NEU auf dem Videomarkt meldet sich heute wieder mit bewegten Bildern zurück, die sich auf den allseits bekannten Videoplattformen wiederfinden lassen.

Dieses Mal sind dabei Just Loud mit „Diamonds And Dope Boys“, Vera Sola mit „The Colony“, Small Feet mit „Ice Storm“, Linn Koch-Emmery mit „Wires“, Alligatoah mit „I Need A Face“, Halie mit „Holiday“, Mahalia mit „Surprise Me“, Menke mit „Nattskärran“, Holygram mit „Signals“, Lässing mit „I Was A Teenage Aushilfskraft“, toksï mit „Traumzone“, Víkingur Ólafsson mit „J.S. Bach: Prelude & Fugue, BWV 855a – 1. Prelude No. 10 in B Minor“, Zabrana mit „Lila500 Reloaded“ und Tilos mit „Utopisches Niveau“.



Just Loud

Der geniale Soul- und Funk-Rocker Just Loud hat gerade das offizielle Video für seine brandneue Single „Diamonds and Dope Boys“ veröffentlicht. Das Visuelle fängt die Größe eines verlassenen Pfarrhauses ein – obwohl es zeitversetzt ist, bricht es wunderbar das Licht wie ein Diamant. „Diamonds and Dope Boys“ steht für Just Louds auffälligste stilistische Divergenz, ein schwereloser Funk-Cut, der an die The Love Below Ära von OutKast erinnert, ebenso an die narkotischen Funkphantasien des Mitreisenden Childish Gambino.

Während die ganze Branche von Glitzer, Glamour und Diamanten umgeben ist, schrieb Just Loud das Lied für sich selbst, um daran zu erinnern, dass er seine aufstrebende Karriere mit Demut fortsetzen sollte.

Ähnlich wie Diamanten Licht verbiegen, veränderr und bricht Just Loud seine unzähligen Einflüsse, um eine eigene Spur von modernem R & B, Soul, 80er Rock und einer Prise Pop zu formen. Seine musikalische Multidimensionalität hat ihn den ganzen Sommer über zum Zuschauen animiert.

Presse: Wilful Publicity


Vera Sola

Am 9. November erscheint Vera Solas Debütalbum „Shades“ via Spectraphonic Records / Kobalt / Awal. Lange Zeit war Vera Mitglied in der Band von Elvis Perkins. Auf „Shades“ erforscht sie weiter ihre poetischen Fähigkeiten, aber auch die Feinheiten der Natur der „Weiblichkeit“. Aufgenommen in St. Louis, schrieb, spielte und arrangierte Vera alle Teile auf „Shades“ selbst. “Shades“ ist eine Klanglandschaft, die komplex und reduziert zugleich ist.

Vera Sola über die Idee zum Video: „For the video, I wanted to, as I did on the recording, embody both white colonist and physicalized spirit of the stolen country and it’s first inhabitants. The boats that brought the first Europeans. The trains that crisscross and divide the land, bear the cargo of capitalism and the individuals that would stake claim to wherever they stepped off the platform. Aerial footage seemed key here—a watching from above as if from the perspective of floating souls.

I’ve spent a good amount of time recently in the town of Bombay Beach, on the Salton Sea, California’s largest inland body of water, and current site of critical man-made environmental disaster.

It seemed the perfect place to evoke the above—the destruction of the natural landscape, the uprising of industry, actions of prospecting and taking and killing, wittingly or unwittingly.“

Jeder Song auf „Shades“ erzählt dabei die Geschichte eines unterschiedlichen, feminisierten Charakters – die einer zurückgewiesenen Geliebten, eines gestohlenes Landes, eines anthromorphisierten Nashorns oder die einer ersten, biblischen Frau – überliefert in der Form eines literarisch geschickten Denkansatzes und einer unverkennbaren Ausdrucksweise.

Lieder aus der Gegenwart, die die Vergangenheit beschwören. Berichte über Frauen und ihre Geister: Echos der Erinnerungen, die nachklingen; oder von beendeten als auch andauernden, flüchtigen Beziehungen, vom Aussterben der Arten; der gewaltsamen Gefangennahme einer weiblichen Landschaft und der Geister, die lange danach haften bleiben; Boten von der anderen Seite.

