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Phoebe Bridgers kündigt ihr zweites Album „Punisher“ an

Phoebe Bridgers kündigt ihr zweites Album „Punisher“ an

Seit ein paar Jahren schon lässt Phoebe Bridgers die Herzen von KünstlerInnen und Musikfans höher schlagen. Nun kündigt die 25-Jährige ihr langersehntes zweites Studioalbum „Punisher“ für den 19.Juni an und veröffentlicht die zweite daraus stammende Single „Kyoto“.


Ein Artikel von Anna Fliege – Ihr 2017er-Debütalbum „Stranger in the Alps“ wurde schnell zu dem, was man salopp als ‚Liebhaberalbum‘ bezeichnet. Die engelsgleiche Stimme, die lyrischen Kunststücke und der sanfte Indie-Rock, der traurig und glücklich zugleich macht.

Nach „Stranger in the Alps“ wirkte Bridgers in unterschiedlichen kreativen Projekten mit. 2018 veröffentlichte sie gemeinsam mit Julien Baker und Lucy Dacus als boygenius die selbstbetitelte EP, welche von etlichen Musikmagazinen (zurecht) in den Himmel gelobt wurde. Im letzten Jahr folgte mit Singer-Songwriter Conor Oberst das Projekt und die dazugehörige Konzeptplatte „Better Oblivion Community Center„, welches Bridgers von ihrer bisher dynamistischen Seite.

Mit The National-Sänger Matt Berninger veröffentlichte Phoebe wenig später das Duett „Walking on a String“ und sollte in diesem Jahr eigentlich mit der New Yorker Band auf Tour gehen. Erst in der letzten Woche kollaborierte sie mit The 1975 für deren neuste Single „Jesus Christ 2005 God Bless America„.

Trotz permanenter Präsenz wurde der Wunsch nach einem zweiten Phoebe Bridgers-Album in den vergangenen Jahren immer größer. Als die in Los Angeles lebende Sängerin vor einigen Wochen „Garden Song“ veröffentlichte, konnte man erahnen, dass da etwas Größeres kommen könnte.



Gestern dann die Gewissheit: Mit der zweiten Singleauskopplung „Kyoto“ erlöste uns Phoebe Bridgers endlich. „Punisher“ wird ihr zweites Studioalbum, das wieder aus der Zusammenarbeit mit Ethan Kruska und Tony Berg entsammt, heißen. Das Releasedatum ist auf den 19. Juni datiert.

Kyoto“ erzählt von Phoebes erste Japan-Reise, die sie nachhaltig geprägt hat. Dem Rolling Stone-Magazin erzählt sie: „This song is about impostor syndrome […] About being in Japan for the first time, somewhere I’ve always wanted to go, and playing my music to people who want to hear it, feeling like I’m living someone else’s life.“

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Weil sie das dazugehörige Musikvideo nicht wie geplant während der The National-Tour drehen konnte, wurde Phoebe kurzerhand kreativ und zauberte sich per Green Screen an all die Orte, die sie gerade nicht bereisen kann.

I’m gonna kill you / If you don’t beat me to it / Dreaming through Tokyo skies / I wanted to see the world / Then I flew over the ocean / And I changed my mind



Autorin: Anna Fliege / Photocredit: Olof Grind

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