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„Overthinking“: Rikas bescheren uns zum Jahresende nochmal neue Musik

„Overthinking“: Rikas bescheren uns zum Jahresende nochmal neue Musik

Rikas lassen uns Teilhaben an Ihrem therapeutischen, doch lässigen Blick auf die Welt: Mit „Overthinking“ setzen sie diesem seltsamen Jahr zum Schluss ein musikalisches Denkmal.

Rikas wollten 2020 so richtig durchstarten und der Welt ihr hochgelobtes Debütalbum „Showtime“ zeigen, die heimatliche Bühne spüren, den Applaus ernten. Stattdessen: Rückzug. Stillstand.

Doch die Devise lautete: Weitermachen, Ausprobieren! Im Sommer reiste die Band nach Berlin für Studiosessions und um den Austausch mit Kreativen zu suchen. Neue Musik entstand plötzlich rasend schnell.

Wir hatten davor so etwas wie eine Schreibblockade. Erst als wir uns in den Räumlichkeiten eines Musikstudios ankamen begann sich diese Blockade zu lösen. Vermutlich waren davor die zahlreich geführten Gespräche nötig um wieder befreit arbeiten zu können. Gespräche über die Vergangenheit, vermeintliche Fehler und Unsicherheiten. Und plötzlich war da dieser Song der all dies Zusammenfasste. Es war schnell klar, dass „Overthinking“ unser erstes neues Lebenszeichen sein soll.

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Nicht nur weil er mit seiner Nahbarkeit die persönliche Situation der Band einfing. Sondern gleichsam das Gefühl einer aufwühlenden Zeit einfängt. Doch Rikas schaffen es das Thema der vollkommenen Unsicherheit zu besingen ohne zu versteifen. Sie behalten Ihre stets bekannte Leichtigkeit, Ihren Sunshine-Pop, getragen von eindrucksvollem Harmoniegesang. Man lauscht einer Einheit, vier Freunden, die der Welt auf eine besondere Art begegnen.

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