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„Otherside of America“: Meek Mill thematisiert Ungleichheit und strukturellen Rassismus in den USA

„Otherside of America“: Meek Mill thematisiert Ungleichheit und strukturellen Rassismus in den USA

Die USA sind nach dem Mord an George Floyd im Aufruhr – und mit Meek Mill meldet sich nun einer ihrer kraftvollsten schwarzen Aktivisten zu Wort: „Otherside of America“ lautet der Titel des Protestsongs, in dem der 33-jährige Rapper Ungleichheit und Rassismus thematisiert, von einer Welt voller Gewalt und Morden berichtet, die ihn seit seiner Kindheit in Philadelphia umgibt, und den strukturellen Rassismus aufzeigt, dem die Black Community der USA tagtäglich ausgesetzt ist.


Dazu passend, beginnt „Otherside of America“ mit Auszügen aus einer Rede, die US-Präsident Donald Trump 2016 bei einer Wahlkampfveranstaltung vor einer vornehmlich weißen Landbevölkerung in Michigan hielt. Darin sagt er über die schwarze Bevölkerung in den USA: „What do you have to lose? You’re living in poverty. Your schools are no good. You have no jobs. 58% of your youth is unemployed. What the hell do you have to lose?“ – Worte, die vor Zynismus strotzen. Und den Auftakt zu einer gerappten Brandrede Meek Mills bilden, in der er „live from the other side of America“ berichtet.



We was starvin’ for a thousand nights / Livin’ like we tryin’ to die tonight“, fasst Meek über einen pompösen, peitschenden Beat von Shroom und Butter Beats das schwarze Lebensgefühl in Worte, „Gloc 40 sound like dynamite / I was fuckin up my cop money / Sellin’ soap like it’s China white / OGs said ‚you fuckin’ the block up’ / I was mad I was tryna fight / N**** we hungry / Mama at work, daddy he dead“.

Der Song endet mit dem Mitschnitt eines Interviews, das Meek Mill dem Fernsehsender CNN gab. „I always dreamed to be on CNN to be able to express myself and speak for the voiceless young men of America“, sagt Meek in dem Sample. „The first step I would say: I grew up in America in a ruthless neighborhood where we are not protected by police, we grew up in ruthless environments, we grew up around murder, you see murder, you see seven people die a week, I think you would probably carry a gun yourself. Would you?“.


 

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OTHERSIDE OF AMERIKKKA AND IM STAYING THERE FOREVER!

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Presse: Warner Music / Photocredit: 20K

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