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Nostalgie-Trend auf Spotify: Klassiker erleben zweiten Frühling

Nostalgie-Trend auf Spotify: Klassiker erleben zweiten Frühling

Es scheint, als ob Spotify Hörer*innen momentan besonders gerne an unbeschwerte Zeiten zurückdenken und in musikalischen Erinnerungen schwelgen: Spotify hat basierend auf dem weltweiten Streamingverhalten vom 1. bis 7. April festgestellt, dass die Anzahl der Hörer*innen, die Playlists mit Oldies und Songklassikern erstellen, um 54 Prozent gestiegen ist. Cyndi Laupers Hit „Girls Just Want to Have Fun“ zählt dabei mit mehr als 2,3 Millionen Streams zu den meistgehörten 80er-Jahre-Songs der vergangenen Woche.


Welche Titel der 50er bis 2000er Jahre derzeit global und in Deutschland auf Spotify besonders beliebt sind und wie Cindy Lauper ihre Zeit zuhause verbringt, erfahrt es hier!

Weltweit finden Menschen unterschiedliche Wege, um sich an die aktuelle Situation zu gewöhnen. Für viele Spotify Hörer*innen beinhaltet dies auch einen Ausflug in die Vergangenheit. Basierend auf dem Streamingverhalten vom 1. bis 7. April 2020 hat Spotify festgestellt, dass die Anzahl der Hörer*innen, die Playlists mit Klassikern und Lieblingssongs vergangener Tage erstellt haben, um 54 Prozent angestiegen ist. Auch die Anzahl der gestreamten Songs aus den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren hat zugenommen.

Die Vermutung liegt nahe, dass das Hören vertrauter Melodien in schwierigen Zeiten Trost spendet. Das könne sein, sagt David DiSalvo, Verhaltenswissenschaftler und Autor des Buchs „What Makes Your Brain Happy and Why You Should Do the Opposite“. DiSalvo erklärte gegenüber Spotify: „Die Klassiker bringen viele von uns in eine Zeit zurück, in der sich unser Leben einfacher anfühlte und wir mehr Kontrolle hatten.” (Mehr von David DiSalvo im englischen Blogbeitrag).

Eine Künstlerin, die dazu beitragen könnte, die Hörer*innen in eine unbeschwerte Stimmung zu versetzen, ist Cyndi Lauper, deren Upbeat-Hit Girls Just Want to Have Fun mit mehr als 2,3 Millionen Streams auf Spotify zu den meistgespielten 80er Jahre Songs der vergangenen Woche gehört. Die Singer-Songwriterin, die monatlich mehr als 8,5 Millionen Hörer*innen auf Spotify hat, schildert ihre Sichtweise auf Songklassiker: „Der Traum von Künstler*innen ist es, dass ihre Musik ein Gefühl des Trostes, der Freude, der Inspiration sein kann. Darum tun wir, was wir tun: Wir verbinden uns, erzählen gemeinsame Geschichten, mit denen Menschen sich identifizieren können, die sie zum Weinen und zum Lachen bringen, zu denen sie tanzen, mit denen sie Freude haben und die sie trösten. Musik steht für mich für eine bestimmte Zeit. Wenn ich ein Lied höre, bringt es mich genau zu diesem Moment zurück”, sagte Lauper zu Spotify. „Wie die meisten Menschen habe auch ich einen Soundtrack. Broadway-Aufnahmen von ‚The King & I‘ und ‚Funny Girl‘ bringen mich in die Zeit zurück, als ich fünf Jahre alt war und gerade meine Stimme und meine Liebe zur Musik entdeckte.”