06.11.18 – Schon Schön – Free show (Mainz) || 10.11.18 – King Georg (Köln) || 11.11.18 – Nachtasyl (Hamburg)

Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH


Small Feet

Small Feet meldet sich nach fast drei Jahren zurück. Das Debütalbum „From Far Away Everything Looks Like The Ocean“ (2015) wurde von der internationalen Presse gefeiert und erhielt begeisterte Kritiken von Uncut, All Music und Mojo. Nun erschien das Video zur neuen Single „Ice Storm“, die erste von vier neuen Small Feet Tracks, die im Herbst veröffentlicht und im Dezember auf einer EP erscheinen werden. Das nächste Full-Length-Album ist bereits aufgenommen und wird Anfang 2019 das Licht der Welt erblicken.

„Ice Storm“ war einer der ersten Songs, den Simon Stålhamre nach „From Far Away Everything Looks Like The Ocean“ schrieb. Das Lied entstand nach einer Sitzung mit seinem Psychologen, bei der Simon realisierte, dass er nie wieder weglaufen könnte.

„I started crying when the insight dawned on me. It was catharsis. Not really in a sad way, it was just an incredibly powerful and overwhelming revelation. I’d just become a father, and having a child made me realize that, for the first time in my life, I had something constant in my life that I could and would not flee from. „Ice Storm“ is a meditation on that, finding some sort of inner peace through attachment“, erklärt Simon.

Small Feet = Simon Stålhamre, ein in Stockholm lebender Künstler, Produzent und Songwriter. Seit seinem Debütalbum veröffentlicht er Musik über Barsuk Records (Death Cab For Cutie, Phantograms, Cymbals Eat Guitars) in den USA und über sein eigenes, neu gegründetes Label Studio Kvastis im Rest der Welt.

Presse:Verstärker Medienmarketing GmbH


Linn Koch-Emmery

If you wanted someone to write sharp, melodic, direct indie-rock […], Linn Koch-Emmery was a pretty good candidate. – The Line of the best fit

Mit ihrer ersten EP „Boys“ hat uns die Newcomerin Linn Koch-Emmery bereits einen Einblick in ihren satten Indie-Sound ermöglicht. Jetzt ist die junge Schwedin zurück! Gleich zwei Songs aus ihrer kommenden EP, die im Herbst dieses Jahres erscheinen soll, bringt sie uns mit. Letzten Freitag (07.09.) konnten wir uns bereits auf den Track „Wires“ freuen und nächste Woche (14.09.) erscheint ihre Leadsingle: „Don’t Sleep on My Luv“.

Schroffe Gitarrenriffs & Fuzzelemente kombiniert mit poppigen Refrains & Melodien – Linn Koch-Emmery schafft es wie eine vierköpfige Band zu klingen, ohne Chaos und gerade geraus bahnt sie sich de Weg durch die Indie-Landschaft Europas. Nicht ohne Grund spielt sie auf dem diesjährigen Reeperbahn Festival!

Donnerstag, 20.09. ab 22:30 Uhr, Pocca Bar / Hamburg

Presse: popup-records PR & Label Service


Alligatoah

Alligatoah veröffentlicht mit „I Need A Face“ das Video zu seiner fünften Single. Das Album „Schlaftabletten, Rotweit V“ erscheint am 14.09.18 via Trailerpark/Groove Attack.

Die fünfte Singleauskopplung des kommenden Alligatoah Album „Schlaftabletten, Rotwein V“ spielt wieder ironisch mit den Problemen des Alltags. Für das Video von „I Need A Face“ hat sich Alligatoah schauspielerische Unterstützung von Max Giermann geholt.

