Sängerin Sophie Scott erläutert:

““If I Don’t Break Your Heart, I’ll Break Mine” is about knowing when you need to be by yourself. I wrote it when I was 19 and overwhelmed with anxiety and low self-esteem. I was still relying on others to make me happy and I had no idea who I wanted to be. The only way I could find out was if I took myself away from others to get to know myself better. So I did that, hoping the people who loved me would understand. It’s crazy to finally release it and be able to see where it’s taken me.”

Nathan Ball

Der britische Indie-Pop-Künstler Nathan Ball überrascht seine Fans mit „My Answer“, einem weiteren Teaser-Track seines Debütalbums „Under the Mackerel Sky“, das am 20. August erscheinen wird.

„My Answer“ zeigt Nathans unverkennbaren Mix aus Indie-Folk und sanften House-Elementen. Der Song schichtet elektronische Instrumente, die zu einem euphorischen Crescendo anschwellen. In den Lyrics erkundet Nathan die persönliche Frustration und beschreibt die überwältigenden Herausforderungen, vor denen man im Zusammenhang mit mentalen Problemen stehen kann sowie die Notwendigkeit, sich dabei auf andere zu stützen, um einem selbstzerstörerischen Kreislauf zu entkommen.

Gankino Circus

„Schock – die Welt steht still“ – Und das tat sie wirklich, 15 Monate lang. Zeit für die kreativen Tausendsassas von Gankino Circus sich im Studio mal eben neu zu erfinden. Nach „Summer“ kommt mit „Schock“ die nächste Single: Global Pop vom Feinsten, mit klarer Ansage, knackigen Bläsern und einem Akkordeon, das so funky über den Beat tänzelt, als müsste es die Welt ganz alleine wieder in Bewegung bringen.

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Die Single lässt die vier Gankinos klingen, als hätten sie den Lockdown mit Prince und Bilderbuch in einer Quarantäne-WG verbracht. Der Schock fährt uns mit jeder Menge Soul und klaren Worten wider den Kommerz in die Glieder. Daran dürfte nicht zuletzt Wencke Wollny alias Karl die Große ihren Anteil haben, da nach „Wenn es leuchtet“ auch dieser Song aus der Zusammenarbeit mit ihr hervorgegangen ist.

Mo Klé

Der Schweizer Künstler Mo Klé veröffentlicht mit «The One» eine weitere Single. Hinter dem Künstlernamen steckt der Songwriter René Grünenfelder, der im Oktober sein Album «Parallel Worlds» veröffentlichen wird. Die neue Single dreht sich um die Erwartungen an die eine grosse Liebe und die Enttäuschung darüber, wenn sich alles in Luft auflöst.

Remi Wolf

Jetzt schon wird sie als das neue Pop-Talent gehandelt und ihr Aufstieg wird mit ihrer neuesten Veröffentlichung „Liquor Store“ nur noch weiter beschleunigt – sie ist gleichzeitig auch die Lead-Single ihres Debüt-Albums, das diesen Herbst veröffentlicht werden soll. Mit ihrem einzigartigen und frischen Charme hat Remi Wolf mit „Liquor Store“ eine ‚gute Laune‘-Sommernummer kreiert. So sagt sie selbst: „“Liquor Store“ feels like I am shedding skin. It’s about my journey with sobriety, which has been a major life shift for me over the last year. At the end of 2020, after six months away from the studio, I had a crazy explosive week where all these feelings came pouring out of me – “Liquor Store” captures a lot of them. It’s my first baby of the bunch and I hope you love it”.

Alessia Cara

Am 15. Juli erschienen mit „Shapeshifter“ und „Sweet Dream“ gleich zwei neue Singles, die Alessia Cara als Vorboten auf ihr kommendes, drittes Album präsentierte. Das Video zu „Sweet Dream“ erschien ebenfalls am 15. Juni, nun folgt das Video zu „Shapeshifter“. Die Grammy-Gewinnerin offenbart mit „Shapeshifter“ einen stilistischen Wandel, grandios umgesetzt durch die Zusammenarbeit mit dem legendären Produzenten Salaam Remi. Er hatte u.a. das ikonische Album „Back To Black“ mit Amy Winehouse aufgenommen und produziert. Mit ihm zu arbeiten, war für Alessia ein langgehegter Wunsch und die Chemie zwischen den beiden stimmte sofort. Salaam Remi stellt ihre unglaubliche Soul-Stimme, die Wärme, die Melancholie und Emotion in den Vordergrund, sodass „Shapeshifter“ tief in Retro-Soul getränkt, eine faszinierende Weiterentwicklung ihres Pop-Sound widerspiegelt. Über die Zusammenarbeit erzählt Alessia: „Den Song mit ihm und bei ihm zu schreiben und aufzunehmen, in dem Haus, in dem Amy ihr Album geschrieben hat, das war so ein wunderschöner, magischer Moment für mich, in dem sich ein Kreis schloss.“ Der Song erzählt von einer beendeten Beziehung, einer bittersüßen Bilanz: „Said you wouldn’t break your promise/Mr. Honest/Don’t know if I want to get you back/get you back someday“.

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