NEU auf dem Videomarkt meldet sich heute wieder mit bewegten Bildern zurück, die sich auf den allseits bekannten Videoplattformen wiederfinden lassen.

Dieses Mal sind dabei Conner Youngblood mit „Pizza Body“, Ava Max mit „Sweet But Psycho“, Paul McCartney mit „Back in Brazil“, Roosevelt mit „Shadows“, Connan Mockasin mit „Charlotte’s Thong“, Odeville mit „8mm“, Schraubenyeti & das Mammut mit „heute. gestern.“, Delorentos mit „SOS“ und Jerry Paper mit „My God“.


Conner Youngblood 

Nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Cheyenne“ am 17. August 2018, veröffentlichte Conner Youngblood sein neues Video zum Song „Pizza Body“. Das Video wurde von Phillip Jacques produziert und zeigt Conner wie er eine karge Küstenstadt in Europa zusammen mit einem Pferd erkundet.

Conner erläutert das Konzept dahinter wie folgt: „I forget exactly where, but I saw a video of Young Thug on a horse looking way too cool, and I knew had to have a horse in my next video. Luckily, we got the coolest horse of all time, aka Ramón, and found some beautiful locations in northern Denmark.“

Conner Youngbloods langersehntes Debütalbum ist geprägt von seinen Reiseeindrücken, Natur, aber auch den grundlegenden Ansichten der Menschen, denen er auf einer fast zwei Jahre währenden Reise begegnet ist.

„Cheyenne“ ist das Werk eines musikalischen Universalgenies. Obwohl sein Sound eigen ist, enthält sein Debüt Input einer Reihe von Künstlern, die ihn inspiriert haben: Sufjan Stevens, Elliott Smith, Moses Sumney und auch Justin Vernon (Bon Iver).

Conner über die Entstehung des Albums: „I’ve had a lot of these thoughts / ideas / dreams / emotions shuffling around my head for years now, so it is quite nice to finally see them out. It’s kinda crazy to condense so much of my life into under an hour, but somehow, everything about it makes sense to me…fingers crossed it makes sense to others as well.“

09.10.18 – Molotow (Hamburg) || 17.10.18 – Privatclub (Berlin)

Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH


Ava Max

Ab auf die Tanzfläche! Die amerikanische Pop-Sängerin Ava Max hat mit „Sweet But Psycho“ den perfekten Track dafür veröffentlicht! Nach ihren letzten Knallern wie der Kollaboration mit Rapper Witt Lowry „Into Your Arms“ (6 Mio. Streams) oder dem emanzipiert neu umdachten Remake und Update von „Barbie Girl“ in „Not Your Barbie Girl“ beweist Ava Max, dass sie Profil hat und entführt uns mit „Sweet But Psycho“ nicht nur auf die Tanzfläche, sondern in die tiefen des weiblichen Mindsets.

Produziert wurde ihr neuer Track „Sweet But Psycho“ vom Grammy-nominierten Produzenten Cirkut (The Weeknd, Katy Perry, Rihanna) und geschrieben zusammen mit Madison Love (Camila Cabello, Halsey). „Sweet But Psycho“ ist eine Pop-Hymne, die wie gemacht für den Dancefloor ist, während man sich zugleich augenblicklich mit den Texten und eingängigen Vocals der jungen Künstlerin identifizieren kann. Begleitet wird der Track von einem proaktiven Musikvideo, in welchem sich jede Frau mindestens einmal wiedererkennt. Das Video entstand unter der Regie von Shomi Patwary, der bereits unter anderem zusammen mit Beyoncé, Major Lazer und The Weeknd gearbeitet hat.

