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NEU auf dem Videomarkt: Lenny – Janelle Monáe – Moonbootica – RUEL – Bender & Schillinger

NEU auf dem Videomarkt: Lenny – Janelle Monáe – Moonbootica – RUEL – Bender & Schillinger

 Heute möchten wir wieder brandheiße Videos vorstellen, die neu auf dem Markt zu bestaunen sind. Zum einen Lenny mit „Enemy“, Janelle Monáe mit „I Like That“, Moonbootica mit „Lost & Found“, RUEL mit „Don´t Tell Me“ und Bender & Schillinger mit „Lovelesson“.


Lenny

Sie ist 24 Jahre alt und eine rezeptpflichtige Rockröhre. Wenn die Musikerin , die in ihrer Heimat ein Superstar ist und bereits fünf Andĕl Award im Regal hat, die Bühne betritt, dann hat man nur noch Augen für sie. Lenny ist zart, zielstrebig, charmant und ziemlich tough zugleich – und ihre brandneue Single „Enemy“ hat Hitpotential.

Nach dem Release ihrer Erfolgssingle „Hell.o“, die in Tschechien zum Song des Jahres gekürt wurde und die unangefochtene #1 der Airplay-Charts, bei Spotify und iTunes war und in Italien umgehend Goldstatus meldete, erschien jetzt Lennys brandneue Single „Enemy“. Erste Ideen zum neuen Material sammelte sie schon während ihre restlos ausgebuchten Festivalsommer 2017 und nahm „Enemy“ anschließend im angesagten Pulp Studio in Bratislava auf, Und was für eine selbstbewusste Nummer sie abgeliefert hat: Wer „Enemy“ hört, weiß ganz genau, wer Lenny ist -nämlich nur das, was sie selbst will. Der dazugehörige Clip macht es deutlich: Ob süßes Girlie im rosa Minikleid, wilde Göre in schwarzer Bikerjacke oder starke Frontfrau im Scheinwerferlicht – Lenny lässt sich einfach in kein Klischee sperren und gibt nichts auf vorgefertigte Erwartungen.

Lenny selbst erklärt ihren neuen Song, der soeben auch für die internationale Kampagne einer Schuhmarke ausgewählt wurde, so: „Ich bin davon überzeugt, dass jeder seine eigene Interpreation der Thematik von „Enemy“ hat. Für mich geht es in dem Song um den Konkurrenzkampf der heutigen Musikwelt, in der oft glattgebügelte Stars anstatt authentischer Menschen gesucht werden.“ Dass Lenny dabei nicht mitspielt, formuliert sie glasklar im Chorus: „This is me and I´m comfortable with it.“ – Am Ende muss man „Enemy“ aber nur laut aufdrehen und sie mit eigenen Augen sehen, um sicher zu sein: Diese Frau geht ihren Weg. Nach ganz oben.

Presse: Add On Music


Janelle Monáe

„I Like That“ – so lautet der Titel des jüngsten Vorboten, den Janelle Monáe von ihrem Freitag erscheinenden Album „Dirty Computer“ ins Rennen geschickt hat. „I Like That“, diese Worte werden einem auch beim Anschauen des nun veröffentlichten Musikvideos durch den Kopf gehen, und zwar wiederholt.

Denn der unter der Regie von Lacey Duke gedrehte Clip ist ein Fest für die Sinne. So zeigt er Janelle Monáe in unterschiedlichen futuristischen Kostümen, die ihrem Ruf als avantgardistische Ausnahmekünstlerin alle Ehre machen. Dann wieder sitzt sie in einem tropischen Setting vor einem radschlagenden Pfau – eine Szene, die als Referenz zu den paradiesvogelhaft-fantastischen, ständig wechselnden Alter Egos der Künstlerin gelesen werden kann. Und schließlich begegnen wir in den Sesseln eines ansonsten leeren Kinosaals einigen weiß gewandeten Klonen Monáes.

Damit gibt die Künstlerin zugleich einen Ausblick auf das begleitende „Emotion Picture“ zum Album „Dirty Computer“. Der 44-minütige Film wird bereits diesen Donnerstag weltweit in den Kanälen von MTV und BET zu sehen sein, ab Freitag dann im offiziellen YouTube-Kanal (ab 18.00 Uhr) von Janelle Monáe. Produziert von Monáe selbst, erzählt der Film die Geschichte einer jungen Frau namens Jane 57821 (Janelle Monáe), die in einer totalitären Gesellschaft der nahen Zukunft lebt, in der die Bürger nur mehr „Computer“ genannt werden. „Dirty Computer“ ist ein hochgradig aktueller und ergreifender Film, der sich der Frage widmet, was mit Gesellschaften, mit dem Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück geschieht, wenn Mensch und Maschine eins werden und die Regierung Angst über Freiheit stellt.

Die Hauptrolle neben Janelle Monáe spielt die bekannte Schauspielerin Tessa Thompson („Thor“, „Selma“, „Westworld“), Regie bei „Dirty Computer: An Emotion Picture by Janelle Monáe“ führten Andrew Donoho und Chuck Lightning. Zu den weiteren Beteiligten gehören gefeierte Musikvideo-Regisseure wie Alan Ferguson, Emma Westenberg und Lacey Duke, die jeweils die kraftvollen Musikvideos für „Make Me Feel“, „PYNK“ und „I Like That“ drehten.

Mit der Veröffentlichung des Musikvideos zu „I Like That“ kündigte Janelle Monáe auch eine große US-Tour durch 27 Städte an.