10. Januar 2019 Frankfurt – Jahrhunderthalle || 11. Januar 2019 Saarbrücken – Saarlandhalle || 18. Januar 2019 Wien – Gasometer || 19. Januar 2019 München – Zenith || 24. Januar 2019 Hannover – Swiss Life Halle || 25. Januar 2019 Bremen – ÖVB-Arena || 26. Januar 2019 Köln – Lanxess Arena || 27. Januar 2019 Leipzig – Arena || 2. Februar 2019 Berlin – Max-Schmeling-Halle || 3. Februar 2019 Hamburg – Sporthalle

Presse: ADD ON MUSIC


Halie

Die norwegische Pop-Sensation HALIE präsentiert das farbenfrohe Video zu ihrer aktuellen Single ‚Holiday‘

HALIE ist das 17-jährige Pop-Phänomen, das kam, sang und die Herzen des Publikums eroberte! Nach einem atemberaubenden Debüt bei Vill Vill Vill Vest im letzten Jahr wurde sie von NME, Line of Best Fit, i-D und Clash als Festival-Highlight ausgewählt. Ihre erste Single „Echo“ wurde auf dem renommierten Indie-Label Kitsuné veröffentlicht. Im Februar trat sie bei Where’s the Music? in Schweden auf, was zu ihrem TV-Debüt führte und als erste ‚unbekannte‘ Künstlerin überhaupt bei Skavlan – Skandinaviens größter Talkshow – auftrat. Gleichzeitig wurde ihre zweite Single „Youth“ veröffentlicht und sie spielte im vollgestopften Sentrum Scene auf dem by:Larm in Oslo. Die norwegische Presse begrüßte den Auftritt und gab HALIE großartige Kritiken. Bis jetzt haben 20 norwegische Festivals dafür gesorgt, dass HALIE für den Sommer in ihrem Line-Up dabei ist!

Am 22. Juni veröffentlichte HALIE ihre dritte Single „Holiday“. Es ist ein Song über die Treue zu dem, was du bist: „Es geht darum, deinen eigenen Weg zu finden und an die Entscheidungen zu glauben, die du triffst, auch wenn andere vielleicht anderer Meinung sind.“ Sie ist inspiriert von berühmten Stars wie Beyoncé, Amy Winehouse, Ella Fitzgerald und Nina Simone, aber auch von Newcomern wie Sigrid und Billie Eilish. Sie beschreibt ihre Musik als alternativen Pop, der eine Geschichte erzählt: „Ich möchte, dass die Musik einen tieferen Sinn vermittelt, mit Texten, auf die man sich beziehen und über die man nachdenken kann.“

HALIE ist 17 Jahre alt und beginnt nun ihr Abschlussjahr an der High School, wo sie Hausaufgaben und Unterricht mit einer aufstrebenden Künstlerkarriere verbindet. Wenn man sich ein paar Jahre zurückerinnert, oder wenn man die norwegische Serie SKAM gesehen hat, erinnert man sich vielleicht an eine Zeit voller intensiver Gefühle, neuer Erfahrungen und die Abschlussfeier – auf Norwegisch ‚russetid‘ genannt.

HALIE freut sich auf das kommende Jahr als Künstlerin und Absolventin und versucht, diese beiden Rollen bestmöglich zu kombinieren, auch wenn es manchmal surreal wird: „Es ist surreal an einem Mittwoch Hausaufgaben zu machen und an einem Freitag in L.A. Pressefotos zu machen! Aber es ist wirklich fantastisch“, sagt sie mit einem großen Lächeln im Gesicht. Als Teenager erforscht sie ihre Identität und setzt sich damit auseinander, wer sie ist und woran sie glaubt. Das Publikum ist in der einzigartigen Lage, HALIE auf ihrer musikalischen und persönlichen Reise in den kommenden Jahren zu begleiten.

Presse: Nordic By Nature


Mahalia

Überraschung! Mahalia kündigt heute ihre EP „Seasons“ an und veröffentlicht einen ersten Vorgeschmack mit „Surprise Me“

Frisch von einer ausverkauften US-Tour zurück, hat die aufstrebende britische Sängerin Mahalia ihre sehnlichst erwartete neue EP „Seasons“ angekündigt. Die Sammlung erscheint am 21. September 2018 und wird angeführt von dem Vorboten „Surprise Me“.

„Seasons“ wird 5 unveröffentlichte Tracks enthalten, produziert unter anderem von Felix Joseph (Jorja Smith, Kwabs, Suspect) und Swindle. Im Song „One Night Only“ hat der britische Musiker Kojey Radical einen Gastauftritt. Die Lead-Single „Surprise Me“ ist das perfekte Beispiel für Mahalias charakteristisch offenherzigen Texte und das Verschmelzen von Old-School und atmosphärischen Synthies mit R&B/Pop-Anleihen.