„Sweet But Psycho“ folgt auf Max’ jüngste Kollaboration „Into Your Arms (Feat. Ava Max)” mit dem Chart-toppenden Rapper Witt Lowry. „Into Your Arms“, das ebenfalls von Cirkut produziert wurde und direkt nach seiner Veröffentlichung auf den #1-Slot der New Music Friday-Playliste von Spotify stürmte, hatte nach nur einer Woche bereits über 1 Million Spotify-Streams angehäuft und steht aktuell bei fast 6 Millionen Plays. Mit ihrer ersten eigenen Single „My Way“ gelang es Ava Max sich schlagartig als eine der spannendsten neuen Pop-Sängerinnen des Jahres zu etablieren. Auch das Billboard Magazin lobt die junge Künstlerin: „Ava Max liefert mit diesem Song ein beeindruckendes Debüt ab.“ Ebenfalls verfügbar ist nun auch ihre durch Emanzipation geleitete Hymne „Not Your Barbie Girl“, die vorab eine wahnsinnige Resonanz auf YouTube (5,8 Mio. Views) und musical .ly (3,5 Mio. Views) zu verzeichnen hatte.

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Paul McCartney

Paul McCartney veröffentlichte noch ein Video.

Nachdem Fuh You grade erst letzte Woche erschien, liefert er nun noch eins zu „Back in Brazil“ aus seinem neuen Album „Egypt Station“…Dieses ist übrigens jetzt schon ein voller Erfolg:

Noch nicht mal eine Woche nach Veröffentlichung steht das Album auf #1 in USA, Japan, Deutschland, Brasilien, Dänemark, Belgien und noch weiteren Ländern.

Dadurch ist es das dritte Nicht-Beatles-Album an der Spitze der amerikanischen Charts und McCartney’s erste #1 seit „Tug of War“ im Jahr 1982.

„Back in Brazil“ ist der ungewöhnlichste aber auch der modernste Track auf dem letzten Freitag erschienen Album.

McCartney selbst hat für den Song 9 Instrumente eingespielt, durch deren Zusammenspiel eine fast schon psychedelische Atmosphäre erzeugt wird.

Das Video begleitet eine süße Liebesgeschichte in Brasilien. Begleite Yasmin aus Sao Paulo, wie sie sich in Zach verliebt und deren kurze Beziehungen die ersten Up- und Downs erlebt.

Producer Greg Kurstin sagt „Back in Brazil“ war einer der Songs, an denen Macca und er am längsten arbeiten und beschreibt die Entstehung des Songs folgendermaßen:

“It was one of the trickier ones to get the feel of, to get the drum groove and all that stuff,” he said. “It started out as something very different than what it became.

It started out with electric piano and drums and the whole band, and then we stripped it all down and built it all up with orchestra instruments.”

Im Refrain hören wir nur die Stimme von Paul McCartney und wie er „Ichiban“ ruft, das japanische Wort für Nummer.

Presse: Universal Music GmbH


Roosevelt

Nach dem Sommerhit „Under The Sun“, dem grandiosen Feature-Track „Forgive (feat. Washed Out)“ und der synthie-lastigen Ballade „Getaway“ erscheint heute mit „Shadows“ ein neuer Song, der letzte, aus dem nächste Woche Freitag erscheinenden Album „ Young Romance“.

Auf der beschwingten Single bieten Disco Elemente der 70er und tanzbare New Wave Elemente das perfekte Soundbett für den melancholischen Titel. Es geht, so Lauber, um einen „verloren geglaubter Begleiter“ jemand „dem du in der Vergangenheit nahe gestanden hast, jemand, der dich immer noch verfolgt, der dir nicht aus dem Kopf geht.“ Sehnsucht für den Dancefloor.

Wenige deutsche Acts begeistern die Welt wie es Marius Lauber mit seinem Projekt Roosevelt getan hat. Sein selbstbetiteltes Debüt-Album (2016) brachte Menschen von New York bis São Paulo, von Mexico City bis Jakarta zum Tanzen. Über 80 Millionen Mal haben sich seine Fans seine Songs auf Streaming-Diensten angehört. Hits wie Fever und Moving On wurden von Radiostationen weltweit hoch und runter gespielt, zahllose internationale Festivalauftritte und ausverkaufte Headliner-Shows taten ihr übriges. „Roosevelt could well follow Daft Punk to a mainstream pop crossover“ prophezeite da sogar die englische Zeitung THE INDEPENDENT. Lorbeeren, auf denen man sich ausruhen könnte, um weiter die so bewährte Mischung aus Elektro mit Indiepop-Attitüde unter die Leute bringen. Für Lauber kommt das aber nicht in Frage: Mit dem neuen Album Young Romance schlägt er nun ein neues Kapitel für Roosevelt auf.