Presse: Warner Music Germany


Moonbootica

Das Hamburger DJ-Duo Moonbootica veröffentlicht am kommenden Freitag, den 27. April 2018 sein neues Album „Future“. Vorab gibt es zum Track „Lost & Found“ ein neues Musikvideo.

Das Video entstand unter der Regie von Jonas Lil in Hamburg.

Kleine Randnotiz: wie man mit einem Werbeplakat von Blut und Boden romantisierenden, Südtiroler Bands umgeht, das sich in eine Kamerafahrt geschlichen hat, zeigt das Video eindrucksvoll bei 3:40 Minuten.

Presse: Check Your Head


RUEL

Das international renommierte NYLON Magazin beschreibt RUEL als  „das 15-jährige Wunderkind, das in eurer Playlist fehlt.“ Das Video wurde in Australien gedreht, Regie führte Grey Ghost.

Seit der Veröffentlichung von „Don´t Tell Me“ wurde der Song mehr als 15 Millionen Mal gestreamt, der Singer/Songwriter selbst entwickelt sich seitdem zu einem der aufregendsten Musikern 2018. Anfang der Woche gewann „Don´t Tell Me“ den ersten Platz der International Songwriting Competition in der Kategorie Pop/Top 40.

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RUEL zog die Aufmerksamkeit des Grammy-Nominierten Khalid auf sich, der ihn direkt als Support auf seiner Australien/Neuseeland-Tour Ende 2017 einlud und Elton John, der in seiner Beats1 Radiosendung begeistert äußerte, dass er die „unglaublichste Stimme“ hätte, die er „bei einem 14jährigen männlichen Sänger“ jemals gehört hätte. RUEL begeistert jetzt schon die Menschen auf der ganzen Welt und seit dem Deal mit RCA Records ist er absolut bereit, richtig loszulegen

Presse: Add On Music


Bender & Schillinger

Bender & Schillinger setzen mit ihrer 3. Single „Lovelesson“ ihres Albums „Dear Balance“ ein weiteres markantes Zeichen und zeigen, dass Musik und politische Haltung harmonisch zusammengehören können. Nachdem die Band zuletzt bei Tagesschau 24 zu Gast war, beginnt am 23. April auf ihre Tour durch Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Das Intro Magazin empfiehlt einen Besuch auf der Tour und beschreibt die Musik der beiden als „sanfte, ätherische Melange aus Folk und Pop“.

Der Song erzählt die Coming-out Geschichte eines jungen Mannes, der in einem konservativen, streng christlichen Umfeld in Amerika aufwächst. Die „Liebeslektionen“ des Vaters bestehen aus Gewaltausübung bis hin zum Mord an seinem eigenen Sohn.

Die Geschichte ist motiviert durch den Film „Call me Kuchu“, eine Dokumentation über einen Aktivisten für Homosexuellenrechte in Uganda, der während der Dreharbeiten ermordet wurde und vom Mord an einem homosexuellen Studenten in Wyoming, der von Mitstudenten brutal getötet wurde. 2016 und 2017 hat die Geschichte des Songs eine bedrückende Wendung genommen, denn sie wurde traurige Wirklichkeit. In zwei Fällen in den USA, töteten Väter ihre eigenen Söhne, weil diese homosexuell waren.

In dem Musikvideo zum Song Lovelesson geht es um die Liebe zwischen zwei Männern. Dabei wandelt sich die Szenerie im Verlauf des Videos von einer Kampf- hin zu einer Liebesszene und bildet somit das bildliche Gegenstück zur textlichen Ebene, die den Verlauf der Entdeckung der Liebe bis hin zur maximalen Gewaltausübung – dem Mord – beschreibt. Der Kampf der beiden Männer stellt sich dabei zunächst als Kampf gegeneinander dar, ist aber auf einen zweiten Blick vielmehr ein innerlicher Kampf und ein Kampf um etwas – das Zulassen der (erotischen) Liebe zwischen den beiden Männern. Das Video wirft darüber hinaus die Frage auf, wie Maskulinität und Körperlichkeit zusammenhängen und wie dieses Zusammenspiel stereotype Geschlechterrollen wie die des starken Mannes entwirft – und wie diese überwunden werden können. Indem nämlich klar wird, dass Berührung, vor allem zwischen Männern, immer kontextabhängig ist und dass es möglich ist, diesen Kontext zu verändern, indem man ihm eine neue Bedeutung einschreibt. Der Hintergrund – die anfeuernden Menschen – bleibt gleich, aber im Vordergrund hat die Berührung der beiden Männer durch den inneren Wandel plötzlich eine vollkommen andere Bedeutung.

25.04.18 – Dresden | Ostpol w/ Moglebaum
26.04.18 – Frankfurt | Ponyhof
27.04.18 – Düsseldorf | The TUBE
28.04.18 – Fröndenberg | Kulturschmiede Fröndenberg/Ruhr
29.04.18 – Kassel | Kulturzentrum K19
09.05.18 – (LUX) Luxemburg | Rotondes
11.05.18 – Saarbrücken | Kleiner Klub
12.05.18 – Würzburg | CAIRO, Jugendkulturhaus Würzburg
17.05.18 – Nürnberg | club stereo
18.05.18 – München | Backstage München
20.05.18 – Regensburg | Heimat Regensburg
24.05.18 – (FRA) Dijon | Péniche Cancale

Presse: Add On Music

 

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