Frizzo zeigt sich weiterhin als Meister der Genres und Kollaborationen: Nachdem er auf seiner Ende Februar veröffentlichten EP „Game Six“ beattechnisch mühelos zwischen Hip-Hip, House, Electro Soul, Dancehall, R&B und gar technoiden Anleihen wechselte und mit Künstlern wie Antifuchs, Soufian, Micel O., Charly Black, Loco Dice, Harris & Donkong kollaborierte, folgt nach der jüngsten Single „Nummer 1“ (feat. Steve Jackson) der nächste Wurf: „No Drill“ lautet sein neuester Track, für den er mit Serious Klein zusammenarbeitet.


I got my hands on the motherfucking wheel / Sold out my last show with no deal“, lässt uns dieser wissen – und jeder Rap-Interessierte weiß: der deutsche MC mit ghanaischen Wurzeln übertreibt kein Stück. 2018 veröffentlichte er sein Debütalbum „You Should’ve Known“, das inzwischen mehrere Millionen Mal gestreamt wurde und hat bereits eine Colors-Session aufgenommen. Auch im UK und den USA hat der Musiker bereits Fuß gefasst – ganz ähnlich wie Frizzo also, der bei internationalen DJ-Gigs schon mit Kollegen wie Travis Scott, Skepta, Timbaland, DJ Snake und an den Turntables stand.

If you ask me how I feel, man I never needed drill“, versichert Serious Klein über einen straighten Trap-Beat von Frizzo. Wie man es von ihm kennt, vermischt er in seinen Bars gekonnt dicke Hose mit Deepness – „Selling conscious shit / Making that shit look sexy for these hoes / Shit I am the alchemist / They gave me sheet, I turned it into gold“. Die Sache mit dem Gold kann man für „No Drill“ ganz sicher so stehenlassen.



Presse & Photocredit: Warner Music