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NEU auf dem Videomarkt: Aurora – Young Fathers – The Boys You Know – Bernhoft

NEU auf dem Videomarkt: Aurora – Young Fathers – The Boys You Know – Bernhoft


Heute möchten wir wieder brandheiße Videos vorstellen, die neu auf dem Markt zu bestaunen sind. Zum einen Aurora mit „Queendom“, Young Fathers mit „Toy“, The Boys You Know mit „A Song For A Failure“ und Bernhoft mit „Buried Gold“.


Aurora

„Queendom is about celebrating all the differences in us. It’s about celebrating the women and the children and animals and the men also. The quiet ones and the introverts, where they can sing and be seen. It’s about the shy people and the lonely people and I hope it can be a place where we can come and be lonely together and then not be lonely anymore. Queendom is a place for all of us.“Aurora

Die neue Single ist genau so mutig, wie sie groß ist. Ein Aufruf, sich an den Ort zu begeben, den AURORA durch das Schlüsselloch bereits erspähen kann: Eine selbstkreierte, fast magische Welt, in der Mutter Natur der Respekt zuteilwird, den sie verdient; ein Ort, in dem Schönheit nicht im Auge des Betrachters liegt, sondern eine geteilte Vision aller derer ist, die sich mit dieser Welt verbunden fühlen. Die Utopie einer besseren Gesellschaft.

Klingt unwahrscheinlich? AURORA macht in ihrem Queendom das Unmögliche möglich.

Ihre Musik bleibt ein Konglomerat aus leftfield pop, mitreißenden Melodien und einer Menge Triebkraft. AURORA zeigt sich noch selbstbewusster und direkter als auf ihrem Debütalbum und genau das ist intendiert. Eine Künstlerin, die die Fäden in die Hand nimmt – 2018 kann und wird AURORAs Jahr werden.


10.10. Manchester, Academy || 11.10. London, The Forum || 17.10. Utrecht, TV Ronda ||19.10.2018 Köln, E-Werk || 21.10.2018 Hamburg, Docks || 23.10.2018 Berlin, Huxley’s Neue Welt || 24.10.2018 München, Muffathalle || 30.10. Paris, La Cigale

Presse: Nordic By Nature


Young Fathers

Young Fathers haben das Video zu ihrer aktuellen Single „Toy“ veröffentlicht. Das Video lässt die kreative Beziehung der Band mit dem renommierten Regisseur Salomon Ligthelm wieder aufleben. Er arbeitete bereits 2014 mit den Young Fathers an ihrem Video zu „Mr Martyr“ zusammen und schlug das „Toy“-Konzept der Band vor, als er den Track das erste Mal gehört hatte.

Lighthelm über das Video: „The tone of the track is so visceral and abrasive, which I think marries the political subject matter perfectly. I honestly just really like the idea of seeing dictators behaving like spoilt little children – pissed with the world, because things aren’t going their way. Looking at the political climate of our time, I’d say truth is certainly stranger than fiction.“

Am 9. März erschien Young Fathers (Alloysious Massaquoi, Graham ‘G’ Hastings und Kayus Bankole) drittes Album „Cocoa Sugar“ via Ninja Tune. Die Platte wurde von der Band im Jahr 2017 produziert, geschrieben und aufgenommen und stellt den bislang größten Erfolg in der Bandgeschichte dar.


17.06.18 – Maifeld Derby Festival (Mannheim) || 29.06.18 – Citadel Music Festival (Berlin) – als Support von Massive Attack

Presse: Verstärker Mediemarketing GmbH


The Boys You Know

Wer The Boys You Know schon länger verfolgt, dem ist die Band als 90er Rock-Combo bekannt, die den Vergleich mit amerikanischen Indie-Helden wie Pavement oder den Lemonheads sucht. 2017 hat die Band diesen Eindruck untermauert, indem sie Dinosaur Jr. und die Pixies auf Tourtermine begleitet hat. Auf dem am 29.06.18 erscheinenden Album „Two Lines That Never Touch“ brechen The Boys You Know mit diesem Stil, und legen eine Platte vor, in der moderner Americana Folk auf World Music trifft.

In „Two Lines That Never Touch“ lässt die Band den Hörer erstmals ganz tief in ihre Psyche blicken, so handeln gleich mehrere Stücke auf dem Album von Depression, unerwiderter Liebe, Suizid, und dem Tod von jemand Nahestehendem. Wenn Thomas Hangweyrer, Frontman und Texter der Band, in „Already Dead“, dem Opener des Albums, singt: „I’m not scared of going / i’m not scared of going fast“, ist dies eine Ode an das Leben und den Tod zugleich. „Wer auf’s Gas steigt, kann leichter draufgeh’n, wer aber aus Angst davor einfach stehen bleibt, lebt auch nicht. Wir fürchten uns so vor dem, was passieren könnte, wenn wir etwas versuchen, dass wir den Versuch unterlassen. Das ist der Krebs, der in uns wuchert.“, erklärt Hangweyrer sein thematisches Konzept des Albums.

Die zehn Songs auf „Two Lines That Never Touch“ wurden im Laufe von zwei Jahren auf Santorin und in Barcelona geschrieben. Stilistisch sind als Einflüsse Neil Young, David Bowie, Bon Iver und Beirut erkennbar. The Boys You Know machen auf diesem Album deutlich weniger Gitarrenlärm als auf ihren bisherigen, und lassen Platz für Klavier, Trompete, und einen Chor, bestehend aus den Musikern PAENDA, Carl Otter, RIAN und Telquist, der in vielen Titeln gefeatured wird, und im Track „Sant Marti“ seinen feierlichen Höhepunkt erreicht.

See Also


29.06.18 Wien, Flex (AT) || 30.06.18 Graz, Tamtam (AT) || 06.10.18 Wolkersdorf, Outback (AT) || 13.10.18 Klagenfurt, ((stereo)) (AT) || 07.11.18 Nürnberg, MUZclub (D) || 08.11.18 Salzburg, Rockhouse (AT) || 20.12.18 Feldkirch, Rauch Club (AT) || 03.01.19 Frankfurt, Ponyhof (D) || 04.01.19 Emmendingen, Schlosskeller (D) || 08.01.19 Hannover, Kulturpalast Linden (D) || 10.01.19 Hamburg, Grüner Jäger (D) || 20.02.19 London, 93 Feet East (GB)

Presse: Add On Music


Bernhoft

„Buried Gold“ ist die neue Single von Bernhoft in Zusammenarbeit mit der aus San Diego stammenden Raelee Nikole. Das Lied entstand in einem Moment der Inspiration, kurz nachdem Bernhoft einen Instagrambeitrag von Raelee gesehen und sie singen gehört hatte. Nachdem er sich entschlossen hatte, seine ursprüngliche Planung zu verwerfen schrieb er den Song fast in Echtzeit. In einer persönlichen Nachricht fragte er sie dann, ob sie darauf singen wolle, da sie die wahre Muse der Strecke sei. „Nach meiner Anfrage hat sie sich gemeldet und mir mitgeteilt, dass die den Song und die Idee dahinter mag und dass sie gerne dabei ist. Zwei Wochen später hat sie einen fantastischen Vocaltake aufgenommen und mir zugesendet. Die Wunder der modernen Technik haben auch ihre guten Seiten.“, so Bernhoft über die Kollaboration.

„Buried Gold“ ist ein Song, den Bernhoft mit einer gesunden Dosis UV-Strahlen, warmem Asphalt und dem Geruch von Wunderbäumen in alten Autos verbindet. Textlich bewegt es sich jedoch zwischen der männlichen Perspektive der Desillusionierung und dem Wunsch, vor allem davonzulaufen, sowie dem weiblichen Gegenüber, der optimistisch bleibt und kämpfen will, um das Leben zu verbessern. Diese Nebeneinanderstellungen sind zentrale Themen in Bernhofts kommendem Album „Humanoid“. Die Platte wurde geschrieben inmitten sich vertiefender Verwerfungen in der Gesellschaft – Konflikte, die durch unterschiedliche Ansichten, zum Beispiel über Klimawandel und Flüchtlingsfragen verursacht wurden.

„Ich fühle mich nicht wohl in einer postfaktischen Gesellschaft, in der die so genannte Political Correctness als eine schwere Straftat angesehen wird und die Menschen bereit sind, lieber an postfaktische Meinungen, statt an den Klimawandel zu glauben. Ich versuche auch, meinen Platz in der Welt zu finden und ich hatte in letzter Zeit einige Probleme dabei. Mein innerer Optimist und Pessimist kämpfen wie verrückt und genau das zeigt sich auch auf diesem Album. Das wirksamste Mittel gegen den Lärm in mir war es, mehr Gitarre zu spielen. Ich liebe es, über alle Maßen mich in dieses Instrument zu vertiefen. Sie ist mein „Happy Place“ geworden.“

Das kommende Album ist dennoch optimistischer als Bernhofts vorherige Veröffentlichungen und tendiert musikalisch in Richtung Rock’n’Roll. Der Großteil der Aufnahmen entstand in einer Liveumgebung mit seiner Band „The Fashion Bruises“. Der ganze Prozess ist eine Rückkehr zu Bernhofts Wurzeln und ein mutiger Schritt, um seinen Platz im Großen und Ganzen einzunehmen.


Presse: Guerilla Music Promotion

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