„Dieses Projekt bedeutet mir unglaublich viel. Ich wollte etwas machen, das sich am aktuellen Punkt meines Lebens relevant anfühlt. Ich habe den Eindruck, dass Beziehungen nie einfach sind. Sie haben ihre Höhen und Tiefen. Als Paar bewegt man sich gemeinsam durch die Jahreszeiten seiner Beziehung – jede Jahreszeit hat ihre eigene Berechtigung. Es beginnt mit der ersten Nacht, gefolgt von der Phase des Frisch-Verliebtseins. Irgendwann kommst du dann unweigerlich an einen Punkt, der für beide zur Herausforderung wird. Vielleicht tut der eine etwas, das den anderen überrascht. Und dann die finalen Momente … Wenn einzig zählt, dass der andere nicht aufgibt. Bestätigung. Klarheit. Ich hoffe, ihr liebt es so sehr wie ich.“

13.11. Hamburg, Knust || 14.11. Berlin, Frannz || 17.11. Köln, Studio 672

Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH


Menke 

Die schwedische Songwriterin, Multi-Instrumentalistin und Produzentin Menke, die vor kurzem ihre Debüt-EP “Till Havet” via Size/Cosmos veröffentlicht hat, präsentiert einen Remix ihres Tracks “Nattskärran” vom renommierten deutschen Produzenten Christian Löffler.

“Nattskärran” ist Menkes atemberaubende musikalische Interpretation von dem gleichnamigen Gedicht der schwedischen Dichterin Karin Boye, und Löffler verleiht dem Originaltrack seine Deep-House-Beats und Synth-Lines.

Löfflers introvertierte Deep House-Abenteuer scheinen auf den ersten Blick weit entfernt von Menkes Folk-Werken zu sein. Bei näherem Hinsehen wirken sie aber wie ein Traumpaar: sie beherrschen beide gekonnt die Melancholie, und wo Löfflers Musik elektronische Euphorie verfolgt, verleiht Menkes gedämpfter und engelhafter Sound dem Farbklang auch Schönheit.

Löffler sagt dazu: „’Nattskärran’ moved me from the first second. Instantly I knew that the darkly emotive Scandinavian timbre of her voice aligns with my artistic world perfectly.“

„When I first heard Christian Löfflers remix of my song Nattskärran I was struck by how well his sounds blend and intervene with the original production. He really adds many dimensions – depth, mystery, warmth, and darkness to the track”, sagt Menke. “My soundscape is totally analogue and acoustic but I have always been tempted to enter the digital and electronic world. And now, with Christian’s remix, I get to have both.“

Wie Menke ist auch Löffler ein Fotograf, der sich oft von seiner Umgebung inspirieren lässt. Er lebt und schafft in seinem Studio auf der Halbinsel Darß im Nordwesten Deutschlands, unweit von dem Haus von Menkes Großeltern, wo sie viele Sommer ihrer Kindheit verbracht hat.

Löffler hat bereits drei hochgelobte Alben veröffentlicht, die ihn in der Elektronikszene bekannt gemacht haben.

Presse: Nordic By Nature


Holygram

Music for the lost: HOLYGRAM vereinen in ihrer Musik Postpunk und New Wave mit Krautrock- und Shoegaze-Elementen zu einer eigensinnigen, vielschichtigen und moder-nen Hommage an den Sound der 80er Jahre mit dezidiertem Blick in die Zukunft: trei-bend, düster und voller eingängiger Momente. Die unterschiedlichen Einflüsse der fünf Bandmitglieder, die sich 2015 in der vibrierenden Musiklandschaft Kölns zusammenge-funden haben, sind unüberhörbar: New Order meets NEU!. Ihr unprätentiöser Umgang mit den eigenen Vorbildern ist der Beweis, dass der Blick in die Vergangenheit unweiger-lich auch nach vorne gerichtet sein muss. Geschickt fügt sich bisher Unvereinbares zu-sammen, zum Soundtrack einer Stadt, die im Dämmerlicht bedrohlich wirkt.

Die Band, die sich live stets in dichte Nebelschwaden und kühles Licht hüllt, hat auf zahlreichen Festivals wie etwa dem Mailfeld Derby, Wave-Gotik-Treffen oder New Waves Day gespielt sowie die britische Formation OMD auf ihrer EU-Tour 2017 begleitet. Ende des Jahres werden die Kölner bei einer ausgiebigen Support-Tour mit VNV Nation in Eu-ropa und Amerika das Debüt-Album Modern Cults live vorstellen.

