NEU auf dem Videomarkt meldet sich heute wieder mit bewegten Bildern zurück, die sich auf den allseits bekannten Videoplattformen wiederfinden lassen.

Dieses Mal sind mit dabei Ed Sheeran & Justin Bieber und ihr „I Don’t Care“, dann Versengold mit „Thekenmädchen“, „Ich komme in den Park“ von Pauls Jets, Ponte Pilas und „Eye for an Eye“, zudem Casey Lowry mit „You Told Me You Loved Me“, „Rebel“ von Sean Koch, NOSOYO und „Highness“, Omar Apollo mit „So Good“, sowie Kantig mit „Discofox“ und „L_BENSLAUF“ von Fabian Römer.


Ed Sheeran & Justin Bieber

Lange hat man zwei Megastars nicht mehr so lässig und gut gelaunt gesehen wie Ed Sheeran und Justin Bieber in den jüngsten Wochen. Vor der Veröffentlichung ihrer gemeinsamen Single „I Don’t Care“ übertrafen sie sich in ihren sozialen Netzwerken gegenseitig mit unterhaltsamen Kommentaren und Anspielungen – und seit der großartige Song veröffentlicht ist , machen sie einfach weiter. Denn nach dem Song-Release ist vor der Video-Veröffentlichung, und so posteten die beiden guten Freunde die Woche über unterschiedlichste Teaser in immer neuen Outfits.

Ed im Pandakostüm, Ed im Bademantel, im Cowboyhemd, Ed im Anzug – es gab einiges zu bestaunen. Und nun endlich gibt es die Auflösung, im offiziellen Musikvideo zu „I Don’t Care“. Unten gibt es den gut gelaunten Clip zu sehen, in dem sich Ed Sheeran unter anderem in Japan im lebensgroßen Pandabärkostüm unter die Leute mischt. Justin Bieber tanzt unter anderem im Braunbärkostüm durch die (virtuelle) Weltgeschichte, denn in Wahrheit entstanden seine Szenen in L.A. vor jenem ominösen Green Screen, der schon im Vorfeld der Single-Veröffentlichung heiß diskutiertes Thema bei Fans und Medien war. Regisseur des Clips ist Emil Nava, der zuvor u.a. Ed Sheerans Videos zu „Sing“, „Don’t“, „Thinking Out Loud“ und „Happier“ umsetzte.

„I Don’t Care“ ist bisher eine einzige Erfolgsgeschichte: Der Song zählte bereits nach 24 Stunden 14 Millionen globale Streams und ist damit Ed Sheerans erfolgreichster Single-Launch. Insgesamt steht der Song nach einer Woche bei mehr als 150 Millionen weltweiten Streams und stürmt weltweit die Charts. In Deutschland ist der Song auf Platz 3 der GfK Single-Charts eingestiegen. Das Lyric Video wurde über 40 Millionen Mal angesehen.

Schon jetzt ist klar, dass „I Don’t Care“ heißer Anwärter auf die Kollaboration des Jahres ist.

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Versengold

Zwei Jahre ist es nun her, dass den sechs Folkrockern von Versengold mit „Funkenflug“ der erste große Chart-Coup gelang: jahrelang als „Geheimtipp“ gehandelt und mit einer treuen Fanbase im Rücken erreichten die bodenständigen Bremer mit ihrem achten Longplayer Platz zwei der deutschen Albumcharts – die darauf folgende Live-Tournee führte über namhafte Festivals in ausverkaufte Clubs und Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der unverwechselbar temperamentvolle und treibende Folksound, versehen mit anspruchsvollen und scharfzüngigen deutschen Texten hatte sich im gesamten deutschsprachigen Raum Rang und Namen verdient und wird zu Recht als einer der spannendsten Namen der deutschen Musikszene wahrgenommen. Mit „Thekenmädchen“ legen Versengold nun die erste offizielle Single ihres kommenden, neunten Albums „Nordlicht“ vor, das Ende Juni erscheinen wird.