Und wie arrangiert sich Cyndi Lauper mit dem Leben in Quarantäne? „Ich esse zu viel und bewege mich nicht genug, aber ich behalte meine Gesangsstunden und mein persönliches Training bei – nur nicht im selben Umfang wie vor der Quarantäne. Ich kommuniziere mit Freunden und befolge den Rat von Gouverneur Cuomo. Wir halten uns an die Regeln, damit wir unseren Teil dazu beitragen können, die Kurve abzuflachen.“


Nostalgie-Trends auf Spotify (1. bis 7. April 2020)

Die Anzahl der Hörer*innen, die Playlists mit Songklassikern erstellen (basierend auf Schlagwörtern in den Titeln der Playlists wie “nostalgia”, “throwback” und “oldies”) ist um 54 Prozent angestiegen.

“All Out 00s” ist mit mehr als 8,1 Millionen Followern die meistgehörte “Throwback Playlist”, gefolgt von “All Out 80s” mit mehr als 7,1 Millionen Followern.

Einige Klassiker erfahren weltweit gestiegene Aufmerksamkeit auf Spotify:

50er:
“Solitude” von Billie Holiday: Die Anzahl der Streams stieg vergangene Woche um 74 Prozent an, verglichen mit der ersten Märzwoche.

60er:
“In My Room” von The Beach Boys: Anstieg um 44 Prozent

70er:
“The Way We Were” von Barbra Streisand: Anstieg um 47 Prozent

80er:
“The Only Way Is Up” von Yazz: Anstieg um 56 Prozent

90er:
“Me and My Homies” von 2Pac and Nate Dogg: Anstieg um 61 Prozent

2000er:
“New Perspective” von Panic! At The Disco: Anstieg um 93 Prozent

Hörer*innen haben ihre eigenen Playlists vermehrt mit älteren Songs erstellt oder aktualisiert. Dies sind die am häufigsten hinzugefügten Songs:

50er: “Jailhouse Rock” – Elvis Presley
60er: “At Last” – Etta James
70er: “Ain’t No Sunshine” – Bill Withers
80er: “Take on Me” – a-ha
90er: “Mambo No. 5 (a Little Bit of…)” – Lou Bega
2000er: “I Gotta Feeling” – Black Eyed Peas
2010er: “Danza Kuduro” – Don Omar, Lucenzo

See Also

Übersicht von Songs pro Dekade, die in der vergangenen Woche in Deutschland besonders häufig auf Spotify gestreamt wurden:

50er:

„Put Your Head on My Shoulder” – Paul Anka; “Johnny B. Goode” – Chuck Berry; “I Walk the Line” – Johnny Cash; “Hound Dog” – Elvis Presley

60er:

“(What A) Wonderful World” – Sam Cooke; „California Dreamin'“ – Single Version – The Mamas & The Papas; “Like A Rolling Stone” – Bob Dylan; “Mrs. Robinson – From „The Graduate“ Soundtrack – Simon & Garfunkel

70er:

“Don’t Stop Me Now – 2011 Mix” – Queen; “Hotel California – 2013 Remaster” – Eagles; “Sweet Home Alabama” – Lynyrd Skynyrd; “Dancing Queen” – ABBA

80er:

“99 Luftballons” – Nena; “Back in Black” – AC/DC; “Under Pressure – Remastered” – David Bowie, Queen; “Livin’ On A Prayer” – Bon Jovi; “I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me), Whitney Houston; “Girls Just Want to Have Fun” – Cyndi Lauper

90er:

“Wonderwall – Remastered” – Oasis; “I Want It That Way” – Backstreet Boys; “Smells Like Teen Spirit” – Nirvana; “Wannabe” – Spice Girls; “…Baby One More Time” – Britney Spears

00er:

“Ding” – Seeed; “Hips Don’t Lie (feat. Wyclef Jean)” – Shakira, Wyclef Jean; “Mr. Brightside” – The Killers; “Yeah! (feat. Lil Jon & Ludacris)” – Lil Jon, Ludacris, Usher

10er:

“Pocahontas” – AnnenMayKantereit; “Shallow” – Bradley Cooper, Lady Gaga; “Sweet but Psycho” – Ava Max; “Was du Liebe nennst” – Bausa


Presse: Schröder+Schömbs PR GmbH / Spotify

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