„Das erste Album war geprägt von den Neonlichtern im Club, aber jetzt fühlt es sich wie der richtige Moment an, ins Licht zu treten“, sagt Roosevelt über die neuen Songs, „es sollte weniger künstlich und intimer, ehrlicher klingen“. Und tatsächlich, Young Romance will mit beiden Armen die ganze Welt umgreifen. Ein Album für Sommertage im Park und Sommernächte unter dem Sternenhimmel. Für erste Küsse, letzte Küsse und Kopfsprünge ins Unbekannte. Alles neu und doch seltsam bekannt: aus dem Flirt mit Popmusik ist eine ausgewachsene Liebesbeziehung geworden. Stark beeinflusst von 80er Synths und 70er Disco Grooves klingen die neuen Titel wie Lieblingslieder, die dich schon dein ganzes Leben begleitet haben – und doch sind sie neu und aufregend, voll Lust auf das Leben und voller Energie.

Nostalgie spielt allerdings keineswegs die Hauptrolle: Vintage-Synthesizer und akustische Percussion-Instrumente finden zusammen in zeitgenössischer Produktion. Auf Young Romance hat Lauber den Roosevelt-Sound konsolidiert: „Während der Aufnahmen wollte ich den Sound und den Vibe, für den Roosevelt steht, festsetzen. Das Ziel war es, an den Sound anzuschließen, mit dem ich begann, gleichzeitig aber dessen Grenzen auszuloten und zu sehen, wie weit man gehen kann“.

Der Titel Young Romance ist dabei mit einem Augenzwinkern zu nehmen: „In den Songs geht es viel um das Glück und den Schmerz jugendlicher Liebesgeschichten“, erzählt der 27-jährige Lauber. „ Young Romance war schon lange der Arbeitstitel für das Album, aus der Ferne gesehen beschreibt es diese Sammlung an Songs ganz gut. Gleichzeitig ist es nicht todernst gemeint, ich wollte mich ein bisschen darüber lustig machen, dass ich immer wieder Songs zu diesem Thema schreibe“. Und was gibt es Schöneres als junge Liebe? Was gibt es Schmerzhafteres als junge Liebe?

Unter der Sonne Kaliforniens schloss Roosevelt die Aufnahmen für Young Romance ab. Und vielleicht mag es Einbildung sein, aber die satte Sonne Los Angeles’ scheint durch die einzelnen Stücke.

Mit seinem Debüt zeigte Roosevelt, wohin die Reise gehen kann. Young Romance zementiert Marius Laubers Status als einer der wahrscheinlich aufregendsten jungen Künstler weltweit. Aber wie sagt er selbst so gut auf Getaway? Can’t stop it now that we’re on our way ­– nächster Halt: Pop-Olymp.

22.10.2018 Hamburg – Docks || 23.10.2018 Köln – Live Music Hall || 24.10.2018 Berlin – Astra || 25.10.2018 München – Muffathalle || 27.10.2018 AT-Wien – Flex || 28.10.2018 CH-Zürich – Mascotte

Presse: City Slang


Connan Mockasin

Connan Mockasin veröffentlicht heute „Charlotte’s Thong“, den zweiten Track aus seinem langersehnten neuen Album „Jassbusters“, das am 12. Oktober via Mexican Summer / Alive erscheinen wird.

„Charlotte’s Thong“ folgt auf die Veröffentlichung der Leadsingle „Con Conn Was Impatient“, die die Ankündigung des Albums im letzten Monat begleitete und im dazugehörigen Video eine erste Vorschau auf Mockasins fünfteiligen melodramatischen Film „Bostyn ‚N Dobsyn“ präsentierte. Dieser bildet das Gegenstück zum Album „Jassbusters“.