Die Tugenden, die bereits „Funkenflug“ zum Erfolg verhalfen, finden sich auch hier wieder: erdiger, akustischer Folksound mit feinsinnigen Texten, ergänzt durch hymnische Chöre, treibende Rhythmen und eingängige Refrains. Und doch hat sich die Gruppe unverkennbar weiterentwickelt – musikalisch und inhaltlich. Auf „Thekenmädchen“ gibt die Band z.B. wichtige Tipps zum achtsamen Umgang mit den verkaufsfördernden Maßnahmen, die optisch ansprechendes Gastronomie-Personal zur Umsatzsteigerung einzusetzen im Stande ist. „Egal, wie schön sie auch ist, egal, wie durstig du bist – verlieb dich nie in das Mädchen hinter der Theke“, mahnt Sänger und Texter Malte Hoyer eindringlich. Denn wie ihm sein Vater bereits in jungen Jahren umsichtig auf den Weg gegeben hatte: „Es ist ihr Job, dass sie dich mag“. Am Ende des Liedes muss jedoch auch der trinkfreudige Versengold-Frontmann eingestehen, den väterlichen Rat bereist über tausend Mal nicht befolgt zu haben…

2019 unternimmt die Band im Anschluss an eine ausgedehnte Festival-Saison eine umfangreiche „Nordlicht“-Clubtour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. An 17 Terminen im Oktober und November 2019 treten die sechs Musiker dort auf die Bühnen verschiedener, namhafter Clubs und Hallen, um ihren Fans eine fulminante Show zu bieten.

Presse: Another Dimension


Pauls Jets

Die gefeierten Pauls Jets haben ihre neue Single „Ich komme in den Park“ veröffentlicht.

Sie sind die spannendsten Newcomer Österreichs, vielleicht des kompletten deutschsprachigen Raums. Und haben mit den großen Ö-Erfolgsbands der letzten Jahre gleichzeitig wenig gemein – ihre Songs sind anarchischer, zerfranster, eklektischer: Pop-Songwriting, psychedelische Trips, Cloud Rap, Punk, alles ist wiederzufinden.

Die österreichischen Journalistin Katharina Seidler (Falter, fm4) ist nur eine von vielen Fans, wenn sie sagt:
„Pauls Jets sind die einzige Band, die das unendliche Erbe von Ja, Panik antreten kann, und sie sind natürlich auch viel mehr als das, sie werden ewig sein.“

Das österreichische Trio um den 22-jährigen Paul Buschnegg hat im März mit „Alle Songs bisher“ eines der am meisten erwarteten Debütalben des Jahres veröffentlicht. Mit den Vorab-Singles „Üben üben üben“, „22703“ und „Diese Villa ist verlassen“ lösten sie letztes Jahr einen Hype aus, der mit dem um Wanda 2014 vergleichbar ist und schafften es in sämtliche Jahresbestenlisten, u.a. bei Musikexpress, TAZ und fm4.

Presse: Motor Entertainment GmbH


Ponte Pilas

Mit Einflüssen von Iggy Pop bis Oasis und infektiösen Hymnen, die scharfkantige Riffs neben unwiderstehliche Melodien stellen, rückt das schottisch-ecuadorianische Quartett Ponte Pilas aus Berlin in den Vordergrund, worum es beim Rock ’n’ Roll wirklich geht: Ganz viel Spaß an der Sache! Nicht weniger als das vertont die neue Single „Eye For An Eye“ – ein sweaty Rock-Song, über die süßeste und zugleich grausamste aller Versuchungen:

„Dieser Song dreht sich um den Spaß an der Rache. Er ist ein Bericht über jemanden, dem eine nahestehende Person Unrecht angetan hat, und der seine Rache genießen wird. Hier geht es nicht mehr um richtig oder falsch, sondern nur um den zu zahlenden Preis.“

Auge um Auge, Zahn um Zahn – so läuft’s im wahren Leben natürlich nicht. Und das ist auch gut so. Aber dennoch: Manchmal möchten wir unsere Fantasien wenigstens im Kopf ausleben. Mit „Eye For An Eye“ geht das in jedem Fall. „Dieser Song und seine Geschichte sind vor allem eine Befreiung von all den Emotionen, die sich angestaut haben.“ Immer und immer wieder wiederholt der einprägsame Power-Refrain dabei verschiedene Rache-Fantasien. Vom Nachmachen Zuhause wird abgeraten. Am Ende steht eine weise Message über allem: „Hass wird oft zur Manie und breitet sich wie ein Lauffeuer aus.“

Bedeutet auch: Hass ist ein starkes Gefühl. Das zeigt ebenfalls das dazugehörige Video von Regisseurin Tatianna Peckham. „Die Idee zum Video für „Eye for a Eye“ habe ich gemeinsam mit der Band entwickelt.“, so Peckham. „Das Publikum wird durch den Tag einer Kellnerin geführt, die alle ihre Gäste bedient – ohne eine Ahnung davon zu haben, was für schreckliche Dinge jeder und jede von ihnen getan hat. Am Ende richtet ein wütender Mob seinen Hass gegen sie.“

Seit 2017 nehmen die vier Musiker von Ponte Pilas nun gemeinsam Musik auf – und zwar ausschließlich mit originalem 60er- und 70er-Jahre-Equipment in den LowSwing Studios in Berlin. Gemeinsam mit Producer Benedikt Vogt, dem Mixing Engineer Andy Baldwin (Björk, Oasis, The Who) und dem Mastering Engineer Mandy Parnell (Black Saloon Studios) sind dabei nun neue Singles von massiver Wucht und Euphorie entstanden, deren Sexappeal man sich wohl kaum entziehen kann.

