Der in Hamburger geborene Pianist, Produzent und Komponist Niklas Paschburg veröffentlicht die melancholische Single „If“ als ersten Vorboten für sein im Frühjahr 2020 kommendes neues Album und kündigt Tourtermine für November und Dezember an.


Niklas Paschburgs melodischer Mix aus sanften Klavierklängen und Electronica bewegt sich komplexlos durch die Grauzonen zwischen analoger und elektronischer Musik. Fast zwei Jahre sind vergangen, seit er sein Debütalbum „Oceanic“ der Welt vorstellte. Von NPR als „eine der schönsten Platten des Jahres 2018″ bezeichnet, hat der heute 25-Jährige viel zu bieten, und die neue Single “ If“ unterstreicht das. Nachdem Niklas Paschburg einen vollen schedule mit Live-Shows auf der ganzen Welt absolviert hatte, wählte er Svalbard, ein norwegisches Archipel zwischen dem Festland Norwegen und dem Nordpol, um zu komponieren. Diese Kompositionen brachte er dann mit zu Andy Barlow von Lamb (U2 und Willie Nelson) in Brighton, und sie arbeiteten zusammen, um aufzunehmen, zu produzieren und zu mischen. „ If“ ist Orientierungspunkt und der erste Vorbote für sein kommendes zweites Album ‚Svalbard‘, das Anfang 2020 erscheinen wird.

Die neue Single “ If“ wurde in einem der nördlichsten bewohnten Gebiete der Welt geschaffen. Die abgelegenen Inseln und ihre sich schnell verändernden Landschaften zeigen deutlich die unmittelbaren und sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels. Dieses allgegenwärtige Thema schwingt bei Niklas in Herz und Verstand mit. Da die Temperaturen dort nie über minus zwanzig Grad Celsius steigen, gehen die Sonnenstunden gegen Null, ein „unwirtlicher und unbequemer“ Ort um sich zu erholen. Der Track artikuliert die Spuren, die diese abgelegenen Umgebungen in Niklas‘ Kopf hinterlassen haben – etwas Dringendes ist in der Musik präsent. All diese Eindrücke sind zusammengefasst in dem Track, der sowohl melancholisch als auch positiv ist, uns von Ängsten befreit, uns tanzen und laufen lässt.

Niklas Paschburg wurde 1994 in Hamburg geboren. Nach seiner ersten EP „Tuur mang Welten“ veröffentlichte er 2018 sein Debütalbum. „Oceanic“ war eine bewegende Reise voller Melancholie und Energie; zwölf Instrumentallieder zwischen neoklassischer, ambienter und elektronischer Musik, inspiriert von der Natur. Paschburg verbrachte das ganze Jahr über so viel Zeit wie möglich an der Küste, saugte die Stimmung ein, atmete die Meeresbrise, hörte dem ständigen Wellenfluss zu und setzte alles in seiner Musik um. Die entscheidende Phase dieses „work in progress“ war im Februar 2017: “ Zehn Tage lang lebte ich in Grömitz, wo ich ein Zimmer mit Klavier, etwas Studioausrüstung und einem schönen Blick aufs Meer hatte“, erklärt er. Diese Zeit war für den jungen deutschen Komponisten, der als Pianist aufgewachsen ist, eine prägende Erfahrung: “ Als Teenager habe ich Nils Frahm, Ólafur Arnalds, Hauschka und alles aus dieser Welt gehört, und meine EP wurde von diesen Künstlern beeinflusst. Dann ging ich in andere Richtungen: Für meine erste Platte wollte ich wirklich etwas anderes machen, etwas zwischen Klavier, klassischer und elektronischer Musik, aber auch mit einigen Pop-Aromen – nicht in Harmonien, sondern in der Struktur der Songs“.


10.12.2019 | Berlin | Kantine am Berghain


Presse: BALLYHOO MEDIA / Foto: Natalia Luzenko