Der Longplayer knüpft an die 2016 erschienene selbstbetitelte EP an und intensiviert HOLYGRAMs Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex der Großstadt. Entfremdung und Anonymität, Hoffnung und Erinnerung, Liebe und Identität: Die inhaltlichen Reflexi-onen stehen stets im engen Zusammenspiel mit dem markanten Soundgewand der Band. Dabei bewegt sich die Atmosphäre der Songs zwischen der brachialen Geräuschkulisse einer Großstadt und der Zerbrechlichkeit des sich darin verlierenden Menschen. Scharf-sinnig beobachtete Szenarien einer verfallenden Welt, in der das Individuum schon lange nicht mehr die Hauptrolle spielt.

Die insgesamt 11 Songs sind in den letzten Jahren entstanden und wurden teilweise be-reits live erprobt. Songs wie der Titeltrack „Modern Cults“ oder das sphärische „Still There“ folgen den Protagonisten auf einem nächtlichen Trip durch Clubs, Flashbacks, herunter-gekommene Stadtviertel und die Untiefen der menschlichen Psyche. Die Diversität des Stadtbildes als Spiegelbild des Menschen ist der Ariadnefaden, den die fünf Musiker dem Hörer übergeben, um sich in der stilistischen Bandbreite nicht zu verlaufen. Denn HOLYGRAM verstehen sich nicht als Band eines bestimmten Genres. Schwermütige Gitarren-wände (Distant Light) wechseln sich ab mit erhebenden Bassläufen (Hideaway), unter-kühlte Synthesizer treffen auf stoisch-treibende Rhythmen und bilden gemeinsam die Projektionsfläche für die ambivalenten Geschichten, die HOLYGRAM in ihrer Musik erzählen. Durchwandert man in 1997 vergessene Orte einer zerbrochenen Beziehung, so konfrontiert der Song „She’s like the sun“ ironisierend mit dem Scheitern an unerreichbaren Zielen. Autobiografie verschwimmt mit Fiktion, Vergangenheit mit Gegenwart, und werden zu einer gleichzeitig bedrückenden wie auch hoffnungsuchenden Vision menschlicher (Ko-)Existenz: Der Mensch im Nebel der eigenen Träume am Scheideweg zwischen Außen- und Innenwelt, zwischen Schein und Sein.

Hier setzt auch die erste Single „Signals“ (VÖ: 7.9.) an, deren waviges Gewand über den emotional zerrissenen Text hinwegtäuscht und den zutiefst melancholischen Refrain („Sometimes when I close my eyes I see you walk away / And everytime the sun comes up the feeling is the same“) zur poppigen Hymne erhebt. Dabei wird deutlich, dass der Mensch in dieser Welt nur ein Zahnrad in einer größeren, sich verselbständigenden Maschine ist.

Unterstützung für die Produktion der im Kölner Amen Studio aufgenommenen Platte haben sich Patrick Blümel (Gesang), Sebastian Heer (Schlagzeug), Marius Lansing (Gitarre), Pilo Lenger (Synthesizer) und Bennett Reimann (Bass) bei Maurizio Baggio geholt, der für The Soft Moons Alben „Deeper“ und „Criminal“ verantwortlich zeichnet. Gemeinsam wurde am bereits etablierten Sound der Band gearbeitet und dieser um zahlreiche Facetten erweitert.

Oct 12 Dresden (DE), Alter Schlachthof || Oct 13 Erfurt (DE), Stadtgarten || Oct 14 Stuttgart (DE), Im Wizemann || Oct 16 Prague (CZE), Futurum || Oct 17 Warsaw (PL), Progresja || Oct 19 Eindhoven (NL), Effenaar || Oct 20 Cologne (DE), E-Werk || Oct 21 Sint Niklaas (BL), De Casino || Oct 23 Amsterdam (NL), Melkweg || Oct 24 Bielefeld (DE), Ringlokschuppen || Oct 26 Berlin (DE), Columbiahalle || Oct 27 Magdeburg (DE), Altes Theater || Oct 28 Munich (DE), Muffathalle || Oct 30 Frankfurt (a.M.) (DE), Batschkapp || Oct 31 Leipzig (DE), Haus Leipzig || Nov 01 Rostock (DE), M.A.U. Club ||Nov 02 Hamburg (DE), Mehr Theater am Großmarkt || RELEASE SHOWS:
Nov 09 Cologne (DE), Gebäude 9 with Whispering Sons & Swirlpool || Nov 14 Los Angeles, CA The Viper Room

