Heute möchten wir wieder brandheiße Videos vorstellen, die neu auf dem Markt zu bestaunen sind. Zum einen Bebe Rexha mit „I’m A Mess“, Mozes And The Firstborn mit „Hello“, Ross From Friends mit „Pale Blue Dot“, Lany mit „Thru These Tears“ und Tristan Brusch mit „Die Fetten Jahre“.


Bebe Rexha

Im offiziellen Video zu „I’m A Mess“ wird der Popstar in eine Nervenklinik eingewiesen und zettelt eine Revolte an.

Liebe ist eines der schönsten Gefühle – und eines der grausamsten. Dann nämlich, wenn man hoffnungslos ‚heartbroken‘ ist. So wie Bebe Rexha in ihrer aktuellen Single, die nicht umsonst den Titel „I’m a Mess“ trägt: „I’m a mess, I’m a loser, I’m a hater, I’m a user. I’m a mess for you your love, it ain’t new“, gesteht die Sängerin in dem Song, der nun ein offizielles Musikvideo erhalten hat.

Darin landet Bebe Rexha aufgrund ihres Liebeskummers im weit fortgeschrittenen Stadium in einer Nervenheilanstalt, wo sie in weißer Anstaltskleidung mit Zwangsgurten ein Bett zugewiesen bekommt. Doch anstatt sich ihrem Schicksal zu fügen, wirbelt sie schon bald feurig durch die Anstaltsflure und zettelt gemeinsam mit den übrigen Insassen eine irre gut anzusehende Tanzrevolte an.

„I’m a Mess“ ist ein Song des jüngst veröffentlichten Debütalbums „Expectations“ von Bebe Rexha, das in den USA noch am Veröffentlichungstag (22. Juni) Gold-Status erlangte. Die New Yorker Künstlerin schrieb den Track gemeinsam mit Justin Tranter („Sorry“, „Hands To Myself“, „Issues“), auch bei allen übrigen Tracks ihres Albums agierte sie als Co-Schreiberin und -Produzentin. Als weitere Produzenten wirkten bekannte Namen wie Max Martin, Ali Payami, Jussi, Jason Evigan, Louis Bell, The Stereotypes und Hit-Boy mit.

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Mozes And The Firstborn

Mozes And The Firstborn [NL] veröffentlichen das Musikvideo zum kürzlich erschienen Track „Hello“ (VÖ: 22.06.2018). Dieser zweieinhalb-minütige Speed-Dämon ist die dritte Single der Band im Jahre 2018.

Im zugehörigen Video sorgt der Sänger der Band Melle nun für Aufsehen, indem er rauchend den Halb-Marathon in Brüssel bestreitet.

Einen Halb-Marathon zu laufen, ist eine Sache, aber dabei eine Zigarette zu rauchen, bringt es auf die nächste Stufe. Mozes And The Firstborn-Sänger Melle kombiniert diese beiden Beschäftigungen mühelos zu einer herrlichen Antithese.

„Ich habe ‚Hello‘ für meine kleine Schwester geschrieben, um ihr zu sagen, dass sie ein bisschen mehr aus ihrer Komfortzone herauskommen muss. Vor ein paar Wochen wurde mir klar, dass ich selber machen sollte, was ich predige. Ein Video während eines Marathons aufzunehmen, während man eine Zigarette raucht, schien ein guter Anfang.“ – Melle

Das Ergebnis: viele Gesichter mit fragwürdigen Ausdrücken. Einige von Melles Mitläufern liefen ungestört weiter, während andere völlig den Fokus verloren und Mühe hatten, nicht zu stolpern. Melle hofft, Menschen dazu zu inspirieren, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und der Welt „Hallo!“ Zu sagen:

„Jeden Tag sollten wir etwas ausprobieren, was wir noch nie zuvor versucht haben. Es wird wahrscheinlich gut ausgehen. Und wenn nicht? Hey, du wirst eine gute Geschichte zu erzählen haben.“ – Melle

Mozes And The Firstborn liefern eine starke Mischung aus dreckigem Grunge und Power-Pop-Perfektion – Ihre Inspirationen reichen von Guided by Voices und Beck bis hin zu Weezer und Nirvana. Das kalifornische Label Burger Records veröffentlichte 2014 das selbstbetitelte Debütalbum. Seitdem ging die Band mit The Growlers, Unknown Mortal Orchestra und Together PANGEA auf internationale Tourneen durch die USA und Europa. Im Jahr 2016 veröffentlichte die Band „Great Pile of Nothing“, eine eher introvertierte und sanfte LP im Vergleich zum Debüt.

Im vergangenen Jahr haben Mozes And The Firstborn neue Songs für ihr drittes Album aufgenommen. Mit dem Gefühl eines Mixtapes verschmelzen sie ihre Lieblingsstile und -genres zu einem faszinierenden Konglomerat von Songs. Die Band hat mit einer Reihe von Produzenten zusammengearbeitet, darunter Produzent und Mixer Chris Coady (Beach House, Slowdive) und Roland Cosio (Together PANGEA, Fuzz).

