Indie-Pop-Rock aus Deutschland! Das ist so ja nichts Unbekanntes. Dazu dann Magdeburg, musikalisch auch schon mal in Erscheinung getreten und nun „In My Days“.
Bei The x-Factor erstmals Medial aufgefallen, durch die Verwendung ihres Songs „This Is Love“ im Trailer und Spots.

Das Mageburger Trio hat einen besonderen Sound, der internationale Hauch, wie man ihn aus UK oder USA kennt gebündelt mit Hymnenartigen Klängen. In My Days sind klangetechnisch auf jeden Fall für größere Locations gemacht und genau dies beweisen Dennis Zwickert, Charly Schröder und Tino Finke mit ihrem Debütalbum „Dream Out Loud“.

Elf unterschiedliche Songs fanden ihren Platz auf dem guten Stück, wobei der Abschluß des Albums von dem Owlstreet Remix von „Invisible“ gemacht wird.

Einfangende Refrains und hymnenartiger Pop-Rock erwartet einen und bringt trotz der schweren Texte gute Laune. Allen voran ist die Vorasingle „Invisible“, welche düster daher kommt und echten Ohrwurmcharakter hat. Ein Song, der zum Mitsingen anregt und live eine ganze Lokalität bis in die letzte Reihe mit Stimmgewalt erfüllen kann. „In Your Chest“, ein eingängiger Beat, der zum Tänzeln einlädt und ein Text, der voller Tiefe ist. Noch Emotionaler zeigt sich „All Before It Starts“, ein Piano, eine starke Stimme und ein Text über zwischenmenschlichem Sein. Alles was eine perfekte Ballade ausmacht.

Magdeburg und Musik, diese Kombi ist nicht neu für den deutschen Musikmarkt. Das gab es schon mal sehr erfolgreich und In My Days können sich da ohne Abschlag einreihen. Ein Debütalbum, welches Laune macht, sei es über dem Kopfhörer, im Auto und/oder bestimmt auch Live. Elf starke Lieder, die stimmlich, musikalisch und textlich einfach von Anfang an wirken!

Mal energischer, mal verträumter, „Dream Out Loud“ ist eine Reise durch das Gesamte. Ein Resultat aus langjähriger Freundschaft, wo aus Träumereien nun was Klanghaftes wurde.

Nun darf international geträumt werden! Ich würde es dem Trio auf jeden Fall wünschen.


Autor: Nina Paul / Foto: Daniel Halangk