Im Rahmen seiner Tour wird Connan Mockasin im Oktober für zwei Shows live in Berlin und Hamburg zu sehen sein.

22.10.18 – Babylon (Berlin) – ausverkauft || 29.10.18 – Markthalle (Hamburg)

Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH


Odeville

Es entspricht unserem heutigen Zeitgeist, dass die schönen Momente, die wir festhalten, austauschbar und zu jeder Sekunde reproduzierbar wirken. Wir verwenden Filter wie Juno, Gingham und Nashville um Stimmung und Makel zu kaschieren. Wir wissen, welche Posen uns stehen, können die Reichweite unserer Beiträge beeinflussen und gewinnen mit geschickter Platzierung von Hashtags weitere Follower.

„Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie“ sagte einst Friedrich Dürrematt.

Odeville zitieren in ihrer zweiten Single „8mm“ den einst romantischen Moment des Filmens und Fotografierens, umhüllen ihn in ein märchenhaftes Gewand aus warmen Sounds und einer verträumten Gitarrenmelodie, die sich zum Ende des Songs wie ein Mantra aufbaut und über allem zu schweben scheint..

Mit kindlicher Naivität entwickeln Odeville ihre eigene Sprache um diese Welt zu beschreiben. Sie lassen das Seesternherz in den Wellen ertrinken, hören wie das Meer ihren Namen schreit und decken sich, betrunken vom Regen, mit dem Nebel zu.
Man taucht in ihre Fantasie ein, in der der Himmel viel höher erscheint, wenn sich der Zuhörer einfach nur fallen lässt, damit sie diesen Moment festhalten können – nicht für Instagram oder die Follower, sondern für sich ganz allein auf einem 8mm Schmalfilm.

Genauso fantasievoll ist auch das Musikvideo zu „8mm“. Zusammen mit dem Regisseur Nikolas Gacek aus Hannover und der Hilfe ihrer Fans haben sie eines der schönsten One-Shot Musikvideos des Jahres produziert. Zwischen Projektionen, Lichtern und Farben wandert die Kamera durch einer 40 Meter lange Halle und fängt die liebevoll kreierte Situation mit den über sechzig Darstellern, bestehend aus Fans, Freunden und Familie, ein.

Ob musikalisch oder in Bildern – der Song „8mm“ erschafft eine intime Eins zu Eins Situation und ist doch zugleich eine eingängige Stadionhymne. Sie verbindet die klassische Poesie mit dem Pop der Neuzeit und ist ein weiterer Garant dafür, dass man um den Namen Odeville in den nächsten Jahren nicht so schnell vorbeikommen wird.

29.11.2018 – Oldenburg, Amadeus || 30.11.2018 – Leer, JUZ || 01.12.2018 – Berlin, Privatclub || 02.12.2018 – Hannover, LUX || 04.12.2018 – Köln, YUCA || 20.12.2018 – Hamburg, Knust

Presse: ADD ON MUSIC


Schraubenyeti & das Mammut

„Wenn der Kuss am Morgen nach Zigaretten schmeckt“, dann hat der neue Tag den Geschmack von gestern. Der Schraubenyeti beschreibt in seiner neuesten Single „heute. gestern.“ die Momente im Leben, in denen sich alles verändern kann. Bis hin zu dem Tag, an dem eine neue Generation die alte ablöst.

Im offiziellen Musikvideo geht der Schraubenyeti dabei so weit, seinen Opa den Generationswandel darstellen zu lassen. Auch vorm restlosen Abschneiden seines langen Yeti Bartes schreckt er nicht zurück. Für das eine Bild, die eine Einstellung, in der klar wird – irgendwann sind wir auch mal so alt.

