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Normandie sorgen für Abrissstimmung im MTC Köln

Normandie sorgen für Abrissstimmung im MTC Köln

Wer schon einmal auf einem Konzert der Band Normandie war, der weiß was die Schweden von ihrem Publikum abverlangen.


Ein Artikel von Carolin Czarnecki – Bei dem Konzert am 20.3.19 im Kölner Club MTC war das auch nicht viel anders. Schon bereits am Morgen kündigt die Band per Instagram an, dass die Pre-Sale Tickets für die Show am Abend ausverkauft sind und Köln die erste, ausverkaufte Headliner Show in Deutschland sein würde. Schade nur, dass Köln schon der letzte Stopp ist, aber man gönnt es den Jungs natürlich trotzdem.

Den Anfang des Abends machen die sympathischen Jungs aus Birmingham, auch als Led By Lanterns bekannt. Eine halbe Stunde gibt die Alternative Rock Band aus der UK ihr Bestes und schafft das, was viele Vorbands meistens nicht schaffen. Das Publikum macht von Anfang an mit, die erste Schüchternheit ist auch direkt verflogen sobald der zweite Song ansetzt. Nun sind sich die Jungs auch bewusst, dass sie hier in Deutschland noch keinen großen Namen haben, immerhin ist es auch ihre erste Europa-Tour, also hauten sie mal ein wunderbares Rockcover von Dua Lipas “New Rules” raus – Pop meets Rock, diese Songs waren schon immer sehr beliebt.

Etwas schwerer hatten es dagegen Sun Arcana, die zweite Vorband. Im Sound und Gesang experimenteller fiel es dem Publikum schwer großartig bei ihren 30 Minuten mitzumachen. Vielleicht lag es auch daran, dass Sun Arcana eher gemäßigte Songs zu spielen bevorzugen, können doch das wieder mit dem letzten Song, der dann doch was flotter ist, wieder wett machen.

30 Minuten später betreten Normandie die Bühne. Schon allein das Herauskommen der Band reicht aus, das das komplette MTC sich für ein paar Momente in einen Mob aus jubelnden Leuten verwandelt. Was dann folgte waren 60 Minuten feiern, anstatt ein Konzert. Das Abschlusskonzert der Deutschlandtour für das neue Album – es hatte es in sich. Selbst bei den ruhigeren Songs wie bei “The Bell” oder “White Flag” konnten sich die Leute nicht halten, immer wieder wurde gesprungen, gemosht oder getanzt. Gerade bei den altern Songs ging es nochmal wilder zu, doch konnten auch neure Songs wie “Maniacs” oder “Dead” das Publikum ebenfalls zum Ausrasten bringen. Insgesamt waren es sehr verschwitze und sehr wilde 60 Minuten. Bereuen tut aber niemand was – an dem Abend sind alle mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren. Sowohl die Fans als auch die Band.


Autorin: Carolin Czarnecki Foto: Normandie Facebook

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