Presse: ADD ON MUSIC


Lässing

Nach „Du nimmst die Liebe zu ernst“ und „Irgendwas ist los mit uns“ geht es mit „I Was A Teenage Aushilfskraft“ bei Lässing genau so weiter, wie man es erwarten konnte: verrückt, schrill, andersartig, mit einem Auge zwinkernd und mit dem anderen in die 90er schielend. Mit einer ausgeklügelten Online- und Social Media-Kampagne, denn genau das ist – so sehr Lässing die analoge Welt und die Jahre, als das Internet noch Neuland war, auch liebt – das Lässing-Universum, der Teenage Aushilfskraft-Kosmos.

Es war nicht alles schlecht! Oder doch?
„Gib mir diese Pizza und ich fahr sie dir da hin!“ Mit diesem Satz beginnt Lässings dritte Single „I Was A Teenage Aushilfskraft“.
Top motiviert, 3er Golf Variant, Fenster runter, Sommernacht, Hitradio auf Anschlag und mit beschlagenen Scheiben auf dem Weg zu jemandem, der einen freudig erwartet – das ist Erfüllung im Job! Aber seien wir mal ehrlich, egal ob als Pizzafahrer, im Baumarkt, an der Tanke oder auf dem Bau, rückblickend werden diese unschuldigen Jahre doch oft stark romantisiert, oder?

Hier gibt euch Lässing einen kleinen Reminder mit auf den Weg:
„Mein Kollege Stefan hatte damals wirklich Recht, wir werden uns gerne dran erinnern, doch in Wahrheit war es schlecht!“
Übrigens: Lässing braucht gerade Geld. Falls Sie also ein aufstrebendes Pizza-Business besitzen oder kennen, lassen Sie uns wissen, falls Sie Verstärkung für Ihr Team suchen!

21.09. Hamburg, Rockspektakel

Presse: ferryhouse productions GmbH & Co. KG


toksï 

Wenn man versucht, toksï um 12 Uhr mittags anzurufen, kommt es mitunter vor, dass ihre Mailbox motzig angeht: „Jo, kein Bock ran zu gehen, wenn es wichtig ist, hinterlass mir ‚ne Nachricht, vielleicht ruf ich zurück.“ Wenn das passiert, ist eines ziemlich sicher: toksï befindet sich noch im Tiefschlaf. Denn eine von toksïs Lieblingsbeschäftigungen ist das Schlafen. Im Traum springt sie von Welt zu Welt, zieht mit Alice durchs Wunderland, hängt mit King Kong in den Baumwipfeln ab oder rettet einfach mal die ganze Welt. Hier kann sie sein, wer sie will.

Da es aber manchmal in der Traumwelt alleine etwas langweilig werden kann, hat toksï den Stuttgarter Rapper Dardan aka Mister Dardy in ihre Baumkrone eingeladen. Auf der Suche nach etwas Besserem, driftet der 20-jährige Dardan nämlich auch gerne mal ohne Reiseziel ganz weit weg. Ganz nach dem Motto: Man muss gehen, wenn es am besten ist.

Die Stimmen der beiden bilden einen smoothen fliegenden Teppich für alle, die mal kurz abschalten und in ein Meer aus Tagträumereien abtauchen wollen. Mit einer sanften Leichtigkeit, die man auf diese Art lange nicht gehört hat, landen die beiden zusammen in der Traumzone. Für die Wirklichkeit ist hier für dreieinhalb Minuten kein Platz mehr, für andere Träumer hingegen schon. La-le-lu.