Die Berliner-Herzen haben sie damit bereits im Sturm erobert. So war ihre letzte Show im Cassiopeia zum Release von „Out Of My Head” ratzfatz ausverkauft. Legenden wie The Wedding Present waren von ihrem Sound schon so begeistert, dass sie Ponte Pilas als Support mit auf ihre Tour nahmen. Und auch 2019 steht Großes bevor – angefangen mit einer Support-Tour für „The Legendary Tigerman“ im März, der neuen Single „Eye for an Eye“, einer Release-Show im Musik & Frieden in Berlin, bis zur großen Headliner-Tour quer durch Deutschland.

Gefeiert wird der Release von „Eye For An Eye“ bei der offiziellen Single-Release-Show am 24. Mai im Musik & Frieden in Berlin.

Presse: Guerilla Music GmbH


Casey Lowry

Nachdem der junge Brite Casey Lowry 2018 damit verbracht hat, sein Songwriting zu verfeinern und seinen charakteristischen Sound zu finden, ist „You Told Me You Loved Me“ der bisherige Höhepunkt dessen, wer Casey ist, sowohl als Künstler als auch als ausdrucksstarker Songwriter. Bekannt für seine offenen Texte, ist ‚You Told Me You Loved Me‘ bemerkenswert rau, erfrischend und herrlich melodisch.

Dieser Track, der etwas außerhalb seines üblichen tropischen Sounds liegt, kommt von einem düstereren Ort, als er oberflächlich betrachtet scheinen mag. Im Gegensatz zu den hellen und temperamentvollen Instrumenten, thematisiert der Text psychische Gesundheit und die Probleme im Umgang mit den damit verbundenen Ängsten und sozialen Belastungen.

Casey erklärt: “Ex’s can really hurt. They’ve been your best friend and support network and without them in your life it can be really hard. When you see them with someone else your’re obviously going to feel it and men have this tendency of bottling it all up past their limit, we should stop doing that and be emotional when we need to. It’s okay not to be okay.”

Das Video hat Casey als Beitrag zur aktuell in Großbritannien laufenden ‚Mental Health Awareness Week‘ veröffentlicht. Im September kommt Casey Lowry dann endlich auch nach Deutschland auf Tour.

Presse: Radicalis GmbH


Sean Koch

Rebel’ ist der Song, der sich von all den anderen Tracks des kommenden Debütalbums ‘Your Mind is a Picture’ am meisten abhebt. Sean Koch bleibt bei der neuen Single den akustischen Folk-Elementen treu und kombiniert sie mit einem rockigeren Sound, mit starken Refrains und treibender Energie.
Die Bedeutung des Tracks liegt nahe: Man selbst zu sein, das zu verfolgen, woran man glaubt und den eigenen Weg unbeirrt zu bestreiten. Dafür liefern die Good Vibes Musiker den passenden Schlachtruf, „you’re a rebel in your own kind of way“. Die Anleitung dazu liefert Sean gewohnt „down to earth“ mit der Achtsamkeit für die naheliegenden Dingen, mit denen sich jeder identifizieren kann: „i’ m going to feed my fire with friends and family, spirituality!“ Die Grundessenzen des Lebens der naturverbunden Surfer aus Down South.

Produziert von Sean Koch sowie den anderen Bandmitgliedern Shaun Cloete und Dean Bailey ist dieser Song ein neues aufregendes Kapitel für die Kapstädter Jungs, die bald zu ihrer Debüt-Album-Release-Tour nach Europa zurückkehren werden!

Presse: BENAMEUR PROMOTION – music & entertainment PR


NOSOYO

Mit HIGHNESS, einer Hymne an Authentizität und Liebe, präsentiert das Alternative-Pop Duo NOSOYO die erste Single aus dem kommenden Album LOUD & SHAMELESS.

Der Titel HIGHNESS ist mit Absicht doppeldeutig und ein Wortspiel aus „High-Sein“ und Hoheit. Zwischen scharfkantigen Elektro-Strukturen und einem Refrain von maximalem Pop-Appeal erzählt der Song von denen, die geil auf Macht sind und das Gefühl von Überlegenheit als Droge missbrauchen. Fazit: Der Rausch wird nicht lange anhalten, denn: „Only real love is timeless“ – und wem sein Ego am Wichtigsten ist, tja, derjenige wird niemals Liebe empfinden. Sorry, not sorry.

Das dazugehörige Video folgt den beiden Protagonisten auf der Suche nach ihrem persönlichem Glück: Eine Königin auf der Höhe ihres Erfolgs und ein Hofnarr, der sich von der Königin angezogen fühlt und ihren Wohlstand begehrt. Zusammen jagen sie dem schnellen Geld hinterher. Dabei wird ihnen aber bewusst, dass echte Liebe wichtiger ist als alles, was man mit Geld kaufen könnte. Die Einsicht, dass das Festklammern an Oberflächlichem und Materiellem nur ein kurzfristiges Hochgefühl hervorrufen kann, hat sich immer wieder bewahrheitet.

Für das Video haben NOSOYO mit der Stylistin Corinna Bechtle und Makeup-Artist Reem Jarhum aus Berlin zusammengearbeitet, um auf visueller Ebene durch luxuriöse, geschlechterneutrale Mode inmitten von schimmernden, goldenen Objekten die Statussymbole und abstrakten „Highs“ einer bestimmten Art von Hoheit darzustellen. Die verwendete Haute Couture Kleidung stammt von den Designern Issey Miyake, Harris Reed, Danny Reinke, Maximilian Ritter und Na Yeon Kim.

Presse: Guerilla Music GmbH


Omar Apollo

Omar Apollo hat das neue Video zu dem Track „So Good“ veröffentlicht. In dem Video, welches unter der Regie von Kevin Lombardo entstanden ist, findet man Apollo als Hauptdarsteller auf einer Technicolor-Dance-Party der 80er Jahre. Als die Menschenmenge um ihn herum zu raven beginnt, verblasst das Video und Apollo erscheint wieder in Kopfhörern. Der Sänger träumt nur vom Leben als Rockstar. Nach „Trouble“ und „Ashamed“ ist dies bereits das dritte Video aus seiner aktuellen EP „Friends“. Omar wird am 18. Juni seine zweite Londoner Show im Village Underground spielen, gefolgt von einer Serie von Headliner-Shows in den USA und Europa.

Auf seiner EP „Friends“ kanalisiert der mexikanisch-amerikanische Sänger der ersten Generation fließend Elemente von Jazz, R&B, Funk, Alternative, Soul und Popmusik durch seine eigene Linse und festigt so seine Position als einer der Breakout-Stars von 2019. Nachdem er sich 2018 mit seiner von Kritikern gefeierten Debüt-EP „Stereo“ vorstellte, ist Omar nun weiter als unbestreitbares Talent aufgestiegen. Pitchfork hat ihn kürzlich als Rising Artist vorgestellt, und Youtube hat ihn als Teil des diesjährigen internationalen Künstlerentwicklungsprogramms Foundry angekündigt, mit Alumni wie Cuco, ROSALÍA, Gunna, Chloe X Halle und Dua Lipa.

Presse: Nordic by Nature


Kantig

Peter von Kantig hat eine Mission. Eine Mission gegen Banalitäten und gegen Stillosigkeit. Es geht um Konfrontation. Peter bricht gerne mit Erwartungen. Er braucht klare Ansagen. Er ist unzufrieden, mit sich und mit der Welt.

Bei Kantig trifft Härte auf Feinfühligkeit. Härte, weil Peter Wut verspürt. Wut über Stilstand. Wut auf eine oberflächliche Gesellschaft, in der alberne Macho Rapper mit Homophobie und Sexismus erfolgreich sind. In der Weicheier auf Rockstars machen, während sie bei Schwiegermutti brav lächelnd Torte essen.

Kantig regt sich auf: Über die Instagram-Weichzeichner-Gesellschaft. Über hohlen Selbstdarstellungs-Bullshit und stillose Männer in kurzen Hosen. Fancy Hipster Shit. Man könnte meinen, Peter sei ein Hater. Vielleicht!? Aber dafür ist Peter ein Gentleman. Meistens jedenfalls.

Die andere Welt von Kantig ist sensibel, aufgeschlossen und einfühlsam. Nachdenklich, an sich selbst zweifelnd. Stillstand ist der Tod. Den eigenen Antrieb immer in Frage stellend. Zufriedenheit ist für ihn in seiner Welt nur schwer zu erreichen.

Peter ist ein Autodidakt wie aus dem Buche. Alles entsteht in seinem Kopf und in seinen Händen. Keine Kompromisse nötig. Es gibt nur richtig oder falsch. Wenn was Kacke ist, ist Peter schuld. Wenn etwas Geil wird, aber auch. Egal ob beim Songwriting oder bei der Produktion, beim Videodreh oder beim Marketing. Alles oder nichts.

„Das Video zu meinem neuen Song Discofox handelt von der Fantasie einer Nacht, ein Traum. Eine Fiktion. Ich bin mit meiner Königin in der Berliner Nacht unterwegs. Wir ziehen durch die Bars und Clubs und tanzen. Wir tanzen. Die ganze Nacht. Doch an diesem Abend bleibt es bei einer Vision. Für heute unerreichbar. Aufgeben? Keine Option.“

Peter ist gebürtiger Berliner. Er ist Vollblut Musiker und Sänger. Mit seiner alten Band Deadline hatte er einen Vertrag bei Warner und spielte im Vorprogramm von Nickelback und Mother Tongue. Neben der Musik ist Peter ein erfolgreicher Designer. Für eine entworfene Lampe gewann er in diesem Jahr einen German Design Award.

Presse: Guerilla Music GmbH


Fabian Römer

Lebt, was ihr liebt, statt zu tun, was ihr nicht fühlt. Und wenn es das Nichtstun ist, dann ist es das. Wieso? „Weil herzloses Umhergehetze so schlecht fürs Herz ist“, rappt Fabian Römer in dem Song „L_BENSLAUF“ und kehrt damit die angeblich dramatische Lücke im Leben ins Positive. Denn: Lücke bedeutet eben Platz zum Leben – „ich sag Termine nicht zu, auch wenn der Kalender leer ist“. Auf dem gleichnamigen Album „L_BENSLAUF“, das bei Jive Germany erscheint, erzählt er von seinem Weg, der nicht gerade verlief. Aber gerade Wege existieren auch nicht, sagt er und fragt: Was ist denn schon „der richtige“? „Hab keine Bachelor-Credits, stattdessen ne Diskographie.“ HipHop-Beats mischen sich in „L_BENSLAUF“ mit Bläsern. Musikalisch so aufgebrochen, unterstreicht das jene Freiheit, die Fabian Römer von sich und dem Leben einfordert. Bei einigen heißt Lücke, was für den Musiker das Schönste ist: sein Weg.

Zum Album:
Fabian Römer ist zurück. Vier Jahre sind seit seinem letzten Album „Kalenderblätter“ vergangen. Wer meint, der Stillstand hätte ihn geplagt, der irrt gewaltig. Er hat für andere Künstler geschrieben, „befreiend“, weil es dabei nicht um ihn selbst geht. Nun aber wieder zurück im eigenen Tunnel: Das Album „L_BENSLAUF“ mit 15 Songs, erscheint bei Jive Germany als Digipack und Vinyledition.

Durch „L_BENSLAUF“ hinweg reflektiert Fabian Römer metaphorisch, was ihn zu dem Menschen und dem Mann macht, der er heute ist und auch, wie er mal war. Er rappt von der dauerhaft quatschenden Menschheit und singt von dem Zustand zwischen „nie wieder und für immer“. Konsequent einfache Poprefrains, nie banal aber eingängig, die durch fordernde und technisch anspruchsvolle Rapstrophen gebrochen werden.

Druck, falscher Ehrgeiz, Unsicherheiten. Kommunikationssucht und die ach so dramatisch klingende Lücke auf dem Lebenslauf, die Fabian Römer, wie er textet, heute am besten gefällt. Negativ Besetztes kehrt er ins Gute. Bei ihm wird der Fall zum Flug.

Die Höhen und Tiefen im Leben sind nicht etwa ein ausgedachtes Konstrukt, sondern real – für alle. Stichwort: Identifikation. Hier die Sehnsucht nach Leerlauf und Langeweile, dort die laut wummernde Selbstgeißelung. Das Suchen nach Entschleunigung und das Finden vom elendigen Perfektionismus direkt nebeneinander.

Er sagt: „Wenn alle nach Zufriedenheit streben, ist Erfolg vielleicht das Wissen darum, wie man dorthin kommt.“ Gar nicht mal so leicht dieses Leben. Aber es hat ja auch niemand behauptet, dass es das ist. Darin zurechtzukommen, ohne „herzloses Umhergehetze“, darum geht es Fabian Römer – immer wieder und immer noch.

Presse: ADD ON MUSIC