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Please Madame finden ihren „Comfort“ | Videopremiere

Please Madame finden ihren „Comfort“ | Videopremiere

“Zu viel”, “zu wenig”, “zu spät” – die eigenen Probleme stehen für die meisten an erster Stelle. Die Salzburger Indie-Rock-Band Please Madame appelliert mit ihrer am 02.10.2020 bei Kleio Records erscheinenden Single “Comfort”: Kanalisiert euren Frust und eure Wut, krempelt die Ärmel rauf und entkommt eurem Hamsterrad! Die Synthesizer flirren, die Gitarren erheben sich hell und klar wie die Wolken am Firmament. Im Untergeschoss wummert der Bass vor sich hin – Please Madame wünschen “herzlich Willkommen” im neuen Track “Comfort” und liefern damit das perfekte Setup für ihre Message:

Schluss mit dem Gejammer!

 Kanalisiert euren Frust und eure Wut, krempelt die Ärmel rauf und entkommt eurem Hamsterrad!

Die Synthesizer flirren, die Gitarren erheben sich hell und klar wie die Wolken am Firmament. Im Untergeschoss wummert der Bass vor sich hin – Please Madame wünschen “herzlich Willkommen” im neuen Track “Comfort” und liefern damit das perfekte Setup für ihre Message: Schluss mit dem Gejammer! Wir müssen raus aus unserer Komfortzone, wenn wir etwas in der Welt bewegen wollen und sei es auch nur unseren alltäglichen Jammer zu überwinden.

|: Selbstzweifel → Überforderung → Burn-Out → Therapie 😐

Gerade junge Menschen sind nahe am Selbstzweifel gebaut, Überforderung gibt einen steten Zeitgenosse und das Burn-Out liegt oft auch nicht weit. Seit der Erfindung des Internet und seiner mobilen Nutzung ist Wissen und Unwissen allgegenwärtig, solange der Akku reicht. “Heutzutage glauben wir nicht mehr an etwas, sondern leben extrem nahe an der Realität. Das tut manchmal auch weh.” bringt es Texter und Sänger der Band, Dominik Wendl, auf den Punkt.

“To all the angry boys and all the angry girls, keep being angry, that’s all that can save me”

Das Ventil für diese Gefühlsspirale vermuten Please Madame in der Emotion Wut. Wut über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, Wut über den eingeschlagenen Lebensweg, Wut über Politik, Gott und die Welt. Dabei geht es weniger um den zerstörerischen Aspekt der Empfindung, der vielleicht offensichtlich ins Auge sticht. Viel mehr besingt die Band auf “Comfort” die durch Wut freigesetzte Energie und spricht ihr dabei schöpferische Eigenschaften zu. Zumindest gibt sie jedenfalls dem Willen zur Veränderung eine Initialzündung.

Musikalisch setzen die vier Mittzwanziger mit dem neuen Song einen weiteren Meilenstein in ihrer Entwicklung und schlagen erstmals nach ihrer letzten Single “Same Again” (erschienen im Mai 2020) deutlich poppige Töne an. Schon zu Beginn serviert die Band einen gehauchten Vorgeschmack auf den Refrain und legt sogleich den zweiten Gang ein. Stichwort “Four-On-The-Floor”. “Comfort” klingt so leichtfüßig, dass man meinen könnte, der Sound hebe gleich gemeinsam mit der Band ab. Die allgemeine Positivity des Songs lässt keinen Zweifel an der Message: Bye, bye Lamento!

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Gemeinsam mit den Produzenten Georg Gabler (u.a. Mondscheiner, Mother’s Cake) und Mario Fartacek (Mynth, Good Wilson) arbeiten sie derzeit an neuem Material, das von Max Walch (u.a. Bilderbuch, Leftboy, 5K HD) gemischt und von Martin Scheer (Steaming Satellites, Avec, uvm.) gemastert wurde.

Nach den Erfolgen der beiden Alben „Escape The Nest“ (Late Hour Music) und „Young Understanding“ (Kleio Records), unzähligen Live-Auftritten, darunter in der Pro7-TV-Show Circus Halligalli oder auf der “Space Stage” am FM4 Frequency Festival, eigenen Tourneen und fulminanten Supportshows für Hurts, LP und MIA. haben sich Please Madame fest in den deutschsprachigen Musikkalender gespielt. Please Madame beenden das Jahr nicht nur mit neuer Musik sondern auch mit ausgewählten “Comfort”-Shows, die (dank Covid-19) im intimen Rahmen dafür aber in großen Konzerthallen genossen werden können.

06.11. AT WUK, Wien
17.11. DE Kulturladen, Konstanz
19.12. AT Rockhouse, Salzburg

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