Mit „heute. gestern.“ hat der Schraubenyeti 2018 ein Konzept Album geschaffen, welches über sein klaviertuoses Einsiedlertum hinausgeht. Nicht nur seine Band „das Mammut“, sondern auch Bläser, Streicher und ein Chor sind in zwei 12‘‘ Vinyl oder wahlweise CD gepresst. Auch traut er sich an Themen, die über melancholische Liebeslieder und den Morgen danach hinausgehen: Populismus, Depression und die große Frage: „..taumeln wir alle durch die Aorta des Wals?“

10.10. – WERK2 Leipzig – Releasekonzert || 12.10. – KIOSK Mannheim || 13.10. – Nachtflohmarkt Düsseldorf || 14.10. – Theater Die Wohngemeinschaft Köln || 15.10. – Live Club Bamberg || 16.10. – Ludwigs Nürnberg || 17.10. – Realitätsverlust Bürokonzert Reichenbach || 18.10. – Ostpol Dresden || 19.10. – Filmwerk Helmbrechts || 20.10. – Nachtflohmarkt München || 23.10. – Kaffeeschuppen Halle || 24.10. – Kulturbar Greifswald || 25.10. – Angler II Schwerin || 26.10. – Wohnzimmerkonzert Bielefeld || 09.11. – Mehlboden Görlitz || 10.11. – Sound of Liedermaching Kronenkino Zittau || 11.11. – Salon Irkutsk München || 14.11. – Heimat Regensburg || 16.11. – ART Stalker Berlin || 17.11. – Tonzimmer Würzburg || 18.11. – Ko’Ono Konstanz

Presse: ADD ON MUSIC


Delorentos

„SOS” ist die neueste Single von Delorentos‘ fünftem Album „True Surrender“, das im April erschienen ist. Das sagt die Band aus Irland selbst über den Song:

„Wir leben in turbulenten Zeiten, politisch und sozial. Der Druck steigt, während sich die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet und die Bürger der westlichen Demokratien zunehmend frustriert werden. Anstatt daran zu arbeiten, diese Lücke zu schließen, versuchen viele derjenigen in Machtpositionen, sie zu verschleiern indem sie Sündenböcke in Minderheiten oder Geflüchteten propagieren. Es wird versucht, die Gesellschaft bewusst zu spalten um die Menschen von den systematischen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft abzulenken.
SOS ist, wie der Titel schon vermuten lässt, ein Schrei nach Hilfe. Es ist ein Versuch, die Dinge aus der Perspektive der „Anderen“ zu sehen – den schwächsten Gliedern der Gesellschaft, um den Fokus dorthin zu lenken, wo er gebraucht wird.“

Das Musikvideo zu „SOS“ gibt einen Einblick hinter die Kulissen von Delorentos‘ Show auf dem Electric Picnic Festival in Irland vor wenigen Wochen.

17.10.2018 Monarch | Berlin || 18.10.2018 Prinzenbar | Hamburg || 19.10.2018 Roxi | Witten || 20.10.2018 Cord Club | München

Presse: Motor.de


Jerry Paper

Neuzugang bei Peanut Butter Wolf & Co.: Jerry Paper, der ab sofort bei Stones Throw Records unter Vertrag ist, wird am 12. Oktober sein neues Album „Like A Baby“ veröffentlichen.

Hinter dem Namen Jerry Paper steckt der in Los Angeles lebende Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist Lucas Nathan. Auf seinem neuen Album „Like A Baby“ wird er unterstützt von Matthew „Matty“ Tavares (von BadBadNotGood), der zugleich als Co-Producer des Albums fungierte, Weyes Blood, Alex Brettin (Mild High Club) sowie von der Sängerin Charlotte Day Wilson.

Was vor Jahren schon als stilistisch offenes und experimentelles Projekt unter dem Namen Jerry Paper begann, zeichnet sich laut Nathan noch immer durch extreme Vielfalt und permanenten Wandel aus: „Das alles entwickelt sich nonstop weiter, weil ich mich als Mensch andauernd verändere, und diese Veränderungen bilden letztlich den Kern meiner Musik“, so Nathan.

