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NEU auf dem Videomarkt: Morcheeba – Son Lux – Odeville – Kay One

NEU auf dem Videomarkt: Morcheeba – Son Lux – Odeville – Kay One


Heute möchten wir wieder brandheiße Videos vorstellen, die neu auf dem Markt zu bestaunen sind. Zum einen Morcheeba mit „It’s Summertime“, Son Lux mit „The Fool You Need (Enough Of Me)“, Odeville mit „Bitte Ja Bitte Gleich“ und Kay One mit „Dom Pérignon“.


Morcheeba

Passend zu den heißesten Tagen des Jahres haben Morcheeba das neue Video zur ihrem Song „It’s Summertime“ veröffentlicht, welcher auch auf dem aktuellen Album „Blaze Away“ zu finden ist, das das bereits am 1. Juni erschienen ist. Fun Fact: Kurt Wagner von Lambchop hat den Text für diesen Song verfasst.

Blaze Away“, ihr neuntes Album, das voller positiver Ausstrahlung steckt, markiert sowohl einen Neuanfang in der organischen Herangehensweise, als auch eine Rückkehr zur Vermischung verschiedener Genres, so wie in frühen Tagen.

“We brought back a lot of the influences of early Morcheeba records – from ‘50s blues, ‘60s psychedelic rock and ‘70s dub reggae to ‘80s electro and ‘90s hip hop. Whatever felt right, we went with”, erklärt Produzent Ross Godfrey.

Das Album hat auch neben Kurt Wagner einige bemerkenswerte Features und Kollaborationen zu bieten. Roots Manuva ist als Gast auf dem Titeltrack „Blaze Away“, zu hören. Der französische Star Benjamin Biolay singt gemeinsam mit Sängerin Skye Edwards auf dem sinnlichen „Paris Sur Mer“.

Morcheebas internationaler Erfolg ist keine Überraschung. Mit ihrem Melting-Pot-Sound machte sich die Londoner Band seit ihrer Gründung Mitte der 90er Jahre, mit zahlreichen bekannten Songs in der Trip-Hop-Szene einen Namen.

14.11.18 – Leverkusener Jazztage (Leverkusen)

Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH


Son Lux

Son Lux melden sich zurück und teilen heute einen neuen Song: „The Fool You Need (Enough Of Me)“ ist eine eigene Überarbeitung der Single aus ihrem aktuellen Album „Brighter Wounds“. Außerdem möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um nochmal auf die anstehende Europatour im Herbst hinzuweisen. Alle Daten unten stehend.

Die Überarbeitung und Reinkarnation der eigenen Songs war für Son Lux von Anfang an fester Bestandteil ihres musikalischen Schaffens. „The Fool You Need (Enough Of Me)“ führt diese Tradition nun fort. Schleppende Drums und sich schlängelnde Synths treffen aufeinander und machen schließlich Platz für eindringliche Chorgesänge und gleitende Gitarren. Das Rework kommt mit dem Original Musikvideo des Songs daher.

Son Lux ist die Band des in Los Angeles lebenden Sängers und Multiinstrumentalisten Ryan Lott und der beiden New Yorker, Gitarrist Rafiq Bhatia und Drummer Ian Chang. Ihr neues, fünftes Album „Brighter Wounds“ erschien am 09.02.2018 und dokumentiert eine völlige Neuorientierung der Band. Ein Album über Leben und Tod, Liebe und Verlust, ein sehr persönliches Album voller Kontraste.

Son Lux wurde 2008 mit „At War with Walls & Mazes“ ins Leben gerufen und war zunächst lediglich als Soloprojekt angedacht, das Resultat eines klassisch ausgebildeten Musik-Geistes, der sich gegen die Zwänge des Mediums sträubt, und seine selbst produzierten Notenschnipsel in pulsierende digitale Orchester verwandelte. Über „We Are Rising“ (2011) und „Lanterns“ (2013) behielt Lott genau diese Herangehensweise bei, während er den Sound und auch die Gästeliste von Son Lux stetig erweiterte.

21.09. Athens, GR – Six DOGS || 24.09. Winterhur, CH – Salzhaus || 25.09. Luxembourg, LU – Rockhal || 26.09. Antwerp, BE – Trix || 27.09. Wrocław, PL – A2 Centrum Koncertowe || 28.09. Gdansk, PL – Klub B90 || 29.09. Ventspil, LT – Theatre House ‘Juras Varti’ || 30.09. Vilinus, LT – Art Factory Loftas || 03.10. Kiev, UA – Bel’Etage || 05.10. Bucharest, RO – Control Club || 07.10. Zagreb, CR – Tvornica Kulture || 06.10. Cluj-Napoca, Romania – FORM SPACE || 08.10. Budapest, HU – Akvárium Klub || 09.10. Ljubilana, SI – Kino Siska || 10.10. Kosice, SK – Tabačka Kulturfabrik || 11.10. Bratislava, SK – Majestic Music Club || 13.10. Berlin, DE – Funkhaus

Presse: City Slang


Odeville

Wir schreiben den 30 Januar 1933. Beim Betrachten des Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme sprach der Deutsch-Jüdische Maler Max Liebermann den viel zitierten Satz: „Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte“. Hitler hatte früh verkündet, dass es angesichts der „krankhaften Auswüchse irrsinniger und verkommener“ Künstler die Aufgabe der nationalsozialistischen Führung sein müsse, zu „verhindern, dass ein Volk dem geistigen Wahnsinn in die Arme getrieben werde. Liebermann legte alle seine Ämter nieder und erklärte der Presse, dass sein Standpunkt keine Geltung mehr hat. Für ihn hatte Kunst weder mit Politik noch mit Abstammung zutun. Der Rest ist Geschichte.