Presse: Universal Music GmbH


Víkingur Ólafsson

Auf seinem neuen Album bei Deutsche Grammophon ergründet der isländische Pianist Víkingur Ólafsson Johann Sebastian Bach als Urquell der Musik. Seine Interpretation ist ein Ereignis – experimentierfreudig, innovativ und zeitlos

Víkingur Ólafsson ist ein musikalischer Freigeist mit Mission. Schon einmal hat der smarte Interpret die Klassikwelt aufhorchen lassen – das war Anfang 2017, als seine Einspielung der Solo-Klavieretüden von Philip Glass erschien und er in den Minimalstrukturen betörend durch Raum und Zeit wandelte. Auf Glass folgt nun Bach. Im September wird bei Deutsche Grammophon das zweite Album von Ólafsson erscheinen, sein Titel ist Bach und sein Inhalt die virtuose Verschmelzung von Originalwerken Johann Sebastian Bachs und Transkriptionen.

»Ohne Bach wäre alles nichts«, sagt Víkingur Ólafsson. »Wenn Glass’ Musik Minimal Music ist, dann ist Bach maximal.«

Der Pianist hat das kontrapunktische Werk von Bach investigativ erforscht und bringt auf seinem Album die verschiedensten Facetten zum Vorschein. In Auszügen aus dem Wohltemperierten Klavier wie dem Präludium und der Fuge in e-Moll BWV 855 oder kontrapunktischen Kleinoden wie der Sinfonia Nr. 15 h-Moll BWV 801 setzt er Bach als »Meister der Kurzgeschichte« in Szene, während die verspielte Aria variata BWV 989 das architektonische Zentrum des Albums darstellt. Spannungsvoll ergänzt werden die Originalwerke etwa durch Rachmaninows Bearbeitung von Bachs Gavotte aus der Partita Nr. 3 für Violine E-Dur BWV 1006, Busonis Transkription des Chorals »Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ« oder eine faszinierende Bearbeitung der ersten Arie aus der Solo-Kantate für Altstimme »Widerstehe doch der Sünde« durch Ólafsson selbst. Wie schon bei Glass offenbart sich Ólafsson als hochintelligenter und innovativer Klangforscher, der sich den gängigen Kategorien behände entzieht und das klassische Genre neu definiert. Schlank und schnörkellos, gleichzeitig ungemein expressiv in seinem Spiel zieht der 34-Jährige in den Bann und fasziniert mit sinnlicher Experimentierfreude und suggestiver Dichte im Ausdruck.

Die Inspirationskraft von Bachs Musik ist überbordend. Davon zeugt auch ein weiteres Album des musikalischen Grenzgängers Ólafsson, das Ende 2018/Anfang 2019 bei Deutsche Grammophon erscheinen wird und atmosphärische Reworks von Komponisten wie Hans-Joachim Roedelius, Ben Frost, Peter Gregson und Valgeir Sigurðsson vereint, in denen Bachs Schöpfungen kunstvoll defragmentiert werden. Außerdem widmet Ólafsson seinem verstorbenen Kollegen und Freund Jóhann Jóhannsson darauf ein berührend intimes Gedenkstück.

»Bach trägt alles in sich: Eine perfekte Architektur und tiefe Emotionen«, sagt Ólafsson. Bach ist ein Universum. Ólafsson lässt es neu erstrahlen.

Presse: Promotion-Werft


Zabrana

Der Ingolstädter Rapper ZABRANA veröffentlichte am 07.09. seinen neuen Track + Musikvideo „Lila500 Reloaded“. Es ist eine Neuauflage seiner bis heute erfolgreichsten Nummer „Lila500“, die ZABRANA im letzten Jahr auf die Rap- Landkarte Süddeutschlands brachte und gleichzeitig den Grundstein für sein Management- und Produktionsteam „Team Zemo“ legte.

„Lila 500Reloaded“ hat die Ansage, die Angeberei und den Humor des Originals beibehalten und legt noch einen oben drauf: Eine fettere Produktion, klarer Sound, viel Bass und neue Raps! Unterstützung gab es dafür vom Beat-Spezialisten und Ingolstädter Lokalmatador Cestro.

Der Song ist die wichtigste Nummer vom kommenden Album „Montana Stil“. Der 20- jährige Rapper mit kroatischen Wurzeln macht klar, dass er seine Chance jetzt nutzen will.

„Lila500 hat mich in meiner Stadt bekannt gemacht.
Lila500 Reloaded wird mich im ganzen Land bekannt machen.“

ZABRANA, Team Zemo und die Dakhlaouis haben gemeinsam alles gegeben und eine Videoproduktion der Extraklasse abgeliefert. Manager Hassen Dakhlaoui über den Musikvideodreh zu „Lila500 Reloaded“:

„ZABRANA und sein Team haben alles gegeben, um wuchtige und gewaltige Bilder abzuliefern. Es musste besser, gewaltiger und krasser sein als der Vorgänger und dafür wurden alle Kontakte ausgeschöpft. Wir haben in unserer Stadt wichtige Persönlichkeiten als Unterstützer, was uns vieles ermöglichte. Das Ziel beim Video war es, unsere Kreativität ungehemmt in die Arbeit einfließen zu lassen.“

Presse: KINKARTZ PR


Tilos

Lange war es ruhig um den Münchner Rapper Tilos. Seit seinem letzten Album Release (Boykott) im Mai 2015 ist er untergetaucht. Das hatte zum einen private Gründe. Nach der Fertigstellung und der ganzen Album-Promo von „Boykott“ brauchte er eine kreative Schaffenspause:

„Ich bin ein Independent Künstler. Eine Album Kreation kostet sehr viel Mühe und Zeit. Bis man das fertige Produkt im Shop hat und in der Hand hält, vergeht oft eine Ewigkeit. Nach den ganzen Strapazen brauchte ich erstmal Ruhe.“

Zum anderen hat sich Tilos unabhängig von der Musik selbstständig gemacht und mit einem guten Freund einen Burgerladen eröffnet. Das wiederum hat ihn so stark eingebunden, dass er auch in dieser Zeit weder die Kraft noch die Zeit hatte, musikalisch aktiv zu sein, selbst wenn er wollte.

Die Liebe zur Musik und vor allem zu Deutsch-Rap ist immer geblieben. Nachdem Tilos von der Bildfläche verschwand, sich der ganze Stress legte und die Selbstständigkeit zu einem selbstlaufenden Geschäft wurde, kam der Hunger auf Musik.

„Ich habe den inneren Drang verspürt, wieder richtig geile Nummern zu machen und sie den Leuten da draußen zu präsentieren. Ich bin meinen Fans und Begleitern etwas schuldig. Ich habe mein altes Team mobilisiert, meinen Produzenten Zinobeatz angerufen und habe mich im Studio eingeschlossen. Dazu habe ich einen guten Deal bei meinem neuen Plattenlabel Loudbeatz gemacht. Ich bin voller Motivation, habe ein hungriges Team und will mich zu 100% auf Deutsch Rap stürzen.“

Die neue EP ist stabiler Straßenrap für Leute genau aus diesem Umfeld, als auch ein musikalischer Genuss für Rap-Liebhaber und Hip-Hopper. Die erste Single „Utopisches Niveau“ steht stellvertretend für die ganze EP:

„Utopisches Niveau funktioniert wie ein Ventil zum Druck ablassen. Es handelt sich um einen klassischen Representer/Banger. Der Beat hat soviel Power. Ich kündige mich an, die Konkurrenz muss mit mir rechnen. Ich mache meine Stellung im Game klar. Ich haue mit dem Track auf die Kacke. Perfekt für Motivation im Gym, aber auch zum Hängen mit seinen Jungs bei ein paar Joints.“

Musikalisch haben Produzent Zinobeatz und Tilos sich an internationalen Rap- Produktionen aus den Staaten, als auch an französischen Beats orientiert. Sie haben sowohl klassischen Boom bap verwendet, als auch neue modernere Uptempo-Beats mit Trap-Elementen produziert.

„Die Produktion der EP hat sich ziemlich in die Länge gezogen. Das lag vor allem an meinem Perfektionismus. Mehrere Konzepte mussten über den Haufen geworfen werden, bis alles so war, wie ich es wollte. Dazwischen kamen immer wieder Songwritingaufträge rein, die die Arbeit an der EP unterbrachen.“

Das dazugehörige Musikvideo wurde in Tilos‘ Heimat München gedreht und von Videoproduzent Goldyunge umgesetzt.

Mit seiner neuen EP „MOB“ wird Tilos München zurück auf die Rap-Landkarte Deutschlands holen.

Presse: KINKARTZ PR