Auf dem neuen Album „Like A Baby“ knüpft er u.a. an jenen eigenwilligen Synth-Pop-Ansatz an, den er auf früheren Alben für Labels wie Bayonet Records und Orange Milk präsentiert hat, nur klingen seine neuesten Songs deutlich strukturierter und weniger zufällig; auch Melodien spielen eine größere Rolle als zuvor. Durchaus eingängig dank dezentem Funk-Faktor, nennt der Multiinstrumentalist die unterschiedlichsten Einflüsse aus den Randgebieten des Pop (Prefab Sprout, Todd Rundgren, Steely Dan – gerade letzterer sei „eine tiefe, wichtige Inspirationsquelle“) bis hin zu klassischem R&B, Stereolab, brasilianischen Avantgarde-Musikern und Electronica aus Japan.

Zugleich inspiriert von Nathans Umzug von NYC in seine alte Heimatstadt L.A., umkreist das Album „diesen endlosen menschlichen Zyklus aus Verlangen und Befriedigung“, so der Musiker. Die dystopisch anmutenden Shopping-Bilder basieren auf vielen Nachmittagen, die Lucas Nathan durch Einkaufszentren und Supermärkte gedriftet ist. Die Spannung zwischen Form und Inhalt „verschmilzt diese widersprüchlichen Gefühle in mir – einerseits sich dem Leben in diesem System hingezogen zu fühlen und andererseits vollkommen abgestoßen davon zu sein. Dieses Album dokumentiert meinen Versuch, aus dem Kreislauf auszubrechen und ihn von außen zu betrachten.“

Nachdem sich Jerry Paper die Bühne bereits mit Mac DeMarco, BadBadNotGood und Mild High Club geteilt hat, ist zum neuen Album eine größere Tour geplant. Unterstützung bekommt Nathan für seine wilden, exzentrischen Performances von gleich fünf angestammten Musikern, die seinen Gesang (und seine krassen Tanz-Moves) mit Bass, Schlagzeug, Gitarre, Synthesizern und Saxofon einrahmen. Für Nathan sind Live-Performances jedoch sehr viel mehr als das bloße Präsentieren von existierenden Songs: Er habe auf der Bühne schon etliche außerkörperliche Erfahrungen gehabt, sagt er, „Momente, in denen sich das Ego vollkommen auflöst, was ich so nur auf der Bühne beim Grooven haben kann.“ Er selbst verkörpere dabei auf der Bühne „eine übertriebene Version“ von sich selbst: „Ich treibe das dann wirklich so weit, dass ich mein Selbst transzendiere, und ich will auch das Publikum dazu bewegen, ihr bisheriges Selbstverständnis abzustreifen, ihre Egos abzulegen, um frei sein zu können.“ Der Songtext zu „Your Cocoon“ beschreibt letztlich genau diese Befreiung, wenn Nathan singt, „I’m here dressed up like a cartoon / Asking please please burn your cocoon“.

„Überhaupt finde ich, dass dieses ganze binäre Denken im krassen Widerspruch zu der Komplexität und zu der Raffiniertheit steht, die unsere Welt und jede Art von gelebter Erfahrung ausmachen. Ich versuche daher, dieses binäre Denken mit meiner Musik und meinen Shows aus den Köpfen der Leute zu vertreiben und etwas dagegen zu tun, dass man immer nur auf dieser Binär-Basis die Welt interpretiert und mit ihr interagiert.“

Textlich hinterfragt „My God “ die Bedeutung des materiellen Reichtums und wie es aussehen würde, wenn wir unsere Verdienste in die Nachwelt tragen würden. Sagt Nathan: „When I wrote ‚My God‘ I was thinking a lot about how money represents value but in the face of death it’s worthless. I thought about how funny it is to devote a life to amassing wealth beyond what one can use in this life (à la billionaire class currently running the American plutocracy). Making a song that was a snapshot of a world where money actually has value in the eyes of a God was so absurd that I couldn’t stop laughing and I had to do it. I thought about how Egyptian pharaohs were buried with their belongings to prepare for the afterlife, and decided to start the song with the narrator being buried with his receipts in order to keep an accurate tab. The video is a pretty faithful manifestation of the lyrics, and I think Steve did a great job.“

Presse: Beats International