Im September 2017 zieht die AfD als drittstärkste Partei in den Bundestag ein. Es fallen Sätze wie “Refugees Welcome werde nun wieder ein Spruch linksradikaler Spinner“ oder “Wir müssen die Grenzen dichtmachen, die grausamen Bilder aushalten und uns nicht von traurigen Kinderaugen erpressen lassen“. Deutschland rückt gefährlich weit nach rechts und zur Flüchtlingssituation im Mittelmeer brüllt der Pegida-Mob: „Lasst sie absaufen“.

Sänger und Texter Hauke Horeis von Odeville spricht Klartext: “Die Geschehnisse um uns herum passieren wirklich und sie berühren mich. Ich kann davor nicht die Augen verschließen und einen Feelgood-Singalong mit Instagram Filter obendrauf schreiben. Es wird Zeit, dass wir uns hier als Band klar positionieren.“ Der Musiker erläutert außerdem: “Wir haben als Künstler eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die genau diese Positionierung enorm wichtig macht. Auch wenn wir als Band vielleicht in erster Linie unterhalten, sollte man nicht vor klaren Statements und Positionen zurückschrecken, wie es etwa jüngst beim Echo-Debakel bei vielen Künstlern der Fall war.“

“Bitte Ja Bitte Gleich“ ist bei allem Ernst der Anklage dennoch ein unglaublich eingängiger Rock-Song mit Hit-Potenzial geworden. Ein energiegeladenes Gitarrenriff ebnet den Weg für dieses Brett. Horeis dreht das Liebermann Zitat im Refrain um und singt, dass er gar nicht so viel kotzen könne, wie alle anderen vor ihm fressen und damit ist in diesem Fall nicht nur die Upper Class gemeint, sondern jeder einzelne der in der hiesigen Konsum- und Wegwerfgesellschafft die Augen vor dem Wesentlichen verschließt. Horeis will “diese Party sprengen und nur rennen“ und kurz nach der zweiten Minute ertönt das frechste Gitarrensolo der letzten fünf Jahre aus den Boxen.

„Ich war elf Jahre alt, als ich „Schrei nach Liebe“ das erste Mal im Radio hörte. Der Song war laut, unbequem und trotzdem ein Hit für mich. Die Ärzte hatten eine Message, die ich sofort Verstand und die wir als Band 25 Jahre später wieder verbreiten wollen“. Dieser Song geht raus gegen Rassismus, Intoleranz und Homophobie. Bitte Ja Bitte Gleich.

See Also

29.11.2018 – Oldenburg, Amadeus || 30.11.2018 – Leer, JUZ || 01.12.2018 – Berlin, Privatclub || 02.12.2018 – Hannover, LUX || 04.12.2018 – Köln, YUCA || 20.12.2018 – Hamburg, Knust

Presse: ADD ON MUSIC


Kay One

Nach einem fulminanten Jahr 2017 meldet sich Kay One nun mit einem weiteren Albumtastemaker „Dom Perignon“ zurück. Im Vorjahr erreichte er mit Auskopplungen wie „Louis Louis“ und „Senorita“ Gold und Platinstatus und erlebte das bisher erfolgreichste Jahr seiner Karriere.

Seine letzten 3 Singles „Louis Louis“, „Senorita“ und „Netflix & Chill” erreichten insgesamt über 85 Millionen Streams auf den Streamingportalen und die dazugehörigen Videos wurden insgesamt über 184 Millionen mal auf Youtube geklickt.

Auch wenn Kay sich mit seinen letzten Singles auf klangtechnischen Exkursionen begeben und seine vielseitigen Songwritingtalente unter Beweis gestellt hat, vergaß er nie seine fest im urbanen Sound verankerten Roots. Denn trotz Glitzer und Glamour um ihn herum ist Kay One im Herzen immer noch der Rap-liebende Kenneth vom Bodensee, der durch Songwritingfinesse, eine bemerkenswerte Ausdauer sowie seine exzellente Technik an die Spitze des Rapgames geschafft hat.

„Ich habe mit meinen Sommerhits Louis Louis & Señorita sämtliche Rekorde gebrochen. Gold & Platinstatus und weit über 184 Millionen Views auf YouTube. Nun wird es aber wieder Zeit, meinen Fans die Musik zu geben, mit der alles begonnen hat. Macht euch bereit für den „ Kenneth allein zu Haus & Prince of Belvedair“ Style. Freut euch auf meine neue Single Dom Pérignon.“, so Kay One über seine neue Single.

Produziert von Stard Ova, welcher sich schon federführend für den Sound von Kays Hits „Louis Louis“, „Senorita“ und „Netflix & Chill“ zeichnet, entstand im meisterhafen Zusammenspiel der nächste Geniestreich des selbsternannten „Prince“. Mit drückenden Basslines und einem filigranen Gespür für die perfekte Balance zwischen Melodie und wortgewandten Rapparts beweist Kay einmal mehr, dass er zur kreativen Speerspitze der deutschen Raplandschaft zählt.

Die Single „Dom Perignon“ erscheint am 03.08.18 und ist eine weitere Vorabsingleauskopplung des am 07.09.18 auf Embassy of Music erscheinenden siebten Albums „Makers Gonna Make“.

Presse: Guerilla Music GmbH

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