Presse: Popup-Records


Ross From Friends

Wir schreiben das Jahr 1990, Felix (alias Ross From Friends) ist noch Quark im Schaufenster seines Vaters, als dieser – nachdem er in den 80er Jahren ein Soundsystem aufgebaut hatte, mit dem er auf zahlreichen Squat-Partys in London (einschließlich des damals verfallenen Roundhouse) gespielt hat – beschließt, der britischen Hauptstadt den Rücken zu kehren, um etwas von Europa zu sehen. Er kauft sich einen Bus und fängt an, über ein Netzwerk von gleichgesinnten Freunden und Bekannten von seinem Vorhaben zu erzählen. Damals noch eine Freundin eines Freundes, erregt die Reise die Aufmerksamkeit von Felix‘ zukünftiger Mutter, die sich anbietet, das Ganze gegen einen Sitzplatz im Bus filmisch zu dokumentieren.

Und dann war es irgendwann soweit: beide luden zusammen das Soundsystem in den Bus und machten sich auf den Weg. Ihre Reisen führten sie durch Frankreich, Belgien, West- und Ostdeutschland (das bei ihrer Rückkehr plötzlich wiedervereinigt war) und darüber hinaus, und sie teilten durch spontane Partys an jedem beliebigen Ort ihre Leidenschaft für die Klänge von Hi-NRG, Italo-Disco und Proto-Techno.

Das Video zu Ross From Friends’ neuer Single, „Pale Blue Dot“, zeugt von dieser genuinen Leidenschaft und zeigt spielerisch, wie Dance-Musik – damals wie heute – Menschen zusammenbringt.

13.10.2018 – Berghain Kantine, Berlin, Deutschland || 25.10.2018 – Zoo, Genf, Schweiz

Presse: Ninja Tune / Big Dada / Counter Records / Brainfeeder / Werkdiscs / R’COUP’D


LANY

Für kurze Zeit waren LANY-Sänger Paul Jason Klein und der britische Shooting-Star Dua Lipa DAS Traumpaar der jungen Pop-Szene, nach nur einem halben Jahr verschwanden alle gemeinsamen Fotos der beiden von ihren Socials …

Dua Lipa ist mittlerweile wieder mit ihrem Ex-Freund liiert, Paul Jason Klein hat den noch immer nicht überwundenen Schmerz über die Trennung in einem neuen Song verarbeitet, den er gestern mit seiner Band LANY veröffentlichte: „Thru These Tears“ ist ein Stück über Liebeskummer und darüber, wie man ihn hinter sich lässt.

Kenner der Band wissen, dass eine Rose das Symbol von LANY war. Für „Thru These Tears“ tauscht die in L.A. ansässige Band die Blüte gegen ein Auge auf dem Cover. „Thru These Tears“ ist der erste Vorbote auf ein neues LANY-Album.

Das offizielle Video zu „Thru These Tears“ soll nächste Woche folgen.

Presse: Universal Music GmbH


Tristan Brusch  

Nachdem Tristan Brusch erst letzten Monat mit „Das Paradies“ sein Debüt gab, veröffentlichte er gestern das vom Diffus premierte Video zu seiner neuen Single „Die Fetten Jahre“. Wie gewohnt pendelt sich auch dieser Track irgendwo zwischen Extravaganz und Extrovertiertheit ein. Das herrlich skurrile Video wird neben lyrisch untermauerten Bildern auch akustisch von einem betörenden Fächer aus Synthie-Pop, Chansons, eleganten 80´s Referenzen und extravaganten Beats begleitet.

Im discoiden „Die Fetten Jahre“ feiert Tristan, nicht ohne Humor, eine Party auf den Ruinen des Patriarchats und beschwört einen „neuen, lustvollen Feminismus“ (T. Brusch) herauf. „Die fetten Jahre sind vorbei / Ein Mann hat so viel zu geb’n, aber nicht gelernt zu teil’n / Die fetten Jahre sind vorbei / Seine Frau steht auf und sie holt sich ihr’n Teil / Alles wird anders und ich fühl’ mich gut dabei.“

Das Video besticht vor allem in der lyrisch geleiteten Metaphorik und wird von Tristans äußere Erscheinung, Gestik und Mimik zu einer bunt zusammen gewebten Welt der Gesellschaftskritik zusammen gebaut. Entsprechend dieser Marnier hebt sich Tristan Brusch vom Pop-Einheitsbrei unserer Zeit ab.

09. – 11.08.18 • HALDERN POP FESTIVAL || 18.10.18 • KÖLN • VEEDEL CLUB || 19.10.18 • HANNOVER • LUX || 20.10.18 • BREMEN • LAGERHAUS || 22.10.18 • DORTMUND • FZW CLUB || 23.10.18 • FRANKFURT • DAS BETT || 24.10.18 • NÜRNBERG • CLUB STEREO || 25.10.18 • MÜNCHEN • ZEHNER || 26.10.18 • STUTTGART • KELLERKLUB || 27.10.18 • HEIDELBERG • HALLE02 || 29.10.18 • HAMBURG • NOCHTWACHE || 30.10.18 • BERLIN • MUSIK & FRIEDEN ||31.10.18 • LEIPZIG • NAUMANNS

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH